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Neuer Exynos-Prozessor bringt Top-Benchmark-Werte

Als Prozessor kommt in Europa ein Exynos 9810 zum Einsatz, der vier Kerne mit einer Taktrate von 1,7 GHz und vier Kerne mit einer Taktrate von 2,7 GHz hat und nach dem Big-Little-Prinzip arbeitet. Der Arbeitsspeicher ist beim Galaxy S9 4 GByte groß, beim Galaxy S9+ 6 GByte. Beide Geräte laufen flüssig in den Menüs, auch anspruchsvolle Spiele sind kein Problem für die Smartphones.

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Dies spiegelt sich auch in den Benchmark-Tests wieder, die sehr gute Ergebnisse liefern. So erreichen beiden neuen Modelle im Geräte-Benchmark Geekbench einen Single-Wert von um die 3.700 Punkten. Das ist merklich mehr als andere aktuell erhältliche Smartphones wie beispielsweise das Oneplus 5T, das unter den Android-Geräten mit 1.969 Zählern bisher unser Spitzenreiter gewesen ist. Das iPhone X kommt im selben Test auf 4.237 Punkte - Samsung ist mit seinen neuen Modellen also nicht mehr weit von Apples starken Kernen entfernt. Im Grafik-Benchmark GFX Bench kommt das Galaxy S9 im Car-Chase-Test auf einen Offscreen-Wert von 27 fps, das Galaxy S9+ auf 28 fps. Zum Vergleich: Das Oneplus 5T schafft hier 25 fps, das iPhone X 21 fps. Im 3DMark erreichen die neuen Samsung-Geräte im Icestorm-Unlimited-Test um die 37.300 Zähler, was zwar ein sehr gutes Ergebnis ist, aber 2.600 Punkte unterhalb des Oneplus 5T liegt.

  • Auf den ersten Blick sehen Bilder des Galaxy S9, die mit Blende f/2.4 ...
  • ... und Blende f/1.5 aufgenommen wurden, identisch aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Vergrößerung zeigt sich aber, dass die Kamera mit geschlossener Blende schärfere und detailreichere Bilder macht ...
  • ... als mit Offenblende. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine stockdunkle Szenerie, aufgenommen mit dem Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche dunkle Raum, aufgenommen mit dem Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In diesem Vergleich wird in der Detailvergrößerung deutlich, dass die Aufnahme des Galaxy S8 weitaus mehr Bildrauschen hat ...
  • ... als die Aufnahme des Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Störend finden wir die Reflexionen, die beim Galaxy S9 auftreten können - wie hier die Neonlampen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild wird der komplette Schriftzug im Deckglas der Kamera reflektiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Dual-Kamera des Galaxy S9+ können wir gute Porträtaufnahmen mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9+, rechts das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das größere Galaxy S9+ hat eine Dual-Kamera. Beide Geräte haben die neue variable Blendeneinstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9+ hat einen 6,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Smartphones haben einen Klinkenstecker für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera des Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera beim Galaxy S9+ ist anders als beim Galaxy Note 8 vertikal angebracht, nicht horizontal. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm.
  • Das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bei beiden Smartphones an eine ergonomisch bessere Stelle eingebaut: unterhalb der Kamera, und nicht daneben wie beim Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9, rechts das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Galaxy S9+ hat einen 6,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Galaxy S9 kommt in Deutschland nur in der Version mit 64 GByte Flash-Speicher auf den Markt, das Galaxy S9+ hingegen kann wahlweise mit 64 GByte oder 256 GByte Speicher gekauft werden. Einen Steckplatz für Micro-SD-Karten haben beide Geräte - ebenso wie einen Klinkenstecker für Kopfhörer. Damit ist Samsung einer der verbliebenen Hersteller, die im Oberklassebereich nicht komplett auf die Übertragung von Audiosignalen über den USB-C-Anschluss setzen.

Die beiden Smartphones unterstützen Cat18-LTE und WLAN nach 802.11ac. Nutzer können in den Dual-SIM-Versionen der Geräte auch zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden. Dann ist der Steckplatz für die Speicherkarte nicht mehr nutzbar. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein NFC-Chip und ein GPS-Empfänger sind eingebaut.

Auf der Rückseite ist jeweils ein Fingerabdrucksensor eingebaut, dessen Positionierung Samsung verglichen mit dem Galaxy Note 8 glücklicherweise überdacht hat. Anstelle wie bei Samsungs aktuellem Stift-Smartphone plan neben der Kamera zu sitzen, ist er deutlich besser spürbar unterhalb der Kameramodule eingebaut. Sowohl beim Galaxy S9 als auch beim Galaxy S9+ können wir den Fingerabdrucksensor mit einer natürlichen Handhaltung erreichen und müssen unseren Finger nicht ausstrecken, wie wir es beim Galaxy Note 8 machen mussten.

Intelligent Scan funktioniert recht zuverlässig

Anstatt mit dem Finger lassen sich die neuen Galaxy-S9-Smartphones auch mit dem Intelligent Scan entsperren, einer Kombination aus Iris- und Gesichtsscan. In der Vergangenheit empfanden wir besonders den Irisscan als viel zu umständlich und langsam. Mit dem Intelligent Scan ist das Entsperren der Geräte mit Hilfe des eigenen Gesichtes einfacher und schneller.

In einem zweistufigen Einstellungsverfahren wird erst unser Gesicht registriert, anschließend die Iris beider Augen. Wecken wir das Galaxy S9 oder Galaxy S9+ aus dem Standby-Betrieb auf, müssen wir auf den Sperrbildschirm schauen; die Frontkamera und ein IR-Sensor versuchen dann, unser Gesicht zu erkennen.

Das funktioniert in der Praxis wesentlich schneller als der Irisscanner alleine, allerdings müssen wir auch beim Intelligent Scan senkrecht auf das Display schauen. Das System benötigt dann gefühlt unter eine Sekunde, um das Gerät zu entsperren. Dank des IR-Sensors funktioniert das Entsperren auch in komplett dunklen Räumen - anders als beispielsweise die Gesichtsentsperrung von Oneplus. Ob wir eine Brille tragen oder nicht, hat bei uns in keinem Szenario eine Rolle gespielt. Die Gesichtsentsperrung des iPhone X funktioniert im Vergleich schneller.

Auslieferung mit Android 8.0 und Bixby

Ausgeliefert werden beide neuen Galaxy-S9-Modelle mit Android in der Version 8.0 alias Oreo, worauf Samsung wie gewohnt seine eigene Benutzeroberfläche installiert. Damit erscheinen Samsungs Oberklasse-Smartphones nicht mit der ganz aktuellen Android-Version. Wann ein Update auf Android 8.1 kommen wird, ist nicht bekannt. Ebenfalls dabei ist Samsungs Sprachassistent Bixby, dessen Sprachsteuerung wie beim Galaxy Note 8 und den Galaxy-S8-Modellen bisher nur auf Englisch, Koreanisch und Chinesisch nutzbar ist.

Der Akku hat beim Galaxy S9 eine Nennladung von 3.000 mAh, beim Galaxy S9+ kommt er auf 3.500 mAh. Ein Full-HD-Video können wir bei maximaler Helligkeit auf dem Galaxy S9 13 Stunden lang anschauen, auf dem Galaxy S9+ 14 Stunden lang - das sind sehr gute Akkulaufzeiten.

 Störende Reflexionen bei NachtaufnahmenVerfügbarkeit und Fazit 
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Niaxa 26. Mär 2018

Damit hast du recht ! xD

Xeo81 13. Mär 2018

2160p@60fps, 1080p@240fps, 720p@960fps https://www.gsmarena.com/samsung_galaxy_s9-8966.php

Apfelbaum 13. Mär 2018

Gear VR ist ein extrem gut umgesetztes Gimmick mit krassem WOW Effekt und viel Realismus...

NIELS ON 10. Mär 2018

Ich nutze seit ca. 6 Jahren nur iOS und überlege nun seit langem zum ersten mal...

happymeal 09. Mär 2018

Moment. Das ist mehr als eine Blende. Also z.B. ISO 6400 statt ISO 12800. Mehr als der...


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