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Neue Kameras mit variabler Blende

Drehen wir die beiden Smartphones um, kommen die neuen 12-Megapixel-Kameras zum Vorschein, beim Galaxy S9+ ist eine Dual-Kamera verbaut. Beim Galaxy S9 verzichtet Samsung auf eine zweite Hauptkamera, entsprechend verfügt das kleinere Modell über keinen Porträtmodus - dazu später mehr. Die Auflösung der Hauptkameras entspricht der der Galaxy-S8-Modelle, bei den neuen Smartphones kommt aber eine variable Blende zum Einsatz.

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Diese schaltet je nach Lichtverhältnissen zwischen Blende f/2.4 und Blende f/1.5 um. Das soll bei schlechter Beleuchtung zu besser belichteten Bildern und bei Tageslicht zu einem größeren Schärfebereich führen. Zum Vergleich: Das Galaxy S8 hat eine feste Blende von f/1.7, genau wie das Galaxy Note 8. Die Umschaltschwelle liegt bei 100 Lux, im Pro-Modus der Kamera-App können wir die Blende aber auch manuell umschalten.

  • Auf den ersten Blick sehen Bilder des Galaxy S9, die mit Blende f/2.4 ...
  • ... und Blende f/1.5 aufgenommen wurden, identisch aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Vergrößerung zeigt sich aber, dass die Kamera mit geschlossener Blende schärfere und detailreichere Bilder macht ...
  • ... als mit Offenblende. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine stockdunkle Szenerie, aufgenommen mit dem Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche dunkle Raum, aufgenommen mit dem Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In diesem Vergleich wird in der Detailvergrößerung deutlich, dass die Aufnahme des Galaxy S8 weitaus mehr Bildrauschen hat ...
  • ... als die Aufnahme des Galaxy S9. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Störend finden wir die Reflexionen, die beim Galaxy S9 auftreten können - wie hier die Neonlampen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild wird der komplette Schriftzug im Deckglas der Kamera reflektiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Dual-Kamera des Galaxy S9+ können wir gute Porträtaufnahmen mit künstlich erzeugter Hintergrundunschärfe machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9+, rechts das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das größere Galaxy S9+ hat eine Dual-Kamera. Beide Geräte haben die neue variable Blendeneinstellung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9+ hat einen 6,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Smartphones haben einen Klinkenstecker für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera des Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera beim Galaxy S9+ ist anders als beim Galaxy Note 8 vertikal angebracht, nicht horizontal. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm.
  • Das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bei beiden Smartphones an eine ergonomisch bessere Stelle eingebaut: unterhalb der Kamera, und nicht daneben wie beim Galaxy S8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links das Galaxy S9, rechts das Galaxy S9+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Auf den ersten Blick sehen Bilder des Galaxy S9, die mit Blende f/2.4 ...

Das Umschalten zwischen den beiden Blenden bringt in dunklen Situationen natürlich einiges, verglichen mit dem Galaxy S8 ist der Unterschied in schlecht belichteten Szenarien bei der Belichtung allerdings nicht allzu groß - die Lichtempfindlichkeit ist beim Galaxy S9 und S9+ schließlich nicht signifikant höher. Auffälliger ist, wie viel weniger die mit den beiden neuen Geräten gemachten Bilder rauschen.

Das liegt daran, dass Samsung statt drei Bildern nun zwölf kombiniert, um Bildstörungen herauszurechnen. In der Praxis führt das zu einem merklich weniger verrauschten Bild, was besonders bei Aufnahmen abends oder in Innenräumen vorteilhaft ist. Vergleichen wir beispielsweise ein mit dem Galaxy S9+ in unserem stockdunklen Archiv aufgenommenes Foto mit dem, was wir mit dem Galaxy Note 8 gemacht haben, erkennen wir bei starker Vergrößerung weniger Rauschen. Dunkle Bereiche sind beim Galaxy S9+ heller als beim Galaxy Note 8, ebenso beim Galaxy S9 verglichen mit dem Galaxy S8.

Schalten wir im Pro-Modus bewusst zwischen Blende f/1.5 und Blende f/2.4 um, erkennen wir auf dem mit der geschlossenen Blende aufgenommenen Foto ebenfalls mehr Bildrauschen. Das liegt schlicht daran, dass die Kamera die Empfindlichkeit erhöhen muss, um das Bild vernünftig belichten zu können. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Artefakte, Details werden schwammiger.

Variable Blende bringt Kompromiss in verschiedenen Aufnahmesituationen

Die mit Blende f/2.4 aufgenommenen Bilder sind weitaus schärfer sind als die, die wir mit Blende f/1.5 machen. Das gilt nicht nur für die Bildränder, sondern auch für die Bildmitte. Bei Offenblende sind die Bilder von den Details her wesentlich weicher. Darin unterscheiden sich die beiden Galaxy-S9-Modelle auch von den vorigen Geräten: Das Galaxy Note 8 mit seiner Blende von f/1.7 beispielsweise ist in den Details schärfer als das Galaxy S9+ mit Blende f/1.5, die Bilder des Galaxy S8 sind ebenfalls schärfer als die des Galaxy S9 mit Blende f/1.5. Vergleichen wir die mit dem Galaxy Note 8 und Galaxy S8 gemachten Fotos mit denen des Galaxy S9 und S9+, die wir mit Blende f/2.4 gemacht haben, so gefallen uns hingegen die letzteren besser: Die Schärfe ist natürlicher, die Kanten nicht so überschärft. Der Gesamtbildeindruck ist einfach besser.

Insgesamt betrachtet finden wir die variable Blende gut, da sie einen Kompromiss zwischen angenehm scharfen und detaillierten Bildern bei Tageslicht und besser belichteten und rauschfreien Fotos bei schlechter Beleuchtung bietet. Verglichen mit dem Galaxy Note 8 oder dem Galaxy S8 sind die Fotos der neuen S9-Modelle dank der kleineren Blendenöffnung schärfer und zeigen dank eines neuen Algorithmus bereits bei Tageslicht weniger Artefakte.

Die offenere Blendenöffnung von f/1.5 ist - verglichen mit f/2.4 - merklich weniger scharf und kommt zu Recht nur bei sehr wenig Licht zum Einsatz. Im direkten Vergleich ist der Detailverlust verglichen mit den bei geschlossener Blende gemachten Fotos in der Vergrößerung deutlich sichtbar. Dafür werden Artefakte und Rauschen reduziert, was besonders bei Aufnahmen im Dunklen ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. Durch den neuen Anti-Rausch-Algorithmus haben die bei schlechter Beleuchtung gemachten Fotos zudem äußerst wenig Bildstörungen.

So gut unser Eindruck von den neuen Kameras ist - eine nervige Eigenschaft haben wir gefunden.

 Galaxy S9 und S9+ im Test: Samsungs Kamera-Kompromiss funktioniertStörende Reflexionen bei Nachtaufnahmen 
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Niaxa 26. Mär 2018

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NIELS ON 10. Mär 2018

Ich nutze seit ca. 6 Jahren nur iOS und überlege nun seit langem zum ersten mal...

happymeal 09. Mär 2018

Moment. Das ist mehr als eine Blende. Also z.B. ISO 6400 statt ISO 12800. Mehr als der...


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