Neues SoC und Software-Navigationsbuttons

Neben Bixby und dem neuen langgezogenen Display bringen die beiden neuen Samsung-Smartphones einige Verbesserungen bei der Hardware. So verwendet Samsung in Europa den neuen Octa-Core-Prozessor Exynos 8895, der Ende Februar 2017 angekündigt wurde. Das SoC hat vier Kerne mit 2,3 GHz und vier Kerne mit einer Taktrate von 1,7 GHz. Der Chip soll verglichen mit dem im Galaxy S7 verbauten Exynos 8890 einen Geschwindigkeitszuwachs von zehn Prozent bei der CPU und 21 Prozent bei der GPU bringen. Benchmarks konnten wir in unserem ersten Kurztest noch nicht machen.

  • Das Galaxy S8 links, das Galaxy S8+ rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Modelle haben den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite - direkt neben der Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist aufgrund des 18,5:9-Displayformates kein Platz mehr für einen Homebutton, wie er bisher verwendet wurde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor lässt sich beim blinden Ertasten leicht mit der Kamera verwechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei 16:9-Aufnahmen führt das Display-Format zu Balken an der Seite - was bei vielen Inhalten der Fall ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Surfen macht sich der langgezogene Bildschirm sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Größenvergleich zwischen dem Galaxy S7 Edge und dem Galaxy S8+ zeigt, dass das neue Gerät trotz größerem Display ein nur etwas größeres Gehäuse hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S8+ ist 8,1 mm dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen werden beide neuen Modelle über einen USB-Typ-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S8 und das Galaxy S8+ kommen mit Samsungs neuem digitalen Assistenten Bixby; hier die Übersichtsseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bixby kann Funktionen innerhalb einer Reihe von Apps steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design der Ränder erinnert stark an das des Galaxy S7 Edge und Galaxy Note 7 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 12 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensore liegt rechts neben der Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bixby kann auch Objekte erkennen und beispielsweise Shopping-Ergebnisse dazu anzeigen - wie hier bei einer Getränkedose. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S8 und Galaxy S8+ hat den gleichen Sensor wie die des Galaxy S7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der langgezogene Bildschirm eignet sich gut für Multitasking - hier schauen wir ein Video und nutzen gleichzeitig den Browser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Vorderseite ist aufgrund des 18,5:9-Displayformates kein Platz mehr für einen Homebutton, wie er bisher verwendet wurde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bilanzkreismanager (m/w/d)
    VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken
  2. Referent (w/m/d) für die Arbeitsgruppe "Informations- und Kommunikationstechnik"
    Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Potsdam
Detailsuche

Der Arbeitsspeicher ist bei beiden neuen Modellen 4 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 64 GByte. Beide Smartphones haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Unser erster Eindruck von der Systemgeschwindigkeit ist sehr gut, die stellenweise neu gestaltete Benutzeroberfläche lässt sich ohne Ruckler bedienen. Das Galaxy S8 und das Galaxy S8+ werden mit Android 7.0 ausgeliefert, neu bei der Oberfläche ist unter anderem die Implementierung des App-Drawers.

Wischen für den App-Drawer

Anstatt wie bisher auf eine Schaltfläche in der App-Shortcut-Leiste am unteren Rand des Displays zu drücken, wischen wir einfach über den Bildschirm. Egal ob wir nach oben oder nach unten wischen: Immer öffnet sich anschließend der App-Drawer. Das finden wir etwas verwirrend; besser und angesichts des langgezogenen Bildschirms praktischer wäre es, wenn sich auf einen Wisch nach unten hin die Benachrichtigungsleiste ausklappte.

Ebenfalls in der Bedienung neu ist die Abkehr der Hardware-Buttons: Anstatt wie bisher einen Home-Button sowie zwei Navigationstasten zu haben, kommen die beiden neuen Galaxys mit Software-Tasten, wie wir sie von anderen Android-Geräten gewohnt sind. Der Bereich unterhalb des Displays ermöglicht keine expliziten Tasten mehr, weshalb Samsung auf die On-Screen-Lösung setzen muss.

Ominöser Button unter dem Display

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Allerdings soll es trotzdem noch einen Hardware-Button geben, der an der Stelle des Software-Buttons unterhalb des Display eingebaut sein soll. In Vollbild-Apps soll dieser Knopf den Nutzer direkt zum Homescreen führen, ohne dass vorher die Software-Knöpfe aufgerufen werden. In den von uns getesteten Apps hat das nicht funktioniert. Unser Eindruck war, dass auch die anwesenden Samsung-Mitarbeiter nicht wussten, was der versteckte Hardware-Button mache, und in welcher App er funktioniere.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Bixby kommt noch nicht nach DeutschlandKameratechnik aus dem Galaxy S7 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Karstelengro 15. Jun 2017

Gestriges update löst dein "Problem". DiE Navigations-Tasten lassen sich ausblenden...

Bruce Wayne 31. Mär 2017

deutlicher nachteil? den sehe ICH nicht. wen interessiert 3d ? die tv hersteller haben...

Hanfos 31. Mär 2017

Display an sich ist Schwarz wenn aus = Schwarze Balken

meav33 31. Mär 2017

Xiaomi redmi 3s / redmi 4 pro Oder auch das ulephone Power (Wobei das außerhalb des...

Topf 31. Mär 2017

Welche unpassender Vergleich, weil man das Smartphone auch mal entsperrt, ohne es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /