Android 6.0.1 mit Edge UX

Ausgeliefert werden beide neuen Galaxy-Modelle mit Android in der Version 6.0.1, der Sicherheitspatch ist bei unseren Geräten ebenfalls aktuell, vom 1. Februar 2016. Samsung setzt auch bei seinen neuen Spitzenmodellen auf eine eigene Benutzeroberfläche, die sich von der des Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge nicht nennenswert unterscheidet. Beim Galaxy S7 Edge findet sich bereits die erweiterte Edge UX, also die Bedienleiste für den abgerundeten Rand des Smartphones.

  • Links das Galaxy S7, rechts das Galaxy S7 Edge (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S7 Edge hat wieder abgerundete Displayränder und ist diesmal größer als das Galaxy S7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her sind die neuen Galaxy-Modelle den Vorgängern sehr ähnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Edge-Ränder bieten mit Edge UX wieder per Wischbewegung zu öffnende Leisten mit Informationen oder Hilfsmitteln - wie hier ein Lineal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Nachrichten lassen sich auf der Seitenleiste anzeigen - aktuell stehen aber keine deutschen Nachrichtenquellen zur Verfügung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera der beiden neuen Galaxy-Modelle hat Samsung neu entwickelt. Sie hat jetzt 12 Megapixel und macht besonders im Dunkeln gute Bilder. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S7 Edge und das Galaxy S7 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge mit den Vorgängern: links das Galaxy S6, rechts das Galaxy S6 Edge (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamerabeule hat Samsung bei den neuen Geräten auf 0,46 mm reduziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge sind nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine mit dem Galaxy S7 Edge gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit dem Galaxy S6 Edge aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In den vergrößerten Details ist zu erkennen, dass die Schatten beim Galaxy S7 Edge besser ausgeleuchtet sind, ... (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • ... und es weniger Artefakte gibt als beim Galaxy S6 Edge. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtsituation, mit dem Galaxy S7 Edge aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, fotografiert mit dem Galaxy S6 Edge (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier zeigt die Vergrößerung beim Galaxy S7 Edge, dass die Kanten deutlich stärker geschärft sind als beim ...
  • ... Galaxy S6 Edge, weshalb der Bildeindruck hier - bei starker Vergrößerung - feiner ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Edge-Ränder bieten mit Edge UX wieder per Wischbewegung zu öffnende Leisten mit Informationen oder Hilfsmitteln - wie hier ein Lineal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit einem Wischen über den Rand können Nutzer eine App-Anzeige aufrufen, wo sich häufig benötigte Apps ablegen lassen. Ein weiterer Wisch blättert die verschiedenen Seiten von Edge UX durch. Darunter befinden sich eine Aufgabenanzeige, in der Kürzel zu bestimmten App-Funktionen abgelegt werden können wie das Erstellen einer neuen E-Mail, sowie die bereits bei den Vorgängern vorhandene VIP-Anzeige, wo sich häufig verwendete Kontakte ablegen lassen.

Neue Seitenleisten für das Edge-Modell

Außerdem können Nutzer des Galaxy S7 Edge verschiedene Seitenleisten-Anzeigen von Drittherstellern herunterladen. Dazu zählen eine Wetter-Leiste, ein Kalender, Nachrichten von CNN, die Quick-Tools mit Lineal, Kompass und Taschenlampe sowie weitere Anzeigen. Die Auswahl ist insgesamt jedoch klein; deutschsprachige Nachrichtenquellen gibt es beispielsweise gar nicht.

Im ausgeschalteten Zustand können mit einer Rubbelbewegung über eine der abgerundeten Seiten ebenfalls wieder Informationen wie Systembenachrichtigungen oder Nachrichten eingeblendet werden. Auch leuchten die Ränder wieder, wenn das Galaxy S7 Edge auf dem Display liegt und ein Anruf eintrifft.

Wir brauchen die Edge-Ränder nicht

Insgesamt finden wir die Edge-Ränder aber immer noch so nutzlos wie beim Galaxy S6 Edge. Zugegeben, die abgerundeten Display-Kanten sehen gut aus - einen wirklichen Nutzen haben sie für uns aber nicht. Auf die Edge-Leisten können wir insbesondere aufgrund der mangelhaften Auswahl verzichten, auch die weiteren Funktionen sind für uns eher Spielerei.

Davon abgesehen hätten sich die Edge-Leisten auch beim normalen Galaxy S7 umsetzen lassen: Wie beim Galaxy S6 Edge ist die Rundung für die Bedienung nicht notwendig. Dass es die Leisten beim Galaxy S7 Edge gibt und beim Galaxy S7 nicht, ist unserer Meinung nach eine Marketing-Entscheidung Samsungs, die nichts mit der technischen Umsetzung zu tun hat.

Interessanter finden wir die neuen Softwarefunktionen, die Samsung sowohl beim Galaxy S7 Edge als auch beim Galaxy S7 umgesetzt hat. Dazu zählt der Always-on-Screen, der - Amoled sei Dank - akkuschonend Informationen wie die Zeit, den Kalender und Systembenachrichtigungen dauerhaft auf den Displays der sich im Standby-Modus befindlichen Smartphones anzeigt. Die Anzeige lässt sich konfigurieren und auch mit farbigen Mustern hinterlegen.

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miaweber 02. Dez 2016

Wenn Sie Samsung rooten möchten, ich habe neulich eine einfach zu verstehende und...

Trollfeeder 17. Mär 2016

Bitte weiterlesen. Mit CM war es wie ein neues Gerät, da Samsung nicht alle Bugs mit den...

wire-less 11. Mär 2016

Ist halt schon wieder grösser. Das S3 Mini hatte noch 4 Zoll. Das S4 Mini 4,3, ... Ich...

Labbm 11. Mär 2016

Nicht so wichtig wie die Vorderseite ja, aber auf dem Tisch liegt es mit der Rückseite...



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