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Galaxy S7 Active: Samsung gesteht Fertigungsfehler ein

Samsung hat Fertigungsfehler beim Smartphone Galaxy S7 Active eingeräumt. Das führte dazu, dass die Wasserdichtigkeit des Gehäuses nicht gewährleistet war. Samsung hätte den Fertigungsfehler wohl lieber geheim gehalten.
/ Ingo Pakalski
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Das Galaxy S7 Active von Samsung (Bild: Samsung)
Das Galaxy S7 Active von Samsung Bild: Samsung

Die ersten Modelle des Galaxy S7 Active haben die Fabriken mit einem Fertigungsfehler verlassen, hat Samsung zugegeben. Das konnte leicht zu einem Defekt des Smartphones führen. Bemerkt wurde der Fehler vom Verbrauchermagazin Consumer Reports , die zwei Modelle vom Galaxy S7 Active getestet hatten. Das Smartphone steckt eigentlich in einem wasserdichten Gehäuse, aber der Wasserschutz war nicht ausreichend.

Samsungs Stellungnahme nennt keine Ursache

Eigentlich soll das Galaxy S7 Active die Schutznorm IP68 erfüllen und das bedeutet, dass sich das Smartphone in einer Wassertiefe von 1,5 Metern 30 Minuten befinden kann, ohne Schaden zu nehmen. Aber nach dieser Zeitspanne gab es im Test von Consumer Reports Wasserspuren im Gerät. Das Display zeigte Störungen und reagierte nicht mehr. Auch nachdem das Wasser im Gehäuse nach einigen Tagen getrocknet sein sollte, funktionierte das Smartphone nicht mehr. Dieses Verhalten wurde bei zwei Geräten festgestellt.

Zunächst hatte Samsung erst eine Woche nach der Bekanntgabe eine Stellungnahme zum Galaxy S7 Active(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, in der keine Silbe zu möglichen Fertigungsfehlern verloren wurde. Die Stellungnahme geht nur auf das Selbstverständliche ein: Defekte Geräte würden von Samsung ausgetauscht.

Fertigungsfehler wird nur gegenüber Consumer Reports eingeräumt

Erst ein Bericht von Consumer Reports(öffnet im neuen Fenster) klärt einige Tage später über die Ursache auf: Nach Aussage von Samsung wurde der Fertigungsprozess für das Galaxy S7 Active umgestellt - demnach wurden alle ersten Modelle des Galaxy S7 Active fehlerhaft produziert. Samsung machte keine Angaben dazu, warum der Fehler bei der Endkontrolle der Geräte nicht bemerkt wurde.

Das Galaxy S7 Active wird in Deutschland bisher nicht verkauft und hat die gleiche technische Ausstattung wie das normale Galaxy S7. Im Unterschied zum Standardmodell soll die Active-Ausführung weniger empfindlich gegen Umwelteinflüsse sein. Beim normalen Galaxy S7 hatte Consumer Reports nichts am Wasserschutz auszusetzen - auch im Test von Golem.de überstand das Galaxy S7 ein Wasserbad unbeschadet.


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