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Gute 16-Megapixel-Kamera

Auf der Rückseite hat das Galaxy S6 wie das Galaxy S5 eine 16-Megapixel-Kamera mit einem einfachen LED-Fotolicht, ein optischer Bildstabilisator ist eingebaut. Die Qualität der Bilder ist sehr gut: Tageslichtaufnahmen haben eine gute Schärfe, angenehme Farben und einen etwas kräftigen, aber nicht unangenehm starken Kontrast. Feine Details verwaschen erst bei stärkerer Vergrößerung.

  • Samsungs neues Topsmartphone Galaxy S6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das auch in einer Version mit abgerundeten Kanten erhältliche Smartphone hat ein Gehäuse aus Metall und Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufgrund des neuen Designs ist eine Ähnlichkeit zum iPhone 6 nicht zu leugnen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat 16 Megapixel und macht sehr gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera schaut allerdings deutlich aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist 5,1 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An der Seite ist der Schacht für eine Nano-SIM-Karte eingebaut - einen Steckplatz für Micro-SD-Karten gibt es ebenso wenig wie einen austauschbaren Akku. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Metallrahmen ist an den Seiten leicht abgefräst. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat jetzt 5 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der rückseitigen Hauptkamera befindet sich wieder die Kombination aus LED-Fotolicht, Pulsmesser und AF-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 unten im direkten Vergleich mit dem iPhone 6 oben (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 unten, das iPhone 6 oben (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S6 macht Bilder mit guter Schärfe, einem guten Weißabgleich und gut erkennbaren Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S6 macht Bilder mit guter Schärfe, einem guten Weißabgleich und gut erkennbaren Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei Innenraumaufnahmen können wir erst in sehr dunklen Situationen ein unangenehmes Rauschen entdecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Kamera auf der Rückseite hat 16 Megapixel und macht sehr gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Auch Aufnahmen in dunkleren Umgebungen gelingen mit dem Galaxy S6 gut: Erst in sehr schummrigen Situationen entdecken wir stärkeres Rauschen, ansonsten sehen die Bilder sehr klar aus. Verglichen mit dem ebenfalls auf dem MWC 2015 vorgestellten HTC One (M9) und seiner 20-Megapixel-Kamera gefällt uns die Bildqualität beim Galaxy S6 insgesamt noch besser - die Fotos wirken alles in allem einfach noch ein Stück klarer.

Benutzerfreundliche Kamera-App

Die Kamera-App ist übersichtlich, Samsung hat die bunten Icons für die verschiedenen Modi endgültig abgeschafft. Diese werden jetzt durch klare Piktogramme und dazu passende Beschriftungen ersetzt. Das führt zu einer deutlichen Verbesserung bei der Benutzerführung. Neben einem Automatik-Modus, der beispielsweise automatisch die HDR-Funktion anschaltet, gibt es einen "Profi"-Modus, bei dem der Nutzer alle Einstellungen manuell beeinflussen kann.

Zudem stehen ein Panorama-Modus, eine Zeitlupen- und eine Zeitraffer-Funktion sowie die virtuelle Tour und ein selektiver Fokus zur Verfügung. Hier kann der Nutzer nach der Aufnahme den Fokuspunkt neu setzen, allerdings nicht frei: Es gibt lediglich die Wahl zwischen nahem und fernem Fokus sowie einer alles übergreifenden Schärfe. Videos kann das Galaxy S6 auch in 4K aufnehmen. Der Zeitlupenmodus kommt nicht an das iPhone 6 heran: Statt wie dort bis zu 240 fps schafft das Galaxy S6 lediglich 120 Bilder pro Sekunde.

Samsung hat die Benutzeroberfläche entschlackt

Es wurde aber nicht nur die Kamera-App vereinfacht, sondern das komplette Betriebssystem: Samsung hat die auf Android 5.0.2 alias Lollipop installierte Oberfläche deutlich gestrafft und optisch übersichtlicher gemacht. So wurde etwa die Zahl der Piktogramme reduziert: In vorinstallierten Apps wie der E-Mail-App oder dem Dateimanager finden sich jetzt direkt Schriftzüge wie "Suche" oder "Mehr", anstelle von kleinen Bildern. Dadurch steigt die Effizienz, wir finden schneller das, was wir suchen. Ein Nebeneffekt dieser Maßnahme ist ein unserer Meinung nach angenehm nüchterner Look.

Die Samsung-Oberfläche bietet wieder gewohnte Zusatzfunktionen wie die konfigurierbaren Schnelleinstellungen und einen Multi-Window-Modus. Bei diesem lassen sich wieder bestimmte Apps durch einen Wisch vom oberen rechten oder linken Rand in das Display hinein auf kleine Fenster minimieren, die auf dem Startbildschirm hin- und hergeschoben werden können. Leider funktioniert das nicht mit allen Apps. Samsung hatte diese Funktion mit dem Galaxy Note 4 eingeführt. Erfreulich ist, dass sich einige der vorinstallierten Apps jetzt deinstallieren lassen.

Oberfläche lässt sich mit Themes verändern

Auf dem Galaxy S6 können wir das Aussehen der Benutzeroberfläche mit Themes einfach und umfassend verändern - andere Android-Oberflächen wie Emotion UI von Huawei oder alternative Android-Distributionen wie Cyanogenmod bieten diese Möglichkeit bereits länger. Auch HTC hat bei seinem neuen One (M9) eine Themes-Engine eingebaut. Die Themes können über einen eigenen Store heruntergeladen werden - offenbar hat Samsung den Themes-Store nicht in seinen bereits bestehenden Samsung-Store eingegliedert, sondern einen weiteren eröffnet. Die Auswahl ist bisher noch nicht besonders groß.

Den Fingerabdrucksensor hat Samsung verglichen mit dem Galaxy S5 und dem Galaxy Note 4 deutlich verbessert. Der Nutzer muss jetzt nicht mehr seinen Finger über den Homebutton streichen, sondern nur noch auflegen - was zuverlässig funktioniert. Eine weitere interessante, neue Funktion des Galaxy S6 konnten wir hingegen noch nicht ausprobieren: Samsungs eigener Zahlungsdienst Samsung Pay wird zunächst nur in Südkorea und in den USA unterstützt. Samsung hat dafür mit Looppay zusammengearbeitet, später wurde der Anbieter aufgekauft. Anders als Apple Pay benötigt Samsung Pay keine NFC-Verbindung, sondern funktioniert mit handelsüblichen Kartenlesern. Wann der Dienst nach Deutschland kommt, ist ungewiss.

Die Akkulaufzeit ist sehr lang

Der nicht mehr ohne weiteres wechselbare Akku des Galaxy S6 hat eine Nennladung von 2.550 mAh. Einen 1080p-Film können wir 10 Stunden lang anschauen - ein sehr guter Wert, der doppelt so hoch ist wie beim neuen HTC One (M9). Im normalen Alltagsbetrieb kommen wir mit dem Galaxy S6 auf eine Nutzungszeit von anderthalb Tagen. Nutzen wir das Smartphone sehr intensiv, kommen wir immerhin noch gut über den Tag. Praktisch ist die Schnellladefunktion: Das mitgelieferte Netzteil lädt das Galaxy S6 bei zehn Prozent Restladung innerhalb von nur knapp über einer Stunde voll auf.

Das Galaxy S6 hat wieder einen Stromsparmodus und einen separaten Ultra-Sparmodus an Bord. Mit dem Ultra-Sparmodus können Nutzer das Smartphone mit sehr niedriger Ladung noch mehrere Stunden nutzen, da bis auf die Grundfunktionen alles abgeschaltet wird. Im Unterschied zu anderen Smartphones können Nutzer beim Galaxy S6 allerdings auch noch den Browser und sogar Whatsapp verwenden, was den Nutzen des Ultra-Sparmodus erheblich vergrößert.

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crazypsycho 28. Jun 2016

Das Einbrennen ist bei dieser Technologie normaler Verschleiß. Ein Akku verliert ja auch...

Oi!Olli 02. Apr 2015

Ach ja Garantie für den Akku soll bei 12 Monaten liegen. Dann kann man sich ja vorstellen...

Oi!Olli 01. Apr 2015

10 Stunden Video sind eher 5 Stunden Alltagsnutzung. Wer schon mal sein Gerät im...

crazypsycho 30. Mär 2015

Die Vase hast du aber auch nicht mehrmals täglich in den Händen, sondern nur wenn du...

crazypsycho 27. Mär 2015

Ich hätte Samsung auch nicht für so blöd gehalten auf einmal doch auf SD zu verzichten...


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