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Das Galaxy S6 Edge von Samsung
Das Galaxy S6 Edge von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Seitenlicht-Benachrichtigung mag keine Helligkeit

Für eine weitere Funktion des Galaxy S6 Edge wird der abgerundete Rand hingegen benötigt: Bei der Seitenlicht-Funktion leuchtet eines der Seitendisplays auf, sobald das Smartphone auf dem Display liegt, und der Nutzer einen Anruf, eine E-Mail oder eine SMS erhält. Falls der Absender beziehungsweise Anrufer ein VIP-Kontakt ist, leuchtet das Seitendisplay in der ihm zugewiesenen Farbe auf.

  • Das Galaxy S6 Edge von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 Edge hat an beiden Rändern ein gebogenes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite des Galaxy S6 Edge (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rahmen des Smartphones ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Seitendisplays sind deutlich schmaler als beim Galaxy Note Edge. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Seitendisplays messen jeweils nur eine Breite von 1,8 mm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier zu erkennen: Die Schaltfläche zum Öffnen der VIP-Kontakte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus Glas, Samsung verzichtet beim Gehäuse des Galaxy S6 Edge auf Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 Edge im Vergleich zum Galaxy S6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 Edge im Vergleich zum Galaxy S6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 Edge im Vergleich zum Galaxy S6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S6 Edge im Vergleich zum Galaxy S6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Galaxy S6 Edge im Vergleich zum Galaxy S6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das funktioniert zuverlässig, stellt für uns aber kaum Praxiswert dar. Zum einen würden wir ein Smartphone, das mindestens 850 Euro kostet, trotz kratzfestem Display eher ungern auf die Bildschirmseite legen. Zum anderen können wir bei hellerem Licht den leuchtenden Bildrand schon nicht mehr gut erkennen - im Freien bei heller Sonne gar nicht. Unpraktisch ist auch, dass nur eine der beiden Seiten leuchtet: Ist die andere dem Nutzer zugewandt, ist das Leuchten auch im Dunklen nicht zu erkennen.

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Informationen im Standby-Zustand

Wie bereits beim Galaxy Note Edge können Nutzer über den Seitenbildschirm Informationen abrufen, wenn sich das Smartphone im Standby-Modus befindet. Hierzu wird über die gewählte Seite - es steht wieder das rechte oder das linke Seitendisplay zur Verfügung - gewischt, woraufhin verschiedene Banderolen erscheinen.

Diese informieren unter anderem über das Wetter, die Uhrzeit, Börsenkurse, Nachrichten oder Systembenachrichtigungen. In einer Vorabversion des Galaxy S6 Edge konnten wir auch eine Facebook-Leiste einblenden lassen, bei dem uns jetzt vorliegenden Gerät ist das nicht möglich. Samsung bietet in seinem App-Store bisher erst eine weitere Infoleiste für RSS-Feeds an, inwieweit das Angebot künftig ausgebaut werden soll, ist unbekannt.

Nachts kann das Galaxy S6 Edge als Nachtuhr verwendet werden, auf dem Seitendisplay wird dann eine kleine Uhr angezeigt. Damit erschöpft sich aktuell der Funktionsumfang, den die Seitenbildschirme zusätzlich bieten - was uns zu der abschließenden Frage leitet: Ist das den Aufpreis wert?

Verfügbarkeit und Fazit

Unsere Antwort darauf lautet klar nein. Bei einem Preis von 850 Euro für die 32-GByte-Version, 950 Euro für die 64-GByte-Version und 1.050 Euro für die 128-GByte-Version ist das Galaxy S6 Edge stets 150 Euro teurer als das normale Galaxy S6. Für diesen Aufpreis bieten die Seitendisplays für uns nicht genügend Mehrwert.

Dies liegt insbesondere an deren schmalen Abmessungen: Die beiden seitlichen Displays sind nur ungefähr 1,8 mm breit, da bleibt nicht viel Platz für Inhalte. Die im Standby-Zustand abrufbaren Informationen bedecken dementsprechend auch eher den Rand des Hauptdisplays als den eigentlichen Seitenbildschirm. Dadurch lassen sie sich trotz schmalem Seitendisplay gut ablesen - die eigentliche Funktion wird aber etwas ad absurdum geführt.

Bis auf die Seitenlicht-Funktion, von deren Nutzen wir nicht überzeugt sind, können alle Seitendisplay-Optionen des Galaxy S6 Edge auch am Rand eines normalen Bildschirms eingeblendet werden. Beim Galaxy Note Edge ist das noch anders: Hier bietet der einzelne Seitenbildschirm eine ausreichende Höhe, um Inhalte parallel zum Hauptbildschirm anzeigen zu können.

Das Konzept des gebogenen Displays gefällt uns, die Ausführung beim Galaxy S6 Edge halten wir aber ausschließlich für eine Design-Option ohne wirklichen Nutzen. Zweifelsfrei ist das Smartphone ein Top-Gerät - wir würden stattdessen aber trotzdem das Galaxy S6 ohne abgerundetes Display kaufen. Wer unbedingt ein Smartphone mit gebogenem Displayrand haben möchte, sollte zum Galaxy Note Edge greifen.

 Kein Seitenmenü mehr vorhanden

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Horsty 09. Apr 2015

Ich verstehe den Ansatz zum Fazit nicht. Es geht um 150¤ Aufpreis und ob dieser Aufpreis...

M_Q 04. Apr 2015

Wer kauft sich bitteschön ein 850¤-Handy mit egal welchem OS? Samsung macht halt mit dem...

plutoniumsulfat 31. Mär 2015

Kannst du davon mal Video machen?

Lapje 31. Mär 2015

Ironie ist nicht so Dein Ding, oder? Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen...

FrankKi 31. Mär 2015

Einfacher noch. Geräte wir das LG G2 oder One M8 entsprechen praktisch der Form des Edge...



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