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Refokussierung mit Qualitätsproblemen

So sehr die Refokussierung des One (M8) nach Lytro klingt: Im Endeffekt ist sie nichts anderes als das, was viele Apps am Markt bereits ermöglichen - wenngleich dank der Informationen der zweiten Kamera zuverlässiger und schneller. Dank der Tiefeninformationen klappt es bei unseren Tests anders als bei vielen Apps immer, mit der "Ufocus" genannten Funktion neue Fokuspunkte an jeder beliebigen Stelle zu setzen. Auch dauert die Aufnahme nicht länger als die eines normalen Fotos, da im Vorfeld keine separaten Einstellungen vorgenommen werden müssen.

  • Das neue One (M8) von HTC (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Android-Smartphone hat ein Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Display ist 5 Zoll groß und hat eine Full-HD-Auflösung. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist neben der bereits vom Vorgänger bekannten 4-Megapixel-Kamera eine zweite Linse für die Erfassung von Tiefeninformationen eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 5 Megapixel. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Beim Gehäuse verbaut HTC nach eigenen Angaben 90 Prozent Metall. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Smartphone ist trotz größerem Display nur unwesentlich größer als das erste HTC One. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das One (M8) wird mit Android 4.4.2 ausgeliefert, worauf HTC seine Benutzeroberfläche Sense in der neuen Version 6.0 installiert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die allgemeine Bildqualität der Ultrapixel-Kamera ist gut, wenngleich qualitativ nicht so gut wie beim Galaxy S5. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In dunklen Räumen zeigen die großen Pixel des One (M8) ihre Stärke. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In alltäglichen Situationen kommt es dank der Lichtempfindlichkeit aber bei Helligkeitsunterschieden schnell zu starken Überbelichtungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Auf der Rückseite ist neben der bereits vom Vorgänger bekannten 4-Megapixel-Kamera eine zweite Linse für die Erfassung von Tiefeninformationen eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
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So einfach die Handhabung des Ufocus ist, umso gemischter sind die Ergebnisse. Grundsätzlich gilt: Ist der Hintergrund bei einem aufgenommenen Bild unscharf, also wenn das Hauptmotiv beispielsweise nah am Objektiv ist, wird er auch mit der Fokuskorrektur nicht scharf. Die zweite Kamera nimmt also kein separates Bild mit einer anderen Schärfeeinstellung auf. Die Refokussierung erfolgt anders als bei einer Lichtfeldkamera also nicht über Hardwarekomponenten, sondern ausschließlich per Software. Und hier zeigen sich die Grenzen der automatisierten Neufokussierung.

Weichzeichner arbeitet ungenau

Das One arbeitet wie Apps, bei denen der Nutzer manuell den Vordergrund bestimmt und den Hintergrund mit einem Weichzeichner unscharf macht - nur eben dank der Tiefeninformationen automatisiert. Die Weichzeichnung ist aber häufig ungenau, Kanten werden nicht zuverlässig erkannt, stellenweise ist die Unschärfe unlogisch verteilt. Falls dem Nutzer solche Fehler auffallen, hat er keine Möglichkeit, sie manuell zu korrigieren. Bis HTC mit einem Update hier nachbessert, ist die automatisierte Refokussierung nur bei eindeutigem Bildaufbau halbwegs brauchbar - also wenn es einen eindeutig definierten Vorder- und Hintergrund gibt. Und auch hier dürfen die Kanten der Motive nicht allzu genau betrachtet werden - in der Praxis ist die Funktion derzeit bei vielen Motiven nicht brauchbar.

Die von HTC "Ultrapixel-Kamera" genannte Hauptkamera hat eine maximale Blendenöffnung von f/2.0 sowie einen BSI-Sensor. Das alleine sollte bereits dafür sorgen, dass Bilder bei schwacher Beleuchtung besser ausgeleuchtet sind. Zusätzlich betont HTC, dass die Kamera dank größerer Pixel mehr Licht aufnehme als andere Smartphone-Kameras mit deutlich mehr Pixeln - die größeren Pixel sind der Grund dafür, dass die Kamera des neuen One wie die des Vorgängers nur 4 Megapixel hat.

Schwach beleuchtete Szenen stellt das One (M8) gut dar

Tatsächlich lichtet die Kamera des neuen One schlecht beleuchtete Szenen mit deutlich größerem Belichtungsumfang ab, weshalb dunklere Bereiche besser zu erkennen sind als beim Galaxy S5. Ein Nachteil ist, dass sehr helle Spots wie Lichtquellen oder Fenster mit Tageslicht schnell überbelichten und dementsprechend als grelle Flächen mit wenig Zeichnung erscheinen. Dies wird auch bei Tageslichtaufnahmen schon zum Problem: Auf unserer Fototour durch London hatten wir häufig das Problem, dass Straßenszenen zwar gut belichtet sind, der Himmel und Monumente im Hintergrund aber bereits stark überstrahlt. Hier kann der HDR-Modus stellenweise helfen, bei bewegten Objekten ist er aber technisch bedingt nur mäßig nützlich.

 Ähnliche grundlegende HardwareBildqualität ist beim Galaxy S5 besser 
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Lala Satalin... 20. Aug 2014

Praxiserfahrung: Bei meinem One M8 sind die Plastikteile zerkratzt und vermackt...

peter_pan 09. Apr 2014

Leider hat sich das erst in den letzen 5-10 Jahren so richtig etabliert. Klar ist eine...

war10ck 07. Apr 2014

Nein, aber der Akku im g2 ist gut. Bei geringer Nutzung hält der schätzungsweise 2 Tage...

Anonymer Nutzer 07. Apr 2014

Vielleicht hatten Leute mit Smartphone ohne Akkuklappe noch nie den Moment wo der Akku...

Bujin 05. Apr 2014

Ich denke dass das eher am Objektiv und weniger am Sensor liegt. Smartphones haben große...


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