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Galaxy-S26-Serie im Hands-on: Samsung bringt ein bisschen Neues, auch beim Preis

Die Galaxy-S26 -Serie bringt kaum Änderungen beim Design, auch die Kameras sind fast identisch. Interessant ist die neue Privacy-Funktion.
/ Tobias Költzsch
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Die neue Galaxy-S26-Serie von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die neue Galaxy-S26-Serie von Samsung Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. Galaxy-S26-Serie im Hands-on: Samsung bringt ein bisschen Neues, auch beim Preis
  2. Now Brief wird durch Now Nudge ergänzt
  3. Bekannte Kameras mit leichten Verbesserungen beim Ultra
  4. Wieder sieben Jahre lang Aktualisierungen

Samsung hat die neue Galaxy-S26-Serie vorgestellt und damit Smartphones, die ihren Vorgängern stark ähneln. Neben einer minimalen Designanpassung kommen die drei Geräte mit fast identischen Kameramodulen und fast gleich großen Akkus. Anders als die Galaxy-S25-Reihe wird es aber wieder eine Zweiteilung bei der Prozessorenausstattung geben.

Neben dem Galaxy S26 und dem Galaxy S26 Ultra gibt es wieder ein Plus-Modell; ein Galaxy S26 Edge gibt es nicht, das Konzept eines dünnen Smartphones entpuppte sich als Reinfall. Golem konnte sich die drei neuen Smartphones bereits anschauen und hat zumindest ein, zwei interessante Neuerungen gefunden.

Eine nennt sich Privacy Display, auf Deutsch Datenschutzanzeige. Was Smartphone-Nutzer bislang mit speziellen Folien erreichen konnten, macht das Galaxy S26 Ultra jetzt automatisch: Auf Knopfdruck werden bestimmte Pixel so abgedunkelt, dass der Bildschirm von der Seite aus betrachtet dunkler wird und man den Inhalt schwerer erkennen kann.

Privacy Display macht den Bildschirm dunkel

Das ist ein cleverer Trick, der beispielsweise in der Bahn vor neugierigen Blicken schützt. Samsung führt die Funktion aber nur beim teuersten Modell ein – das Galaxy S26 und Galaxy S26+ bekommen die Datenschutzanzeige nicht. Die Technologie an sich zeigte Samsung bereits vor zwei Jahren bei einem Computermonitor.

Privacy Display kann in zwei Stufen entweder grundsätzlich verwendet werden, oder aber selektiv. Dabei ist es möglich, dass sich die Schutzfunktion nur bei bestimmten Apps aktiviert, die Nutzer auswählen können – sinnvoll erscheint das bei Banking-Apps. Außerdem ist es möglich, dass nur Benachrichtigungen durch die Abdunklung von seitlichen Blicken verborgen bleiben, was wir clever finden.

In der normalen Einstellung von Privacy Display wird der Bildschirm etwas dunkler, wenn wir von vorn draufschauen. Das ist kein Wunder, werden doch zahlreiche Pixel abgedunkelt. Aktivieren wir zusätzlich noch die Funktion Maximaler Privatsphärenschutz, wird die seitliche Verdunkelung noch einmal verschärft.

Dann sinkt der Kontrast so stark, dass Inhalte wirklich nicht mehr erkannt werden können. Der Nachteil an der zweiten Stufe des Privacy Display ist, dass der Kontrast des Displays auch merklich niedriger ist, wenn wir von vorn draufschauen.

Uns ist im Test mit Kollegen aufgefallen, dass der Winkel, ab dem der Privacy Display seine beste Wirkung erzielt, sehr groß sein muss. Sitzt man etwa im Zug dicht nebeneinander, dürften Nachbarn im normalen Modus des Privacy Display immer noch genügend Displayinhalte erkennen.


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