Galaxy S24 Ultra im Test: Samsungs KI-Fokus ist tatsächlich praktisch

Samsung nennt seine neue Galaxy-S24-Serie "KI-Smartphones" - nachdem bereits Google und Apple Geräte mit expliziten KI-Funktionen vorgestellt haben. Samsung will Nutzern den Alltag mithilfe künstlicher Intelligenz erleichtern, dabei arbeitet der südkoreanische Hersteller mit Google zusammen. Wir haben das Topmodell Galaxy S24 Ultra getestet und festgestellt, dass einige der KI-Funktionen tatsächlich helfen können, andere scheinen noch reichlich unintelligent zu sein.
Das Galaxy S24 Ultra ist mit einem 6,8 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet und damit das größte Modell der Serie. Die Auflösung liegt bei 3.120 x 1.440 Pixeln, ist von Hause aus aber nur auf Full HD eingestellt - wir müssen die höchstmögliche Auflösung in den Einstellungen manuell aktivieren. Die Bildrate wird automatisch zwischen 1 und 120 Hz geregelt (LTPO), die Helligkeit liegt bei sehr hohen maximalen 2.600 cd/m².
Das bedeutet, dass wir das Smartphone auch bei sehr hellem Umgebungslicht gut verwenden können. Die Farben und die Blickwinkelstabilität sind gut, uns fällt allerdings auf, dass das Display des Galaxy S24 Ultra verglichen mit dem des Pixel 8 Pro beim seitlichen Betrachten einen etwas stärkeren Blauton annimmt. Insgesamt ist Samsung aber auch beim Ultra ein sehr gutes Display gelungen. Der gut funktionierende Fingerabdrucksensor ist im Bildschirm verbaut.
Einfachere Stiftbedienung dank geraden Displayrändern
Für Nutzer des integrierten S Pen dürfte der Umstand hilfreich sein, dass Samsung beim neuen Ultra-Modell auf abgerundete Displayränder verzichtet: Im Test können wir am Rand wesentlich besser mit dem Stift schreiben. Samsung zufolge resultiert die Änderung direkt aus Kritik von den Nutzern. Der S Pen lässt sich wie bei den Vorgängermodellen im Gehäuse des Smartphones verstauen.


























Der Rahmen des Galaxy S24 Ultra ist aus Titan gefertigt, das sich stumpfer anfühlt als der Titanrahmen des iPhone 15 Pro. Im Alltag finden wir das angenehm, da das Galaxy-Smartphone dadurch angenehm und sicher in der Hand liegt. Mit 230 Gramm ist das Galaxy S24 Ultra kein Leichtgewicht, trotz Titans. Die Verarbeitungsqualität ist gewohnt hochwertig, das Design gefällt uns aber weniger gut als das der beiden anderen Galaxy-S24-Modelle - dies ist aber Ansichtssache.
Technisch gesehen ist das Galaxy S24 Ultra das am besten ausgestattete Modell der Reihe. In Europa verwendet Samsung nur beim Ultra Qualcomms Snapdragon 8 Gen 3, in den beiden anderen Geräten kommt der Exynos 2400 zum Einsatz. Samsung verwendet Qualcomms aktuellen Top-Chip wieder in einer For-Galaxy-Version mit leicht übertakteter CPU. In den Benchmarktests schneidet das Smartphone entsprechend stark ab.
Im Single-Core-Test des Geekbench 6 kommt das Galaxy S24 Ultra auf 2.321 Punkte, im Multi-Core-Test auf 7.230 Zähler. Damit liegt das Smartphone auf dem gleichen Niveau wie Asus' ROG Phone 8 Pro, das in unseren Tests jeweils 2.338 und 7.413 Punkte erreicht. Die leichten Unterschiede dürften statistisch nicht signifikant sein. Der Vergleich zeigt, dass Asus mit seinem übertakteten X-Mode ein vergleichbares Ergebnis erreicht.
System läuft absolut flüssig
Im Alltag hat das Galaxy S24 Ultra in unserem Test in keiner Situation Leistungsprobleme. Wartezeiten entstehen höchstens bei Nutzung einiger KI-Funktionen, da diese entweder aufwendig auf dem Gerät selbst durchgeführt werden oder über die Kommunikation mit einer Cloud - mit der Leistung der CPU hat beides nichts zu tun. Das Galaxy S24 Ultra dürfte über Jahre genügend Leistung für jedwede denkbaren Anwendungen haben.
Zudem ist der Snapdragon-Chip effizient, was sich in der Akkulaufzeit bemerkbar macht. Der 5.000-mAh-Akku erlaubt es uns, einen Film in Full HD bei voller (und damit sehr hoher) Helligkeit gut 20 Stunden lang zu streamen - ein Spitzenwert. Bei alltäglicher Nutzung hält das Smartphone bei uns problemlos anderthalb Tage lang durch. Geladen werden kann das Gerät per Kabel mit bis zu 45 Watt oder drahtlos mit bis zu 15 Watt.
KI-Funktionen im System integriert
Die bei der Vorstellung von Samsung stark betonten KI-Funktionen sind an verschiedenen Stellen des Android-Systems zu finden. Gut funktioniert die KI-Unterstützung beispielsweise in Samsungs Notiz-App. Haben wir einen Text mit der Bildschirmtastatur eingetippt, können wir ihn uns zusammenfassen lassen - das ist vor allem bei längeren Texten praktisch.
Noch sinnvoller finden wir die automatische Formatierung. Diese gliedert Texte in der Notiz-App in thematische Unterpunkte, was gut funktioniert und zu einer sehr guten Übersicht führt. Der Text wird in Kategorien unterteilt, die Inhalte in Unterpunkte gegliedert.
Die KI-Zusammenfassung funktioniert auch bei Webseiten, wenn wir den Samsung-Browser verwenden. Er hat in der Systemleiste am unteren Rand eine KI-Schaltfläche, über die wir die Zusammenfassung oder auch eine Übersetzung anfordern können. Die Zusammenfassung ist auch hier wieder vor allem bei langen Texten hilfreich, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.
Live-Übersetzung beim Telefonieren mit mediokren Ergebnissen
Enttäuscht waren wir von der Live-Übersetzung bei Telefonanrufen. Samsung hatte uns die Funktion im Vorfeld am Beispiel Englisch-Koreanisch gezeigt - da niemand von uns Koreanisch spricht, konnten wir die Qualität der Übersetzung nicht beurteilen. Im Test haben wir die Funktion mit einem US-amerikanischen Freund ausprobiert und die Konversation entsprechend auf Deutsch und Englisch geführt - mit bestenfalls mittelmäßigen Ergebnissen.


























Grundsätzlich funktioniert das Übersetzungssystem zwar gut, die Qualität der Übersetzungen ist aber nicht besonders gut. Bereits bei einfachen Sätzen hat der Algorithmus einzelne Begriffe teilweise wörtlich und damit nicht im Zusammenhang passend übersetzt. Sobald wir etwas schneller gesprochen haben, kam das System nicht mehr richtig mit.
Wir fragen uns zudem, inwieweit wir die Funktion im Alltag bei Personen nutzen können, wenn wir sie nicht vorher einweihen. Zu Beginn des Telefonates kommt eine automatische Durchsage in der gewählten Sprache, dass es sich um ein Gespräch mit Live-Übersetzung handelt; wir können uns vorstellen, dass einige Gesprächspartner da bereits auflegen. Eine vergleichbare Beobachtung haben wir bei Googles Anruf-Screening gemacht.
Gut funktioniert dagegen Circle to Search : Die Galaxy-S24-Reihe ist die erste, die Googles neue KI-Bildersuche verwendet - die Pixel-8-Smartphones bekommen sie als Update . Wir können die Suche mit einem längeren Druck auf die Menü-Schaltfläche beziehungsweise die Navigationsleiste starten und anschließend Inhalte auf dem Display einkreisen, um danach zu suchen. Die Bildersuche lässt sich durch getippte Phrasen ergänzen.
Schnelle Suche dank Circle to Search
Auf diese Weise erkennt das Galaxy S24 Ultra beispielsweise das Framework-16-Notebook anhand eines von uns aufgenommenen Fotos des Computers. Auch Modeaccessoires und Kleidung, Tiere, Pflanzen und Personen lassen sich mit Circle to Search einfach suchen.
Starkes Kamerasystem mit guter KI-Einbindung
Samsung nutzt KI auch bei der Kamera des Galaxy S24 Ultra - sowohl bei der Bilderstellung als auch bei der Bildbearbeitung. Das Ultra-Modell hat insgesamt vier Kameras, verglichen mit drei Kameras beim normalen S24 und beim S24 Plus. Die Hauptkamera hat 200 Megapixel und eine Blende von f/1.7, die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel, eine Blende von f/2.2 und einen Bildwinkel von 120 Grad.
Dazu kommen zwei Telekameras: Samsung verbaut zum einen das bekannte 3x-Tele mit 10 Megapixeln und einer Blende von f/2.4. Dazu kommt ein neues 5x-Tele in Periskopbauweise mit 50 Megapixeln, das das 10x-Tele des Galaxy S23 Ultra ablöst. Samsung zufolge ist der geringere Brennweitenabstand für Nutzer im Alltag sinnvoller - verzichten müssen wir auf eine gute 10x-Vergrößerung allerdings nicht.
Diese wird beim Galaxy S24 Ultra digital erzeugt und hat eine sehr gute Qualität. Dass die Aufnahmen nicht mit einem Objektiv mit optischer 10x-Vergrößerung gemacht wurden, fällt uns nicht auf. Die Hauptkamera macht sehr gut belichtete und scharfe Aufnahmen, auch mit den standardmäßig eingestellten 12 Megapixeln.
Fotos mit voller Auflösung sind nicht notwendig
Wir können die Auflösung auf 50 oder volle 200 Megapixel erhöhen. Sinnvoll finden wir allerdings nur die 50-Megapixel-Fotos: Die vollen 200 Megapixel bringen unserer Meinung nach keinen entscheidenden Vorteil bei der Schärfe, stattdessen werden die Bilder merklich kontrastärmer und sind weniger dynamisch.


























Auch die Superweitwinkelkamera macht gute Bilder, ebenso die beiden Telekameras. Obwohl die 3x-Telekamera nur 10 Megapixel hat, macht sie tagsüber ausreichend scharfe Bilder. Bei Aufnahmen in schlechtem Licht kommt der Sensor aber schärfemäßig in unserem Test an seine Grenzen; das 5x-Tele macht dann die wesentlich schärferen Bilder.
Nachtaufnahmen funktionieren mit dem Galaxy S24 Ultra gut: Auch sehr dunkle Bereiche werden gut belichtet, dabei wirken die Bilder von der Dynamik her nicht unrealistisch. Die Schärfe ist etwas weniger gut als bei Tageslichtaufnahmen, das ist aber bei der Konkurrenz nicht anders.
Videoaufnahmen sind in bis zu 8K mit 30 fps möglich. Dann funktionieren aber Funktionen wie die Superstabilisierung oder die mit KI erzeugte Zeitlupe nicht - hierfür dürfen wir maximal 4K verwenden, was mit 30 oder 60 fps möglich ist. Die Zeitlupe lässt sich bei jedem Video aktivieren, indem wir beim Abspielen einfach einen Finger lange auf den Bildschirm legen. Die KI erzeugt die fehlenden Zwischenframes, da die Bildraten von 30 oder auch 60 fps eigentlich nicht für eine ruckelfreie Zeitlupe ausreichen.
KI-Zeitlupe funktioniert sehr gut
Die bekommen wir dann aber trotzdem geliefert, was gut funktioniert und ein netter Effekt ist. Auch bei einer Bildrate von 30 fps ist die Zeitlupe flüssig. Wir können sie auch fest in das Video einbinden und so aus Standardvideoaufnahmen Zeitlupen machen.
KI verwendet Samsung auch in der Bildnachbearbeitung und hat sich dabei teilweise von Google und der Pixel-8-Serie inspirieren lassen. So können wir in der Galerie Objekte aus Bildern löschen oder auch in der Größe ändern und verschieben, wie es auch bei den Google-Geräten möglich ist. Die Ergebnisse sind gut, teilweise darf man allerdings nicht allzu genau hinschauen. Dann ist erkennbar, dass der Hintergrund generiert wurde. Anders als bei Googles Magischem Radierer wirken die neu erstellten Bildteile bei Samsung öfters unscharf - ein Problem, das hoffentlich noch behoben wird.
Interessant finden wir die Möglichkeit, auf dem Galaxy S24 Ultra Bilder drehen zu können, ohne die dabei entstehenden freien Flächen am Rand wegschneiden zu müssen. Das ist im Rahmen des herkömmlichen Ausrichtungswerkzeugs immer noch möglich; die KI-Bildbeschneidung findet sich separat in den KI-Bearbeitungsoptionen.
Bilder geraderücken ohne Beschneiden
Wie beim Entfernen von Objekten werden die dabei entstehenden neuen Flächen vom KI-Algorithmus ausgefüllt. Das klappt erstaunlich gut, allerdings hängt die Qualität des Effektes unter anderem von den Bildinhalten ab, die ergänzt werden. Das Ergebnis sieht zudem realistischer aus, je weniger die KI auszufüllen hat. Bei komplexeren Strukturen wie Schildern mit Schrift oder auch einer Autofelge ist beispielsweise deutlicher zu erkennen, dass die KI sich die Bildinhalte ausgedacht hat. Bei einem Baum oder einer gleichmäßigeren Fläche hingegen wirken die neu generierten Inhalte überzeugender. Auch hier beobachten wir immer wieder eine leichte Unschärfe.
Wir können mithilfe der KI auch grundsätzlich unsere Bilder vom Galaxy S24 Ultra aufpolieren lassen. Diese Funktion listet Samsung etwas unverständlicherweise nicht zusammen mit den anderen KI-Bildbearbeitungsoptionen auf, sondern versteckt sie in den Informationen zum Bild. Wir müssen in der Galerie auf den Infobutton klicken, woraufhin nach ca. einer Sekunde am unteren Bildrand der Hinweis auf eine mögliche Überarbeitung erscheint.
In unserem Test haben wir die Erfahrung gemacht, dass die KI-Bildüberarbeitung in der Regel nur bei Bildern angewandt wird, die erkennbare Mängel aufweisen - also beispielsweise unterbelichtet sind. Ansonsten wird uns schlicht mitgeteilt, dass keine Überarbeitung notwendig sei. Bei Nachtaufnahmen beispielsweise sorgt die KI-Bearbeitung dafür, dass die dunklen Bereiche noch etwas aufgehellt werden, ohne dass die Lichter ausreißen, was wir praktisch finden.
Wasserzeichen bei KI-Manipulationen
Bilder, in denen wir mithilfe der KI Elemente entfernen oder neu platzieren, werden mit einem kleinen Wasserzeichen am unteren linken Bildrand versehen. So ist für Betrachter erkenntlich, dass es sich bei manchen Fotos eher um Bildgestaltung als um Aufnahmen handelt - Bereiche, die beim Galaxy S24 Ultra wie schon bei Googles Pixel 8 Pro verschwimmen. Lassen wir ein Bild von der KI verbessern, verändern aber den Inhalt nicht, gibt es das Wasserzeichen nicht.
Verschiedene KI-Optionen des Galaxy S24 Ultra benötigen eine Internetverbindung - etwa die Bildbearbeitung oder auch die Stiländerung getippter Texte in bestimmten Chat-Apps. Wer nicht möchte, dass Fotos oder Texte auf Servern verarbeitet werden, kann in den Systemeinstellungen alle Online-KI-Optionen grundsätzlich deaktivieren. Diese funktionieren anschließend natürlich nicht mehr.
Ausgeliefert wird das Galaxy S24 Ultra mit Android 14 und Samsungs Benutzeroberfläche One UI. Samsung wird für seine Premium-Serie länger Updates und Upgrades anbieten als bisher - insgesamt sieben Jahre lang . Damit zieht der Hersteller mit Google gleich, was für Käufer des Smartphones gut ist. Die Galaxy-S24-Reihe soll die vollen sieben Jahre lang Systemupgrades erhalten.
Verfügbarkeit und Fazit: Samsung Galaxy S24 Ultra
Das Galaxy S24 Ultra hat grundsätzlich 12 GByte RAM und ist in drei Speichervarianten erhältlich: mit 256 und 512 GByte sowie mit 1 TByte. Die kleinste Variante kostet 1.450 Euro, die Version mit 512 GByte Speicher 1.570 Euro. Das teuerste Modell mit 1 TByte Speicher ist für 1.810 Euro zu haben.
Bis zum 30. Januar 2024 läuft noch eine Vorbestellaktion, in der Nutzer die nächstgrößere Speichervariante zum gleichen Preis bekommen. Entsprechend kostet die 512-GByte-Version 1.450 Euro statt 1.570 Euro und die 1-TByte-Variante 1.570 Euro statt 1.810 Euro. Der Kauf der kleinsten Version ist in diesem Zeitraum nicht sinnvoll.
Fazit
Das Galaxy S24 Ultra ist ein sehr gutes Premium-Smartphone mit exzellenter Hardware und zum größten Teil sinnvoll implementierten KI-Funktionen. Dass Samsung auf den KI-Hype aufspringt, war zu erwarten - die Umsetzung gefällt uns allerdings gut.
Vor allem die Textzusammenfassungen und die Bildbearbeitungsfunktionen finden wir im Alltag sehr praktisch. Bei den Bildbearbeitungen geht Samsung ähnliche Wege wie Google, implementiert mit der KI-Bildbeschneidung aber eine zusätzliche Funktion, die für manchen praktisch sein dürfte. Allerdings sollte Samsung die manchmal entstehende Unschärfe beseitigen.


























Etwas enttäuschend finden wir die Live-Übersetzung am Telefon: Grundsätzlich ist es beeindruckend, dass wir quasi ohne Barrieren mit Menschen sprechen können, deren Sprache wir nicht beherrschen. Die Qualität der Übersetzung ist in unseren Tests aber so fragwürdig gewesen, dass wir nicht wagen würden, die Funktion etwa bei einem Restaurant anzuwenden.
Der Wechsel von einer 10x-Telekamera zu einer 5x-Kamera ist Samsung gelungen. Aufgrund der Bildqualität der digital erzeugten Zehnfachvergrößerung vermissen wir das optische Tele in der Brennweite nicht. Die Bildqualität ist grundsätzlich sehr gut, das Galaxy S24 Ultra macht hervorragende Fotos.
| Galaxy S24 Ultra | |
|---|---|
| Display | 6,8 Zoll AMOLED LTPO, 3.120 x 1.440 Pixel. 1 - 120 Hz Bildrate |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy: 1 x Cortex-X4 mit 3.39 GH, 3 x Cortex-A720 mit 3,31 GHz, 2 x Cortex-A720 mit 2,29 GHz, 2 x Cortex-A520 mit 2,2 GHz; Adreno 750 |
| Speicher | 12 GByte RAM. 256/512 GByte und 1 TByte Speicher (UFS 4.0) |
| Kamera | 200 Megapixel Hauptkamera mit f/1.7 und OIS), 12 Megapixel Superweitwinkelkamera mit f/2.2, 10 Megapixel 3x-Telekamera mit f/2.4 und OIS. 50 Megapixel 5x-Telekamera mit f/3.5 und OIS |
| Frontkamera | 12 Megapixel |
| Akku | 5.000 mAh, kabelgebundenes Laden mit 45 Watt, drahtlos Laden mit 15 Watt |
| Netzwerk | 5G, Wifi 7, Bluetooth 5.3, UWB |
| Größe | 162 × 79 × 8.7 mm |
| Gewicht | 230 Gramm |
| Betriebssystem | Android 14 mit One UI |
Überzeugend ist auch die Leistung des Smartphones und die Akkulaufzeit. Interessant wird vor allem der Effizienzvergleich zwischen dem Ultra-Modell mit seinem Snapdragon-SoC und den beiden anderen Modellen der Reihe, die in Europa mit einem Exynos-Chip erscheinen - einen entsprechenden Vergleich haben wir eingeplant.
Das Galaxy S24 Ultra ist kein günstiges Smartphone, die Einstiegsvariante ist sogar 50 Euro teurer als die des Galaxy S23 Ultra aus dem Jahr 2023. Preislich bewegt sich Samsung auf dem Niveau von Apple mit dem iPhone 15 Pro Max - das ist nicht verwunderlich, ist Apple doch der Hauptkonkurrent von Samsung im Premiumsegment. Wahrscheinlich ist aber, dass die Preise der Ultra-Modelle in den kommenden Monaten sinken werden.



