Galaxy S24 im Hands-on: Samsungs KI-Phones kosten ab 900 Euro
Samsung betont das Thema KI bei der neuen Galaxy-S24-Serie stärker als zuvor. Neu sind zahlreiche KI-Funktionen, unter anderem im Kamerabereich.
Samsung hat seine neue Galaxy-S24-Serie vorgestellt. Der südkoreanische Hersteller betonte bei der Präsentation das Thema künstliche Intelligenz: Die Smartphones kommen mit einer Reihe von Funktionen, die sowohl KI auf dem Gerät als auch in der Cloud verwenden. Damit soll Nutzern in vielerlei Hinsicht der Alltag erleichtert werden. Samsung verwendet dabei Googles Gemini-Modell.
Golem.de konnte sich die drei neuen Geräte vor dem Marktstart bereits in einem ersten Hands-on anschauen. Äußerlich gesehen sind die drei Modelle – das Galaxy S24, das Galaxy S24+ und das Galaxy S24 Ultra – ohne Probleme als Samsung-Smartphones zu erkennen: Sie folgen im Design den Modellen aus dem Vorjahr. Das Galaxy S24 Ultra unterscheidet sich wie die vorigen Ultra-Modelle von den beiden anderen Geräten nicht nur in der Ausstattung, sondern auch im Design.
Der Rahmen aus Titan ist abgerundet, während die Aluminiumrahmen des Galaxy S24 und S24+ flach sind. Das Galaxy S24 Ultra hat jedoch keine abgerundeten Displayränder mehr: Samsung hörte auf die Nutzer der vorigen Modelle, die der abgerundete Rand bei der Nutzung des S-Pens störte. Der Eingabestift ist auch beim neuen Modell im Smartphone integriert.
Drei verschiedene Größen für jeden Geschmack
Das Galaxy S24 hat ein 6,2 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln und einer maximalen Bildrate von 120 Hz (LTPO). Das Galaxy S24+ kommt mit einem 6,7 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln und ebenfalls 120 Hz.
Das Galaxy S24 Ultra ist mit einem 6,8 Zoll großen Bildschirm ausgestattet, der eine Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln und 120 Hz hat. Alle drei Bildschirme machen auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck: Sie reagieren schnell und haben die von Samsung gewohnt hervorragende Blickwinkelstabilität.
Bei den drei Smartphones kommen unterschiedliche SoCs zum Einsatz: Das Galaxy S24 und das Galaxy S24+ kommen mit Samsungs Exynos 2400, das Ultra-Modell hingegen mit dem Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy, dessen Prime Core mit 3,39 GHz eine etwas höhere Taktrate hat. Samsung zufolge soll der Exynos 2400 eine vergleichbare Leistung haben, die deutlich über der des Snapdragon 8 Gen 2 aus dem vergangenen Jahr liegt. Ohne Benchmark-Tests können wir diesbezüglich keine Aussagen treffen.
Auf der Rückseite des Galaxy S24 und S24+ kommt eine Dreifachkamera zum Einsatz, die aus einer Hauptkamera mit 50 Megapixeln, einer Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und einer 3x-Telekamera mit 10 Megapixeln besteht. Das Galaxy S24 Ultra hat eine Vierfachkamera: Neben der Hauptkamera mit 200 Megapixeln und der Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln gibt es eine 3x-Telekamera mit 10 Megapixeln und eine 5x-Telekamera mit 50 Megapixeln.
Video: Samsung Galaxy-S24-Serie - Hands on [1:39]
Beim Ultra-Modell gibt es anders als bei den Vorgängern keine 10x-Telekamera mehr. Die zehnfache Vergrößerung soll digital erfolgen, die Qualität soll dank KI-Berechnungen vergleichbar gut sein. Aufnahmen mit zehnfacher Vergrößerung sind in der Tat scharf und detailliert; im schnellen direkten Vergleich mit dem Pixel 8 Pro sind die mit dem Galaxy S24 Ultra gemachten Bilder besser. Maximal ist mit dem Ultra-Modell wieder eine 100-fache Vergrößerung möglich, die qualitativ aber eher dokumentarischen Charakter hat.