Die drei neuen Galaxy-S22-Modelle von SamsungBild:
Martin Wolf/Golem.de
Bereits vor der Vorstellung seiner neuen Galaxy-S22-Reihe hatte Samsung stark mit den Kameras der Smartphones geworben: Die neue Nachtaufnahme-Funktion sollte nicht weniger als "die Regeln der Nacht brechen" , versprach der südkoreanische Hersteller. Im Galaxy S22 Ultra verbaut Samsung eine Hauptkamera mit 108 Megapixeln, die im Galaxy S22 und Galaxy S22+ hat immerhin noch 50 Megapixel.
Unterstützt werden die Kamerasysteme wie bei der Galaxy-S21-Serie durch Superweitwinkel- und Telekameras. Wir haben uns die Kameras des Galaxy S22 Ultra und des Galaxy S22+ genauer angeschaut und mit denen des iPhone 13 Pro Max und des Pixel 6 Pro verglichen. Dabei zeigt sich, dass die neuen Galaxys zwar sehr gute Bilder machen, die Konkurrenz in einigen Punkten aber besser ist.
Das Galaxy S22 Ultra hat mit seiner 108-Megapixel-Hauptkamera, der Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und gleich zwei Teleobjektiven mit jeweils 10 Megapixeln die meisten Kameras im Teilnehmerfeld unseres Tests. Das Galaxy S22+ hat wie das Galaxy S22 eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und eine Dreifach-Telekamera mit 10 Megapixeln.
Apple setzt weiter auf 12 Megapixel
Das Pixel 6 Pro kommt mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer Superweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und einer Telekamera mit 48 Megapixeln. Das iPhone 13 Pro Max hat drei Kameras mit jeweils 12 Megapixeln, eine Hauptkamera, eine Superweitwinkelkamera und eine Telekamera mit dreifacher Vergrößerung.
Bild 1/39: Ein mit dem Galaxy S22 Ultra aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/39: Das mit dem Pixel 6 Pro aufgenommene Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/39: Das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S22+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/39: Eine mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/39: In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy S22 Ultra wesentlich weniger Details zeigt ...
Bild 6/39: ... als das PIxel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/39: Auch das Galaxy S22+ kommt nicht an den Detailgrad des Pixel 6 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/39: Das iPhone 13 Pro Max hat eine etwas bessere Kantenschärfe als die beiden Samsung-Geräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/39: Das mit dem Galaxy S22 Ultra gemachte Bild ist zwar heller als das ...
Bild 10/39: ... mit dem PIxel 6 Pro gemachte, dieses zeigt aber bessere Details und belichtet die Schatten besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/39: Das mit dem Galaxy S22+ gemachte Foto hat einen mit dem Ultra-Modell vergleichbare Bildstimmung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/39: Das mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Vergleichsbild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/39: iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/39: Das Galaxy S22 Ultra hat ein mit 120 Grad sehr weitwinkeliges Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/39: Das Pixel 6 Pro kommt auf 114 Grad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/39: Beim Galaxy S22+ verwendet Samsung die gleiche Superweitwinkelkamera wie beim Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/39: Zum Vergleich: die Superweitwinkelkamera des iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera sind beim Galaxy S22 Ultra weniger Details zu erkennen ...
Bild 22/39: ... als beim Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/39: Das Galaxy S22 Ultra hat zwei Teleobjektive - eines bietet ein dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/39: Das Tele des Pixel 6 Pro hat eine vierfache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/39: Das Galaxy S22+ hat nur ein Tele, das dreifach verghrößert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/39: Auch das Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max vergrößert dreifach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/39: Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/39: Erstaunlicherweise sind die digital erzeugten Zehnfach-Telebilder des Pixel 6 Pro genauso scharf und detailreich wie die des Ultras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/39: Nachts spielt das Galaxy S22 Ultra seine Stärken aus: Die Bilder sind sehr ausgeglichen belichtet, auch helle Stellen sind nicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/39: Das mit dem Pixel 6 Pro gemacht Bild ist zwar etwas heller, dafür sind Bereiche wie die Werbeschilder nicht gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/39: Das Galaxy S22+ macht vergleichbar gute Nachtaufnahmen wie das Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/39: Das iPhone 13 Pro Max kann bei der Konkurrenz nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/39: Bei Nachtaufnahmen mit dem, Superweitwinkelobjektiv zeigt sich ein vergleichbares Bild: Schilder sind beim Ultra gut zu lesen, ...
Bild 34/39: ... das Pixel 6 Pro macht insgesamt ein helleres, aber stellenweise überbelichtetes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es zum Galaxy S22+ keinen nennenswerten Unterschied. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/39: Das iPhone 13 Pro Max macht die dunkelsten Nachtfotos in unserem Test, bei denen zudem die Schilder nicht lesbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/39: Auch Nachtporträts gelingen mit dem Galaxy S22 Ultra gut: Das Gesicht ist trotz wenig Licht gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/39: Beim Pixel 6 Pro gefällt uns der Hintergrund besser, dafür ist das Gesicht minimal weniger gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 39/39: Das Galaxy S22+ stellt die Szene etwas dunkler dar als das Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Kamera des Galaxy S22 Ultra entspricht von der Hardware weitestgehend den Parametern der Kamera des Galaxy S21 Ultra. Samsung hat eigenen Angaben zufolge aber Veränderungen bei der Verarbeitung der Bilder vorgenommen. So werden bei Bildern in der Standardauflösung neun Pixel zu einem zusammengefasst, was eine Auflösung von 12 Megapixeln mit höherer Lichtausbeute bringen soll.
Gleichzeitig sollen die Aufnahmen aber durch Kombination der verschiedenen Auflösungen die Schärfe der 108-Megapixel-Aufnahmen erhalten. Dank gleich zweier Teleobjektive soll das Galaxy S22 Ultra zudem ferne Objekte scharf ablichten können. Ob das funktioniert, überprüfen wir in unserem Test.
Bei Tageslicht überzeugt das Pixel 6 Pro
Zunächst haben wir uns die Bildqualität Samsungs neuer Smartphone-Kameras bei Tageslicht angeschaut und mit den Ergebnissen der beiden wohl wichtigsten Mitbewerber verglichen. Während unseres Testzeitraums war Sonnenschein in Berlin leider Mangelware, wir haben die Bilder an meist recht trüben, bewölkten Tagen gemacht. Das Galaxy S22 Ultra und das Galaxy S22+ machten in unserem Test bei Tageslicht nahezu identische Bilder mit der Hauptkamera, obwohl die des S22+ eine geringere Auflösung hat.
Die Schärfe ist identisch, auch die Belichtung und die Darstellung von Schatten ist gleich. Die Details machen auf uns zunächst einen guten Eindruck - bis wir die Bilder mit denen des Pixel 6 Pro vergleichen. Die mit der Hauptkamera von Googles aktuellem Top-Smartphone gemachten Tageslichtaufnahmen sind nicht nur besser belichtet, sie sind auch schärfer und zeigen mehr Details. Außerdem sind die Schatten besser ausgeleuchtet. Zwar können wir mit dem Galaxy S22 Ultra die Schärfe im 108-Megapixel-Modus verbessern, die meisten Nutzer werden aber wohl den Standardmodus verwenden - auch wegen der dort besseren Bilddynamik.
Auch iPhone zeigt bessere Detailschärfe
Die mit dem iPhone 13 Pro Max gemachten Tageslichtaufnahmen liegen vom Detailgrad zwischen dem Pixel 6 Pro und dem Galaxy S22 Ultra. Das bedeutet, dass auch das aktuell beste iPhone schärfere und detailreichere Tageslichtaufnahmen als die neuen Samsung-Smartphones macht. Von der Ausleuchtung der Schatten her empfinden wir das iPhone und die neuen Galaxy-Modelle sehr ähnlich - das Pixel hingegen stellt dunkle Bereiche deutlicher dar.
Bild 1/39: Ein mit dem Galaxy S22 Ultra aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/39: Das mit dem Pixel 6 Pro aufgenommene Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/39: Das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S22+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/39: Eine mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/39: In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy S22 Ultra wesentlich weniger Details zeigt ...
Bild 6/39: ... als das PIxel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/39: Auch das Galaxy S22+ kommt nicht an den Detailgrad des Pixel 6 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/39: Das iPhone 13 Pro Max hat eine etwas bessere Kantenschärfe als die beiden Samsung-Geräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/39: Das mit dem Galaxy S22 Ultra gemachte Bild ist zwar heller als das ...
Bild 10/39: ... mit dem PIxel 6 Pro gemachte, dieses zeigt aber bessere Details und belichtet die Schatten besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/39: Das mit dem Galaxy S22+ gemachte Foto hat einen mit dem Ultra-Modell vergleichbare Bildstimmung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/39: Das mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Vergleichsbild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/39: iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/39: Das Galaxy S22 Ultra hat ein mit 120 Grad sehr weitwinkeliges Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/39: Das Pixel 6 Pro kommt auf 114 Grad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/39: Beim Galaxy S22+ verwendet Samsung die gleiche Superweitwinkelkamera wie beim Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/39: Zum Vergleich: die Superweitwinkelkamera des iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera sind beim Galaxy S22 Ultra weniger Details zu erkennen ...
Bild 22/39: ... als beim Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/39: Das Galaxy S22 Ultra hat zwei Teleobjektive - eines bietet ein dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/39: Das Tele des Pixel 6 Pro hat eine vierfache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/39: Das Galaxy S22+ hat nur ein Tele, das dreifach verghrößert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/39: Auch das Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max vergrößert dreifach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/39: Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/39: Erstaunlicherweise sind die digital erzeugten Zehnfach-Telebilder des Pixel 6 Pro genauso scharf und detailreich wie die des Ultras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/39: Nachts spielt das Galaxy S22 Ultra seine Stärken aus: Die Bilder sind sehr ausgeglichen belichtet, auch helle Stellen sind nicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/39: Das mit dem Pixel 6 Pro gemacht Bild ist zwar etwas heller, dafür sind Bereiche wie die Werbeschilder nicht gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/39: Das Galaxy S22+ macht vergleichbar gute Nachtaufnahmen wie das Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/39: Das iPhone 13 Pro Max kann bei der Konkurrenz nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/39: Bei Nachtaufnahmen mit dem, Superweitwinkelobjektiv zeigt sich ein vergleichbares Bild: Schilder sind beim Ultra gut zu lesen, ...
Bild 34/39: ... das Pixel 6 Pro macht insgesamt ein helleres, aber stellenweise überbelichtetes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es zum Galaxy S22+ keinen nennenswerten Unterschied. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/39: Das iPhone 13 Pro Max macht die dunkelsten Nachtfotos in unserem Test, bei denen zudem die Schilder nicht lesbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/39: Auch Nachtporträts gelingen mit dem Galaxy S22 Ultra gut: Das Gesicht ist trotz wenig Licht gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/39: Beim Pixel 6 Pro gefällt uns der Hintergrund besser, dafür ist das Gesicht minimal weniger gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 39/39: Das Galaxy S22+ stellt die Szene etwas dunkler dar als das Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Superweitwinkelkamera des Galaxy S22+ und des Galaxy S22 Ultra hat einen Blickwinkel von 120 Grad, also sechs Grad mehr als die des Pixel 6 Pro und genau so viel wie die des iPhone 13 Pro Max. Für unseren Geschmack ist die Verzerrung an den Bildrändern bei den Galaxy-Modellen stärker. Wie bei der Hauptkamera zeigen die neuen Samsung-Smartphones im Vergleich weniger Schärfe und deutlich weniger Details als das Pixel 6 Pro.
Auch das iPhone macht bessere Superweitwinkelaufnahmen. Die Farben sind bei den beiden Galaxy-Geräten im direkten Vergleich etwas zu stark gesättigt. Generell macht das Pixel 6 Pro in unserem Test die von der Bilddynamik her ausgeglichensten Tageslichtaufnahmen. Auffällig ist, dass das Galaxy S22 Ultra und das Galaxy S22+ Aufnahmen mit merklich kühleren Farben als die der beiden anderen Geräte in unserem Test machen.
Für uns überraschend ist der Umstand, dass die beiden neuen Galaxy-Smartphones bereits bei Tageslicht unter Vergrößerung deutlich wahrnehmbare Artefakte zeigen. Die mit dem Pixel 6 Pro gemachten Bilder sind nicht nur schärfer und detailreicher, sondern auch wesentlich rauschfreier.
Hybridzoom des Pixel 6 Pro gleichauf mit Galaxy S22 Ultra
Zudem hatten wir erwartet, dass vor allem das Galaxy S22 Ultra mit seinen beiden Teleobjektiven bei Zoom-Aufnahmen seine Stärken ausspielt. Tatsächlich sind Schärfe und Detailgrad bei zehnfacher Vergrößerung allerdings identisch mit dem Pixel 6 Pro - das allerdings im Gegensatz zum Galaxy S22 Ultra keine zehnfache optische Vergrößerung hat, sondern nur eine vierfache, und das den Zoom entsprechend digital optimiert. Offenbar sind Googles Algorithmen genauso gut wie Samsungs Optik, was eigentlich nicht so sein sollte. Auch die Belichtung ist beim Pixel besser.
Starke Nachtaufnahmen bei den neuen Galaxys
Wenden wir uns nun den von Samsung stark beworbenen Nachtaufnahmen zu: Sowohl das Galaxy S22+ als auch das Ultra-Modell machen sehr gut belichtete Bilder bei schlechtem Licht - das Galaxy S22 Ultra ist von der Bilddynamik her noch ein bisschen besser. Verglichen mit dem Pixel ist die Ausleuchtung der Schatten etwas weniger gut, dafür sind die hellen Bereiche besser zu erkennen. Verglichen mit dem iPhone ist der Gesamteindruck ähnlich, auch dort sind die hellen Stellen aber etwas zu grell.
Bei Nachtaufnahmen mit etwas Licht sind die Bilder der neuen Galaxys ähnlich scharf wie die des Pixel 6 Pro. Bei extrem dunklen Motiven holt das Galaxy S22 Ultra in unserem Testfeld die meisten Bildinformationen heraus - dann sind die Aufnahmen aber merklich verwaschener, wenn wir hineinzoomen. Insgesamt jedoch schneiden die neuen Galaxys bei allgemeinen Nachtaufnahmen - anders als bei den Tageslichtaufnahmen - besser ab als die Konkurrenz.
Auch die Nachtporträts gefallen uns gut: Von der Belichtung sind sie mit denen des Pixel 6 Pro nahezu identisch, Schatten belichten die Samsung-Geräte entsprechend besser als das iPhone 13 Pro Max. Der Hintergrund ist weniger unscharf als beim Pixel, die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund ist sehr gut. Das trifft auch bei Porträtaufnahmen bei Tageslicht zu.
Starker manueller Videoaufnahme-Modus
Videos können wir mit den beiden neuen Galaxy-Modellen in bis zu 8k mit 30 fps aufnehmen. Alltagstauglicher finden wir Aufnahmen in 4K, wo wir zwischen 30 und 60 fps wählen können. Neben der normalen Stabilisierung, die uns bei den meisten Aufnahmen ausreicht, gibt es noch eine stärkere; diese lässt sich allerdings nur bei Aufnahmen in Full HD verwenden. Außerdem können Aufnahmen in HDR gemacht werden.
Bild 1/39: Ein mit dem Galaxy S22 Ultra aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/39: Das mit dem Pixel 6 Pro aufgenommene Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/39: Das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S22+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/39: Eine mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/39: In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy S22 Ultra wesentlich weniger Details zeigt ...
Bild 6/39: ... als das PIxel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/39: Auch das Galaxy S22+ kommt nicht an den Detailgrad des Pixel 6 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/39: Das iPhone 13 Pro Max hat eine etwas bessere Kantenschärfe als die beiden Samsung-Geräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/39: Das mit dem Galaxy S22 Ultra gemachte Bild ist zwar heller als das ...
Bild 10/39: ... mit dem PIxel 6 Pro gemachte, dieses zeigt aber bessere Details und belichtet die Schatten besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/39: Das mit dem Galaxy S22+ gemachte Foto hat einen mit dem Ultra-Modell vergleichbare Bildstimmung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/39: Das mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Vergleichsbild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/39: iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/39: Das Galaxy S22 Ultra hat ein mit 120 Grad sehr weitwinkeliges Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/39: Das Pixel 6 Pro kommt auf 114 Grad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/39: Beim Galaxy S22+ verwendet Samsung die gleiche Superweitwinkelkamera wie beim Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/39: Zum Vergleich: die Superweitwinkelkamera des iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera sind beim Galaxy S22 Ultra weniger Details zu erkennen ...
Bild 22/39: ... als beim Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/39: Das Galaxy S22 Ultra hat zwei Teleobjektive - eines bietet ein dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/39: Das Tele des Pixel 6 Pro hat eine vierfache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/39: Das Galaxy S22+ hat nur ein Tele, das dreifach verghrößert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/39: Auch das Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max vergrößert dreifach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/39: Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/39: Erstaunlicherweise sind die digital erzeugten Zehnfach-Telebilder des Pixel 6 Pro genauso scharf und detailreich wie die des Ultras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/39: Nachts spielt das Galaxy S22 Ultra seine Stärken aus: Die Bilder sind sehr ausgeglichen belichtet, auch helle Stellen sind nicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/39: Das mit dem Pixel 6 Pro gemacht Bild ist zwar etwas heller, dafür sind Bereiche wie die Werbeschilder nicht gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/39: Das Galaxy S22+ macht vergleichbar gute Nachtaufnahmen wie das Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/39: Das iPhone 13 Pro Max kann bei der Konkurrenz nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/39: Bei Nachtaufnahmen mit dem, Superweitwinkelobjektiv zeigt sich ein vergleichbares Bild: Schilder sind beim Ultra gut zu lesen, ...
Bild 34/39: ... das Pixel 6 Pro macht insgesamt ein helleres, aber stellenweise überbelichtetes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es zum Galaxy S22+ keinen nennenswerten Unterschied. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/39: Das iPhone 13 Pro Max macht die dunkelsten Nachtfotos in unserem Test, bei denen zudem die Schilder nicht lesbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/39: Auch Nachtporträts gelingen mit dem Galaxy S22 Ultra gut: Das Gesicht ist trotz wenig Licht gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/39: Beim Pixel 6 Pro gefällt uns der Hintergrund besser, dafür ist das Gesicht minimal weniger gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 39/39: Das Galaxy S22+ stellt die Szene etwas dunkler dar als das Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Anders als beim iPhone 13 Pro Max und dem Pixel 6 Pro können wir auf den neuen Samsung-Smartphones nicht nur Fotos im manuellen Modus aufnehmen, sondern auch Videos. Im Profi-Video-Modus können wir den Fokus, die Verschlusszeit und den Weißabgleich manuell steuern und auch die Mikrofoncharakteristik ändern. Die Zoomsteuerung gefällt uns beim iPhone aber immer noch besser. Auch mit diesem können wir HDR-Aufnahmen machen.
Das Galaxy S22+ hat eine 10-Megapixel-Frontkamera, die des Ultra-Modells hat 40 Megapixel. Beide Modelle bieten zwei Blickwinkel an, wobei es sich beim Standardmodus lediglich um eine leichte Vergrößerung der weitwinkligen Frontkamera handelt. Die Bildqualität ist erstaunlicherweise trotz des Unterschieds bei der Auflösung bei beiden Geräten identisch. Der Porträtmodus funktioniert auch mit den Frontkameras gut.
Das Galaxy S22+ und das Galaxy S22 Ultra dürften von den meisten wahrscheinlich nicht nur wegen ihrer Kameras gekauft werden - daher noch ein kurzes Wort zur restlichen Hardware. Die Displays der beiden Modelle haben wie von Samsung gewohnt exzellente Farben, eine gute Schärfe und sind sehr hell. Auch die Verarbeitung ist exzellent, das Design des Ultra-Modells finden wir allerdings eher mittelmäßig - wir haben den Eindruck, dass Samsung hier einfach ein bereits fertig entwickeltes Note-Modell in die S-Serie geschmuggelt hat.
S Pen für handschriftliche Eingaben
Das Galaxy S22 Ultra lässt sich dank des mit nur sehr geringer Latenz arbeitenden S Pen sehr gut für handschriftliche Eingaben verwenden. Der S Pen bietet zudem wie in den Vorjahren einige Extrafunktionen, wie etwa eine Screenshot- und eine Übersetzungsfunktion. Im Galaxy S21 Ultra hatte Samsung den Stift bereits als optionales Zubehör eingeführt, beim neuen Modell lässt er sich auch im Gehäuse unterbringen.
Den in den europäischen Versionen der Galaxy-S22-Serie verbauten Exynos 2200 haben wir uns bereits in einem gesonderten Test angeschaut . Dabei zeigte sich, dass Käufer hierzulande den klar langsameren Chip bekommen als Käufer in anderen Teilen der Welt, wo Samsung die Geräte mit dem Snapdragon 8 Gen1 ausliefert.
Die Akkulaufzeit ist bei beiden von uns getesteten Modellen gut und hält auch bei stärkerer Nutzung einen Tag lang durch. Beide Geräte laden mit maximal 45 Watt, wobei sich Nutzer ein passendes Netzteil selber kaufen müssen, sollten sie keins haben - Samsung liefert bei seinen Smartphones keine Netzadapter mehr mit. Ausgeliefert werden die neuen Galaxy-Modelle mit Android 12 und Samsungs Benutzeroberfläche One UI. Diese macht auch auf unseren Testgeräten einen guten Eindruck, von anderen Medien berichtete Performance-Probleme konnten wir nicht beobachten.
Aufgrund der Leistungsprobleme haben einige Kollegen die Vermutung aufgestellt, dass Samsung möglicherweise zum Verkaufsstart noch ein Update bringen wird. Dieses könnte unter Umständen auch die Kameraqualität verbessern. Für uns sind derartige Überlegungen bei unserem Test unerheblich: Samsung hat uns vor dem Verkaufsstart Testgeräte zur Verfügung gestellt, ohne auf eine mögliche Vorabversion der installierten Software hinzuweisen - wir haben die Geräte entsprechend wie im Handel erworbene Smartphones behandelt.
Verfügbarkeit und Fazit
Das Galaxy S22+ gibt es mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte oder 256 GByte Flash-Speicher für 1.050 oder 1.100 Euro. Das Galaxy S22 Ultra hat in der günstigsten Version für 1.250 Euro 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher. Die Version mit 12 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Flash-Speicher kostet 1.350 Euro, mit 512 GByte Speicher will Samsung 1.450 Euro haben. Die teuerste Variante des Galaxy S22 Ultra mit 12 GByte RAM und 1 TByte Flash-Speicher kostet 1.650 Euro. Alle Smartphones sollen ab dem 25. Februar 2022 erhältlich sein.
Fazit
Sowohl das Galaxy S22+ als auch das Galaxy S22 Ultra machen sehr gute Fotos - das war angesichts Samsungs bisheriger Smartphones in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten. In einigen Details haben uns die neuen Modelle aber überrascht, und das nicht positiv. Dass das Pixel 6 Pro für mindestens 350 Euro weniger als das Ultra-Modell bei Tageslicht sowohl besser belichtet, als auch detailreichere Bilder macht, hatten wir nicht erwartet.
Dazu kommt, dass der digital optimierte Zehnfach-Zoom des Pixel 6 Pro für Bilder mit mindestens vergleichbarer Qualität sorgt als die Telekamera mit zehnfacher optischer Vergrößerung des Galaxy S22 Ultra. Denkbar ist, dass dies nicht an Samsungs Optik liegt, sondern an der Bildverarbeitung - das wäre zwar immer noch keine wirklich gute Entschuldigung, würde aber immerhin die Möglichkeit für ein verbesserndes Update offenlassen. Künftige Update-Erwartungen sind für uns aber nicht ausschlaggebend für die jetzige Bewertung.
Seine Stärken spielen die neuen Galaxy-S22-Modelle bei schlechter Beleuchtung aus: Der neue Nachtmodus macht tatsächlich gute Bilder. Die Schatten sind heller als beim iPhone 13 Pro Max, die Lichter nicht so überstrahlt wie beim Pixel 6 Pro. Bei sehr schlechtem Licht machen die neuen Samsung-Modelle ebenfalls besser ausgeleuchtete Bilder, die allerdings nicht mehr sehr detailreich sind. Viele Nutzer dürften aber wohl bei Tageslicht die meisten Fotos machen - und da gibt es für weniger Geld Smartphones mit besseren Resultaten, wie unser Test zeigt.
Bild 1/39: Ein mit dem Galaxy S22 Ultra aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/39: Das mit dem Pixel 6 Pro aufgenommene Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/39: Das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S22+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/39: Eine mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/39: In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy S22 Ultra wesentlich weniger Details zeigt ...
Bild 6/39: ... als das PIxel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/39: Auch das Galaxy S22+ kommt nicht an den Detailgrad des Pixel 6 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/39: Das iPhone 13 Pro Max hat eine etwas bessere Kantenschärfe als die beiden Samsung-Geräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/39: Das mit dem Galaxy S22 Ultra gemachte Bild ist zwar heller als das ...
Bild 10/39: ... mit dem PIxel 6 Pro gemachte, dieses zeigt aber bessere Details und belichtet die Schatten besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/39: Das mit dem Galaxy S22+ gemachte Foto hat einen mit dem Ultra-Modell vergleichbare Bildstimmung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/39: Das mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Vergleichsbild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/39: iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/39: Das Galaxy S22 Ultra hat ein mit 120 Grad sehr weitwinkeliges Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/39: Das Pixel 6 Pro kommt auf 114 Grad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/39: Beim Galaxy S22+ verwendet Samsung die gleiche Superweitwinkelkamera wie beim Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/39: Zum Vergleich: die Superweitwinkelkamera des iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera sind beim Galaxy S22 Ultra weniger Details zu erkennen ...
Bild 22/39: ... als beim Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/39: Das Galaxy S22 Ultra hat zwei Teleobjektive - eines bietet ein dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/39: Das Tele des Pixel 6 Pro hat eine vierfache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/39: Das Galaxy S22+ hat nur ein Tele, das dreifach verghrößert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/39: Auch das Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max vergrößert dreifach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/39: Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/39: Erstaunlicherweise sind die digital erzeugten Zehnfach-Telebilder des Pixel 6 Pro genauso scharf und detailreich wie die des Ultras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/39: Nachts spielt das Galaxy S22 Ultra seine Stärken aus: Die Bilder sind sehr ausgeglichen belichtet, auch helle Stellen sind nicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/39: Das mit dem Pixel 6 Pro gemacht Bild ist zwar etwas heller, dafür sind Bereiche wie die Werbeschilder nicht gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/39: Das Galaxy S22+ macht vergleichbar gute Nachtaufnahmen wie das Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/39: Das iPhone 13 Pro Max kann bei der Konkurrenz nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/39: Bei Nachtaufnahmen mit dem, Superweitwinkelobjektiv zeigt sich ein vergleichbares Bild: Schilder sind beim Ultra gut zu lesen, ...
Bild 34/39: ... das Pixel 6 Pro macht insgesamt ein helleres, aber stellenweise überbelichtetes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/39: Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es zum Galaxy S22+ keinen nennenswerten Unterschied. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 36/39: Das iPhone 13 Pro Max macht die dunkelsten Nachtfotos in unserem Test, bei denen zudem die Schilder nicht lesbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 37/39: Auch Nachtporträts gelingen mit dem Galaxy S22 Ultra gut: Das Gesicht ist trotz wenig Licht gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 38/39: Beim Pixel 6 Pro gefällt uns der Hintergrund besser, dafür ist das Gesicht minimal weniger gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 39/39: Das Galaxy S22+ stellt die Szene etwas dunkler dar als das Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Letztlich dürfte die Kamera allein für die meisten Interessenten nicht die ausschließliche Kaufentscheidung ausmachen. Wer die neuen Galaxy-Geräte als Gesamtpaket betrachtet, bekommt durchaus gute Smartphones: Für uns machen die Displays, die Verarbeitung und die Kameras eine gute Kombination aus. Das gleiche lässt sich allerdings auch über das Pixel sagen - und über das iPhone 13 und 13 Pro.