Verfügbarkeit und Fazit

Das Galaxy S22+ gibt es mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte oder 256 GByte Flash-Speicher für 1.050 oder 1.100 Euro. Das Galaxy S22 Ultra hat in der günstigsten Version für 1.250 Euro 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher. Die Version mit 12 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Flash-Speicher kostet 1.350 Euro, mit 512 GByte Speicher will Samsung 1.450 Euro haben. Die teuerste Variante des Galaxy S22 Ultra mit 12 GByte RAM und 1 TByte Flash-Speicher kostet 1.650 Euro. Alle Smartphones sollen ab dem 25. Februar 2022 erhältlich sein.

Fazit

Sowohl das Galaxy S22+ als auch das Galaxy S22 Ultra machen sehr gute Fotos - das war angesichts Samsungs bisheriger Smartphones in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten. In einigen Details haben uns die neuen Modelle aber überrascht, und das nicht positiv. Dass das Pixel 6 Pro für mindestens 350 Euro weniger als das Ultra-Modell bei Tageslicht sowohl besser belichtet, als auch detailreichere Bilder macht, hatten wir nicht erwartet.

Dazu kommt, dass der digital optimierte Zehnfach-Zoom des Pixel 6 Pro für Bilder mit mindestens vergleichbarer Qualität sorgt als die Telekamera mit zehnfacher optischer Vergrößerung des Galaxy S22 Ultra. Denkbar ist, dass dies nicht an Samsungs Optik liegt, sondern an der Bildverarbeitung - das wäre zwar immer noch keine wirklich gute Entschuldigung, würde aber immerhin die Möglichkeit für ein verbesserndes Update offenlassen. Künftige Update-Erwartungen sind für uns aber nicht ausschlaggebend für die jetzige Bewertung.

Seine Stärken spielen die neuen Galaxy-S22-Modelle bei schlechter Beleuchtung aus: Der neue Nachtmodus macht tatsächlich gute Bilder. Die Schatten sind heller als beim iPhone 13 Pro Max, die Lichter nicht so überstrahlt wie beim Pixel 6 Pro. Bei sehr schlechtem Licht machen die neuen Samsung-Modelle ebenfalls besser ausgeleuchtete Bilder, die allerdings nicht mehr sehr detailreich sind. Viele Nutzer dürften aber wohl bei Tageslicht die meisten Fotos machen - und da gibt es für weniger Geld Smartphones mit besseren Resultaten, wie unser Test zeigt.

  • Ein mit dem Galaxy S22 Ultra aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Pixel 6 Pro aufgenommene Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S22+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy S22 Ultra wesentlich weniger Details zeigt ...
  • ... als das PIxel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Galaxy S22+ kommt nicht an den Detailgrad des Pixel 6 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro Max hat eine etwas bessere Kantenschärfe als die beiden Samsung-Geräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Galaxy S22 Ultra gemachte Bild ist zwar heller als das ...
  • ... mit dem PIxel 6 Pro gemachte, dieses zeigt aber bessere Details und belichtet die Schatten besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Galaxy S22+ gemachte Foto hat einen mit dem Ultra-Modell vergleichbare Bildstimmung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Vergleichsbild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Galaxy S22 Ultra (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Pixel 6 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Galaxy S22+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S22 Ultra hat ein mit 120 Grad sehr weitwinkeliges Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 6 Pro kommt auf 114 Grad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Galaxy S22+ verwendet Samsung die gleiche Superweitwinkelkamera wie beim Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: die Superweitwinkelkamera des iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei der Superweitwinkelkamera sind beim Galaxy S22 Ultra weniger Details zu erkennen ...
  • ... als beim Pixel 6 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S22 Ultra hat zwei Teleobjektive - eines bietet ein dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Tele des Pixel 6 Pro hat eine vierfache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S22+ hat nur ein Tele, das dreifach verghrößert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max vergrößert dreifach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Erstaunlicherweise sind die digital erzeugten Zehnfach-Telebilder des Pixel 6 Pro genauso scharf und detailreich wie die des Ultras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nachts spielt das Galaxy S22 Ultra seine Stärken aus: Die Bilder sind sehr ausgeglichen belichtet, auch helle Stellen sind nicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Pixel 6 Pro gemacht Bild ist zwar etwas heller, dafür sind Bereiche wie die Werbeschilder nicht gut zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S22+ macht vergleichbar gute Nachtaufnahmen wie das Ultra. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro Max kann bei der Konkurrenz nicht mithalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen mit dem, Superweitwinkelobjektiv zeigt sich ein vergleichbares Bild: Schilder sind beim Ultra gut zu lesen, ...
  • ... das Pixel 6 Pro macht insgesamt ein helleres, aber stellenweise überbelichtetes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei der Superweitwinkelkamera gibt es zum Galaxy S22+ keinen nennenswerten Unterschied. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro Max macht die dunkelsten Nachtfotos in unserem Test, bei denen zudem die Schilder nicht lesbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch Nachtporträts gelingen mit dem Galaxy S22 Ultra gut: Das Gesicht ist trotz wenig Licht gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 6 Pro gefällt uns der Hintergrund besser, dafür ist das Gesicht minimal weniger gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S22+ stellt die Szene etwas dunkler dar als das Ultra-Modell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das zweite Teleobjektiv des Galaxy S22 Ultra hat eine zehnfache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Letztlich dürfte die Kamera allein für die meisten Interessenten nicht die ausschließliche Kaufentscheidung ausmachen. Wer die neuen Galaxy-Geräte als Gesamtpaket betrachtet, bekommt durchaus gute Smartphones: Für uns machen die Displays, die Verarbeitung und die Kameras eine gute Kombination aus. Das gleiche lässt sich allerdings auch über das Pixel sagen - und über das iPhone 13 und 13 Pro.

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 Starke Nachtaufnahmen bei den neuen Galaxys
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Truster 02. Mär 2022

Wobei beim Fairphone das nicht garantiert wird, zumal sie keine Kontrolle über das SoC...

Jominator 01. Mär 2022

die Unterschiede völlig irrelevant sind. Und selbt wenn man ihnen die Bider vorläge...

Pecker 23. Feb 2022

Das Pixel 6 Pro soll fast durchweg besser sein als das iPhone 13 Pro Max? Dabei schneidet...

BeatYa 23. Feb 2022

So sind die Meinungen verschieden. Ich fand das S2 grottenhässlich und habe das S3 geliebt.



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