Die Kamerasysteme des iPhone 12 Pro Max und Galaxy S21 UltraBild:
Tobias Költzsch/Golem.de
Apples iPhone 12 Pro Max und Samsungs Galaxy S21 Pro sind die Topmodelle der jeweiligen Smartphone-Serie. Mit Preisen jenseits der 1.000 Euro richten sich die Geräte an Nutzer, die viel ausgeben – aber auch viel erwarten. Die Kamera nimmt für viele dabei eine wesentliche Rolle ein.
Wir vergleichen daher das Kamerasystem des iPhone 12 Pro Max mit dem des Galaxy S21 Ultra. Uns interessieren die Stärken und Schwächen der beiden Geräte sowie die Frage, ob tatsächlich eines der Smartphones so viel besser ist als das andere. Im Test zeigt sich, dass es durchaus gewichtige Unterschiede gibt.
Zunächst einmal die Hardware: Das iPhone 12 Pro Max hat eine Dreifachkamera mit einem Weitwinkelobjektiv (f/1.6), einem Superweitwinkelobjektiv (f/2.4, 120° Sichtfeld) und einem Teleobjektiv (f/2.2, 2,5-fache optische Vergrößerung). Alle Sensoren haben 12 Megapixel. Der Sensor der Hauptkamera ist verglichen mit dem des iPhone 12 Pro um 47 Prozent größer, was dem Max-Modell eine bessere Lichtausbeute ermöglicht.
Unterschiede bei der Kamera-Ausstattung
Das Galaxy S21 Ultra hat eine Vierfachkamera mit einer Weitwinkelkamera (108 Megapixel, f/1,8), einer Superweitwinkelkamera (12 Megapixel, f/2.2), einer Dreifach-Telekamera (10 Megapixel, f/2.4) und einer Zehnfach-Telekamera (10 Megapixel, f/2.9). Die Hauptkamera nimmt standardmäßig Bilder mit 27 Megapixeln auf, wir können aber für mehr Schärfe auf volle 108 Megapixel umschalten.
Bild 1/30: Winterliche Schneelandschaften, aufgenommen mit dem Galaxy S21 Ultra von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone 12 Pro Max aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/30: Das Galaxy S21 Ultra macht dank des Porträtmodus auch von nichtmenschlichen Objekten gute Bilder mit unscharfem Hintergrund. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/30: Der unscharfe Hintergrund klappt auch beim iPhone gut - dazu ist die Schrift auf dem Automaten noch schärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/30: Das Galaxy trifft nicht immer den von uns gewünschten Schärfepunkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/30: Das iPhone ist bezüglich der Schärfe etwas zuverlässiger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/30: Farblich sind die Bilder des Galaxy S21 Ultra etwas farbenfroher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/30: Beim iPhone sind die Farben neutraler, von der Belichtung her nehmen sich die beiden Smartphones aber nicht viel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/30: Das Galaxy S21 Ultra schaltet bereits bei recht großen Abständen auf den Superweitwinkelsensor um - die Bilder sind etwas verrauscht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/30: Das gleiche Motiv sieht mit dem iPhone fotografiert besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/30: Am Haus im Hintergrund ist gut zu erkennen, dass die Farben beim Galaxy kräftiger sind ...
Bild 12/30: ... als beim iPhone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/30: Die verschiedenen Zoom-Stufen des Galaxy S21 Ultra: Superweitwinkel ...
Bild 14/30: ... Weitwinkel ...
Bild 15/30: ... dreifache Vergrößerung ...
Bild 16/30: ... zehnfache Vergrößerung ...
Bild 17/30: ... 30-fache Vergrößerung ...
Bild 18/30: ... und 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/30: Die Zoomstufen des iPhone 12 Pro Max: Superweitwinkel ...
Bild 20/30: ... Weitwinkel ...
Bild 21/30: ... 2,5-fache Vergrößerung ...
Bild 22/30: ... und 12-fache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/30: Eine mit dem Galaxy gemachte Aufnahme bei Tageslicht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/30: Der Nachtmodus des Galaxy S21 Ultra belichtet auch dunkle Szenen gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/30: Auch beim iPhone 12 Pro Max macht der Nachtmodus gute Aufnahmen, wenngleich sie manchmal etwas dunkler sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/30: Das Superweitwinkelobjektiv des Galaxy macht deutlich dunklere Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/30: Beim iPhone sind die Unterschiede weniger stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/30: Ein mit dem Galaxy gemachtes Porträt bei Nacht und Kälte (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/30: In der gleichen Situation macht das iPhone 12 Pro Max ein wesentlich besseres Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Machen wir mit den Hauptkameras der beiden Smartphones Bilder, sehen diese auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Die Bilddynamik bei Tageslichtaufnahmen ist bei beiden Geräten sehr ausgeglichen; je nach Bildsituation sind Schatten und helle Flächen mal bei dem einen besser belichtet, mal beim anderen. Die Farben sind beim Galaxy S21 Ultra etwas kräftiger, das iPhone 12 Pro Max hat generell einen etwas wärmeren Weißabgleich.
Bei einigen Aufnahmen trifft der Autofokus des iPhones unseren Geschmack besser. Beim Samsung-Smartphone sitzt der Fokus öfters nicht da, wo wir ihn angesichts des Motives vermuten würden – oder die Schärfe ist schlicht nicht perfekt. Wir haben bei beiden Geräten stets den voreingestellten Autofokus verwendet.
iPhone mit weniger Artefakten
Schauen wir uns die Aufnahmen der Hauptkameras unter starker Vergrößerung an, fallen uns schon bei Tageslicht Artefakte bei den Samsung-Bildern auf. Diese sind allerdings nur unter starker Vergrößerung sichtbar, wenn wir genau hinschauen – bei blauem Himmel beispielsweise. Beim iPhone sind derartige Pixelhäufchen nicht zu sehen. Grundsätzlich hat das Galaxy S21 Ultra eine etwas höhere Kantenschärfe als das iPhone 12 Pro Max. Das führt zu einer minimal besseren Gesamtschärfe, die allerdings nur unter starker Vergrößerung sichtbar ist.
Unseren Wunsch nach mehr Schärfe kann nur das Galaxy S21 Ultra erfüllen: Wir können bei der Hauptkamera auf 108 Megapixel umschalten, was Details klarer werden lässt. In der alltäglichen Nutzung haben wir zugegebenermaßen aber nur selten den Wunsch gehabt, die Auflösung hochzuschrauben – die Schärfe der Standardeinstellung mit 27 Megapixeln hat mehr als ausgereicht.
Bei Bildern von sehr feinen Strukturen – wie dem Fell eines Hundes – empfinden wir die mit dem iPhone 12 Pro Max gemachten Aufnahmen als detailreicher. Dies dürfte an Apples Deep-Fusion-Algorithmus liegen, der eben solche feinen Strukturen besser ablichten soll. Das Galaxy S21 Ultra bildet diese keineswegs matschig ab, das iPhone ist aber etwas besser.
Starke Unterscheide beim möglichen Zoom
Bei Superweitwinkelaufnahmen macht das iPhone bei Bildsituationen mit hohem Dynamikumfang mitunter etwas zu dunkle Aufnahmen. Das Samsung-Smartphone hingegen schafft es, auch hier für eine ausgeglichene Belichtung zu sorgen. Die Schärfe ist bei beiden Modellen gut, es gibt keine nennenswerten Verzerrungen am Rand.
Bild 1/30: Winterliche Schneelandschaften, aufgenommen mit dem Galaxy S21 Ultra von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone 12 Pro Max aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/30: Das Galaxy S21 Ultra macht dank des Porträtmodus auch von nichtmenschlichen Objekten gute Bilder mit unscharfem Hintergrund. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/30: Der unscharfe Hintergrund klappt auch beim iPhone gut - dazu ist die Schrift auf dem Automaten noch schärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/30: Das Galaxy trifft nicht immer den von uns gewünschten Schärfepunkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/30: Das iPhone ist bezüglich der Schärfe etwas zuverlässiger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/30: Farblich sind die Bilder des Galaxy S21 Ultra etwas farbenfroher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/30: Beim iPhone sind die Farben neutraler, von der Belichtung her nehmen sich die beiden Smartphones aber nicht viel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/30: Das Galaxy S21 Ultra schaltet bereits bei recht großen Abständen auf den Superweitwinkelsensor um - die Bilder sind etwas verrauscht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/30: Das gleiche Motiv sieht mit dem iPhone fotografiert besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/30: Am Haus im Hintergrund ist gut zu erkennen, dass die Farben beim Galaxy kräftiger sind ...
Bild 12/30: ... als beim iPhone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/30: Die verschiedenen Zoom-Stufen des Galaxy S21 Ultra: Superweitwinkel ...
Bild 14/30: ... Weitwinkel ...
Bild 15/30: ... dreifache Vergrößerung ...
Bild 16/30: ... zehnfache Vergrößerung ...
Bild 17/30: ... 30-fache Vergrößerung ...
Bild 18/30: ... und 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/30: Die Zoomstufen des iPhone 12 Pro Max: Superweitwinkel ...
Bild 20/30: ... Weitwinkel ...
Bild 21/30: ... 2,5-fache Vergrößerung ...
Bild 22/30: ... und 12-fache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/30: Eine mit dem Galaxy gemachte Aufnahme bei Tageslicht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/30: Der Nachtmodus des Galaxy S21 Ultra belichtet auch dunkle Szenen gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/30: Auch beim iPhone 12 Pro Max macht der Nachtmodus gute Aufnahmen, wenngleich sie manchmal etwas dunkler sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/30: Das Superweitwinkelobjektiv des Galaxy macht deutlich dunklere Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/30: Beim iPhone sind die Unterschiede weniger stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/30: Ein mit dem Galaxy gemachtes Porträt bei Nacht und Kälte (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/30: In der gleichen Situation macht das iPhone 12 Pro Max ein wesentlich besseres Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Große Unterschiede gibt es hinsichtlich der Zoom-Fähigkeiten der beiden Smartphones. Das iPhone 12 Pro Max hat eine Telekamera mit 2,5-facher optischer Vergrößerung eingebaut, digital ist ein 12-facher Zoom möglich. Das Galaxy S21 Ultra hingegen bietet mit seinen zwei Teleobjektiven einen wesentlich größeren optischen Vergrößerungsbereich mit bis zu zehnfacher Vergrößerung, der zudem digital noch bis 100-fach geht.
Dadurch sind die Möglichkeiten, entfernte Objekte abzubilden, mit Samsungs Smartphone naturlich weitaus größer. Bis zur 2,5- beziehungsweise dreifachen Vergrößerung unterscheiden sich die Bildqualität zwischen den beiden Geräten nicht nennenswert. Danach nimmt die Schärfe beim iPhone schnell ab, da nur noch digital vergrößert wird. Das Galaxy S21 Ultra hingegen macht auch bei zehnfacher Vergrößerung noch scharfe Bilder.
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Auch der 30-fache Zoom, der digital erzeugt wird, ist noch brauchbar. Vergrößern wir 100-fach, dienen die Bilder eher nur noch dokumentarischen Zwecken. Ob man eine derartig hohe Vergrößerung im Alltag tatsächlich braucht, ist Geschmackssache. Dass das Galaxy S21 Ultra diesbezüglich eine wesentlich bessere Leistung abliefert, ist unbestreitbar.
Nahaufnahmen hingegen gefallen uns besser, wenn wir sie mit dem iPhone machen. Das Galaxy schaltet bereits bei relativ geringen Abständen zum Objekt auf den Sensor der Superweitwinkelkamera um, da die Hauptkamera selbst offenbar keine besonders kleine Naheinstellgrenze hat. Die Bilder sind qualitativ merklich verrauschter. Beim iPhone sehen die Makrobilder besser aus.
Tolle Nachtporträts auf dem iPhone
Für Nachtaufnahmen bieten beide Smartphones einen Nachtmodus, der sowohl beim iPhone als auch beim Galaxy automatisch aktiviert wird. Beim Galaxy S21 Ultra erfolgt dies allerdings nur, wenn die Szenenerkennung aktiviert ist. Alternativ lässt sich der Nachtmodus dort auch manuell einschalten.
Beide Geräte machen mit aktiviertem Nachtmodus bessere Bilder als ohne. Verwenden wir die Hauptkamera, sind die Bilder gut belichtet. In vielen Situationen wirken die mit dem Galaxy S21 Ultra gemachten Nachtaufnahmen besser belichtet. Das iPhone 12 Pro Max verwendet zudem eine etwas höhere Detailschärfe, was bei unseren Schneebildern dazu führt, dass die weiße Pracht schmuddeliger aussieht, als sie eigentlich ist. Verwenden wir eine andere Kamera als die Hauptkamera, sinkt bei beiden Smartphones die Bildqualität – Nachtaufnahmen sollte man nur mit dem Standardweitwinkelobjektiv machen. Das Superweitwinkel des iPhones macht einen besseren Eindruck als das des Galaxy S21 Ultra.
Das iPhone 12 Pro Max holt wieder auf, wenn wir Porträts im Dunkeln oder bei sehr schlechter Beleuchtung machen wollen. Der Porträtmodus der Hauptkamera bietet – sobald wir von der standardmäßig ausgewählten 2,5-fachen Vergrößerung auf einfache Vergrößerung umschalten – einen Nachtmodus an, der auch in sehr dunklen Umgebungen für tolle Porträts sorgt.
Die mit dem iPhone gemachten Bilder sind in diesen Situationen besser belichtet und schärfer als die, die wir mit dem Galaxy S21 Ultra machten. Selbst nachdem wir den Bildausschnitt an den leichten Zoom des Samsung-Smartphones angepasst haben, überzeugen die iPhone-Porträts immer noch mehr. Umgekehrt macht die Frontkamera des Galaxy bessere Selbstbildnisse bei Nacht.
RAW-Bilder beim iPhone mit besserem Dynamikumfang
Sowohl das iPhone 12 Pro Max als auch das Galaxy S21 Ultra erlauben es uns, Bilder im RAW-Format zu machen. Beim iPhone müssen wir dafür die entsprechende Option in den Einstellungen aktivieren, anschließend lässt sich der RAW-Modus direkt in der Kamera-App ein- und ausschalten. Beim Samsung-Smartphone müssen wir die Option ebenfalls separat in den Einstellungen aktivieren. Anschließend wird jedes Bild, das wir im Pro-Modus aufnehmen, als JPG und als RAW gespeichert.
Bild 1/30: Winterliche Schneelandschaften, aufgenommen mit dem Galaxy S21 Ultra von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone 12 Pro Max aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/30: Das Galaxy S21 Ultra macht dank des Porträtmodus auch von nichtmenschlichen Objekten gute Bilder mit unscharfem Hintergrund. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/30: Der unscharfe Hintergrund klappt auch beim iPhone gut - dazu ist die Schrift auf dem Automaten noch schärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/30: Das Galaxy trifft nicht immer den von uns gewünschten Schärfepunkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/30: Das iPhone ist bezüglich der Schärfe etwas zuverlässiger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/30: Farblich sind die Bilder des Galaxy S21 Ultra etwas farbenfroher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/30: Beim iPhone sind die Farben neutraler, von der Belichtung her nehmen sich die beiden Smartphones aber nicht viel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/30: Das Galaxy S21 Ultra schaltet bereits bei recht großen Abständen auf den Superweitwinkelsensor um - die Bilder sind etwas verrauscht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/30: Das gleiche Motiv sieht mit dem iPhone fotografiert besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/30: Am Haus im Hintergrund ist gut zu erkennen, dass die Farben beim Galaxy kräftiger sind ...
Bild 12/30: ... als beim iPhone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/30: Die verschiedenen Zoom-Stufen des Galaxy S21 Ultra: Superweitwinkel ...
Bild 14/30: ... Weitwinkel ...
Bild 15/30: ... dreifache Vergrößerung ...
Bild 16/30: ... zehnfache Vergrößerung ...
Bild 17/30: ... 30-fache Vergrößerung ...
Bild 18/30: ... und 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/30: Die Zoomstufen des iPhone 12 Pro Max: Superweitwinkel ...
Bild 20/30: ... Weitwinkel ...
Bild 21/30: ... 2,5-fache Vergrößerung ...
Bild 22/30: ... und 12-fache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/30: Eine mit dem Galaxy gemachte Aufnahme bei Tageslicht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/30: Der Nachtmodus des Galaxy S21 Ultra belichtet auch dunkle Szenen gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/30: Auch beim iPhone 12 Pro Max macht der Nachtmodus gute Aufnahmen, wenngleich sie manchmal etwas dunkler sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/30: Das Superweitwinkelobjektiv des Galaxy macht deutlich dunklere Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/30: Beim iPhone sind die Unterschiede weniger stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/30: Ein mit dem Galaxy gemachtes Porträt bei Nacht und Kälte (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/30: In der gleichen Situation macht das iPhone 12 Pro Max ein wesentlich besseres Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Apple verwendet sein ProRAW genanntes 12-Bit-Format, das mehr Informationen und einen größeren Dynamikbereich speichern soll. Und tatsächlich haben wir bei der Bearbeitung der Bilder mit identischem Motiv bei Apples RAW-Datei weniger Mühe, ein ausgeglichenes Bildergebnis hinzubekommen. Die Aufnahme wirkt an sich schon etwas besser belichtet, die Dynamik ist für unseren Geschmack besser zu handhaben.
Praktischer Pro-Modus für Videos
Bei Videoaufnahmen unterscheiden sich die beiden Smartphones in der maximal möglichen Aufnahmegröße: Beim Galaxy S21 Ultra sind 8K mit 24 fps möglich, beim iPhone 12 Pro Max 4K mit 60 fps. Im Alltag würden wir allerdings auch beim Galaxy eher 4K mit 60 fps verwenden, da die 8K-Aufnahmen unnötig groß und leicht ruckelig sind.
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Beide Smartphones bieten auch im 4K-Modus eine Stabilisierung, die beim Galaxy S21 Ultra für etwas geschmeidigere Videos sorgt. Das Samsung-Modell hat zudem noch einen Superstabil-Modus, der allerdings nur bei Full-HD-Auflösung funktioniert und für noch ruhigere Videoschwenks sorgt. Das Galaxy S21 Ultra hat wie sein Vorgänger einen Pro-Modus nicht nur für Fotos, sondern auch für Videos. Dort können wir viele Parameter wie Schärfe, Belichtung, Weißabgleich oder auch die Ausrichtung der Mikrofone manuell einstellen. Das ist beim iPhone nicht möglich – gute Videos lassen sich aber mit beiden Smartphones aufnehmen. Das Galaxy bietet insgesamt jedoch etwas mehr Möglichkeiten in diesem Bereich.
Verfügbarkeit und Fazit
Das iPhone 12 Pro Max ist in drei Speichervarianten erhältlich. Die Version mit 128 GByte Speicher kostet 1.250 Euro. Das Modell mit 256 GByte Speicher ist für 1.370 Euro zu haben. Das Gerät mit 512 GByte Speicher kostet 1.600 Euro.
Das Galaxy S21 Ultra mit 128 GByte Speicher ist aktuell für 1.170 Euro erhältlich. Mit 256 GByte Speicher kostet das Smartphone um die 1.250 Euro, mit 512 GByte 1.430 Euro.
Fazit
Im Kameravergleich liegen das Galaxy S21 Ultra und das iPhone 12 Pro Max gleich auf – anders haben wir es auf diesem Niveau auch nicht erwartet. Grundsätzlich machen beide Smartphones sehr gute Fotos, die Unterschiede liegen – wie so oft – im Detail.
Das Galaxy S21 Ultra hat Vorteile bei Zoomaufnahmen, da das Smartphone wesentlich leistungsfähigere Teleobjektive eingebaut hat. Das iPhone 12 Pro Max hingegen trifft im Alltag die Schärfe für unseren Geschmack etwas besser, zudem sehen wir es bei feinen Strukturen vorn.
Bild 1/30: Winterliche Schneelandschaften, aufgenommen mit dem Galaxy S21 Ultra von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone 12 Pro Max aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/30: Das Galaxy S21 Ultra macht dank des Porträtmodus auch von nichtmenschlichen Objekten gute Bilder mit unscharfem Hintergrund. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/30: Der unscharfe Hintergrund klappt auch beim iPhone gut - dazu ist die Schrift auf dem Automaten noch schärfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/30: Das Galaxy trifft nicht immer den von uns gewünschten Schärfepunkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/30: Das iPhone ist bezüglich der Schärfe etwas zuverlässiger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/30: Farblich sind die Bilder des Galaxy S21 Ultra etwas farbenfroher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/30: Beim iPhone sind die Farben neutraler, von der Belichtung her nehmen sich die beiden Smartphones aber nicht viel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/30: Das Galaxy S21 Ultra schaltet bereits bei recht großen Abständen auf den Superweitwinkelsensor um - die Bilder sind etwas verrauscht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/30: Das gleiche Motiv sieht mit dem iPhone fotografiert besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/30: Am Haus im Hintergrund ist gut zu erkennen, dass die Farben beim Galaxy kräftiger sind ...
Bild 12/30: ... als beim iPhone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/30: Die verschiedenen Zoom-Stufen des Galaxy S21 Ultra: Superweitwinkel ...
Bild 14/30: ... Weitwinkel ...
Bild 15/30: ... dreifache Vergrößerung ...
Bild 16/30: ... zehnfache Vergrößerung ...
Bild 17/30: ... 30-fache Vergrößerung ...
Bild 18/30: ... und 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/30: Die Zoomstufen des iPhone 12 Pro Max: Superweitwinkel ...
Bild 20/30: ... Weitwinkel ...
Bild 21/30: ... 2,5-fache Vergrößerung ...
Bild 22/30: ... und 12-fache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/30: Eine mit dem Galaxy gemachte Aufnahme bei Tageslicht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/30: Das gleiche Motiv, mit dem iPhone aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/30: Der Nachtmodus des Galaxy S21 Ultra belichtet auch dunkle Szenen gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/30: Auch beim iPhone 12 Pro Max macht der Nachtmodus gute Aufnahmen, wenngleich sie manchmal etwas dunkler sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/30: Das Superweitwinkelobjektiv des Galaxy macht deutlich dunklere Nachtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/30: Beim iPhone sind die Unterschiede weniger stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/30: Ein mit dem Galaxy gemachtes Porträt bei Nacht und Kälte (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/30: In der gleichen Situation macht das iPhone 12 Pro Max ein wesentlich besseres Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Außerdem macht das Apple-Gerät nachts wesentlich bessere Porträtaufnahmen, die sowohl in Punkto Schärfe als auch Belichtung denen des Galaxy überlegen sind. Samsung ist hingegen bei den Videoaufnahmen dank höherer Auflösung, besserer Bildstabilisierung und tollem Pro-Modus vorne.
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Es fällt schwer, einen klaren Sieger dieses Vergleichs zu bestimmen. Letztlich kommt es darauf an, was Nutzer von ihrer Smartphone-Kamera wollen: Wer auf Zoomaufnahmen nicht verzichten kann, ist mit dem Galaxy S21 Ultra gut aufgehoben. Wer hingegen öfter in schummrigen Umgebungen fotografiert, wird mit dem iPhone 12 Pro Max zufriedener sein. Letztlich bekommen Käufer beider Geräte eine wirklich gute Kamera, die sie praktischerweise immer dabeihaben.