• IT-Karriere:
  • Services:

Galaxy S20 Ultra im Test: Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht

Das Galaxy S20 Ultra hat eine hochauflösende Kamera und ist riesig. Wegen dieser Eigenschaften und eines Preises weit jenseits der 1.000-Euro-Grenze kommt Samsungs Smartphone in unserem Test nicht besonders gut weg.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Galaxy S20 Ultra von Samsung (Video) (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Bei seiner neuen Galaxy-S20-Reihe verbaut Samsung erstmals seine eigenen hochauflösenden Kamerasensoren - und verabschiedet sich von den Zweifachblenden der vergangenen Jahre. Dieses Konzept war aufgrund einer theoretisch besseren Lichtempfindlichkeit im Dunkeln zwar durchaus interessant, im Vergleich mit anderen Smartphone-Kameras konnte sich Samsung damit aber nie wirklich von der Konkurrenz absetzen.

Beim Topmodell der S20-Reihe, dem Galaxy S20 Ultra, setzt Samsung auf geballte Pixel-Power, die den südkoreanischen Hersteller im Kameravergleich nach vorne bringen soll: Die Hauptkamera hat 108 Megapixel, die Telekamera 48 Megapixel. Ob mehr Pixel auch wirklich bessere Bilder bedeuten, schauen wir uns im Test genau an.

  • Im ersten Teil des Tests betrachten wir die neue Dreifachkamera: Dabei vergleichen wir die Kamera des Galaxy S20 Ultra mit der des Xiaomi Mi Note 10, das ebenfalls einen 108-Megapixel-Sensor von Samsung verwendet. Die Ergebnisse überraschen uns ein wenig.
  • Im zweiten Teil des Tests schauen wir uns an, was Samsung für Hardware-Neuerungen im Galaxy S20 Ultra verbaut hat. Besonders das Display und das SoC können hier überzeugen.
  • Stellenmarkt
    1. Interhyp Gruppe, München
    2. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin

  • Am Schluss findet sich wie gewohnt unser Fazit.

Direkt nach dem Auspacken des Galaxy S20 Ultra fällt uns auf, dass dem Smartphone ein wenig die Eleganz der Vorgängermodelle fehlt. Auf uns wirkt das Gerät sehr generisch, was aber auch an der Farbe liegen kann - unser Modell ist schwarz. Samsung bezeichnet die Farbe euphemistisch als "Cosmic Black", es handelt sich aber um schlichtes Schwarz.

  • Das Galaxy S20 Ultra belichtet bei sehr dynamischen Bildsituationen die Schatten häufig zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Mi Note 10 von Xiaomi hingegen ist in der gleichen Situation der Bildeindruck zwar weicher, dafür saufen die dunklen Bereiche nicht ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung ist zu erkennen, dass das Samsung-Bild weniger scharf ist ...
  • ... als das Bild, das wir mit dem Mi Note 10 gemacht haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der Weitwinkelkamera hat das Galaxy S20 Ultra ...
  • ... auch eine Superweitwinkelkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die mit dem Mi Note 10 aufgenommenen Vergleichsbilder zeigen, ...
  • ... dass auch dessen Superweitwinkelkamera besser belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Schärfevergleich zwischen der Superweitwinkelkamera des Galaxy S20 Ultra ...
  • ... und des Mi Note 10 zeigt zudem, dass auch hier das Xiaomi-Smartphone eine bessere Schärfe bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In extremen Belichtungssituationen wie direktem Gegenlicht schaltet oft der automatische HDR-Modus des Galaxy S20 Ultra nicht zu. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Mi Note 10 ist die Belichtung hingegen besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Überblick der einzelnen Vergrößerungsstufen des Galaxy S20 Ultra: hier die einfache Ansicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die fünffache Vergrößerung, (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die zehnfache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die 30-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Vergleich mit dem Zoom des Mi Note 10 zeigt: Bei stärkerer Vergrößerung bietet der Zoom des Samsung-Smartphones eine bessere Qualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei diesem Bild des Mi Note 10 zeigt sich, dass der digitale Zoom des Galaxy S20 Ultra besser ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Bildern mit unscharf maskiertem Hintergrund fallen uns keine nennenswerten Unterschiede auf. Hier das mit dem Galaxy S20 Ultra gemachte Bild ...
  • ... und hier das mit dem Mi Note 10 gemachte Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra hat einen 6,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Galaxy S20 Ultra nicht. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Kameramodul ragt 2 mm aus dem Gehäuse heraus und ist sehr auffällig. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra ist generell ein eher dickes Smartphone. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Design ist äußerst unspektakulär. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Im Kameramodul sind drei bildgebende Kameras und ein ToF-Sensor verbaut. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Im Inneren des Galaxy S20 Ultra stecken ein 108-Megapixel-Sensor sowie das Exynos-990-SoC. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra kostet bei Samsung 1.350 Euro. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
Das Galaxy S20 Ultra hat einen 6,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Die Ränder beim Galaxy S20 Ultra sind nicht mehr so stark abgerundet (dazu gleich mehr). Das Smartphone ist auch gut 1 mm dicker als das Galaxy S10+ und wiegt mit 220 Gramm über 40 Gramm mehr als das Vorgängermodell. Dadurch wirkt das Gerät weitaus klobiger als das Galaxy S10+. Hinzu kommt, dass das Kameramodul auf der Rückseite etwa 2 mm aus dem Gehäuse ragt und verglichen mit Smartphones der Konkurrenz riesig ist.

In dem Kamerablock steckt Samsungs neue Vierfachkamera, in der der südkoreanische Hersteller nicht nur erstmals einen seiner eigenen hochauflösenden Kamerasensoren verbaut, sondern auch ein Periskoptele.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Neue Kamera mit 108 Megapixeln 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...
  2. (-70%) 2,99€
  3. (-67%) 7,59€

sadan 19. Mär 2020 / Themenstart

Wie der vorposter schrieb, hier ist es ja keine reine pixelübertreiberei. Man fasst ja...

sadan 19. Mär 2020 / Themenstart

Und es geht eben auch um solche situationen: Ich kaufe mir grade voll freude mein neues...

TarikVaineTree 19. Mär 2020 / Themenstart

Absolut +1 Schön, dass es im Video gezeigt und erwähnt wird, dass es da aus der...

Premiumbernd 19. Mär 2020 / Themenstart

wie sich das Ultra gegen das Xiaomi Mi 10 Pro schlägt. Da müsste es ja ne üble Klatsche...

TrollNo1 19. Mär 2020 / Themenstart

Ok, dein Post bringt mch leider dazu, nciht mehr mit dir zu diskutieren. Das ist ein so...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Baldurs Gate 3 - Spieleszenen

Endlich: Es geht weiter! In Baldur's Gate 3 sind Spieler erneut im Rollenspieluniversum von Dungeons & Dragons unterwegs, um gemeinsam mit Begleitern spannende Abenteuer in einer wunderschönen Fantasywelt zu erleben.

Baldurs Gate 3 - Spieleszenen Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
  2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

    •  /