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Neue Kamera mit 108 Megapixeln

Die Hauptkamera des Galaxy S20 Ultra verwendet ein Weitwinkelobjektiv mit einer Anfangsblende von f/1.8 und einem Bildwinkel von 79 Grad. Als Sensor kommt Samsungs Isocell Bright HM1 zum Einsatz, der 108 Megapixel hat. Samsung zufolge handelt es sich um eine Weiterentwicklung des in Xiaomis Mi Note 10 eingesetzten 108-Megapixel-Sensors Isocell Bright HMX, die lichtempfindlicher sein soll. Im Normalmodus werden nicht nur vier, sondern gleich neun Pixel zu einem größeren zusammengefasst. Entsprechend nimmt das Galaxy S20 Ultra standardmäßig Bilder mit 12 Megapixel auf und nicht mit 27 wie das Mi Note 10.

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Die zweite Kamera verwendet ein Superweitwinkelobjektiv mit einer Anfangsblende von f/2.2 und einem Bildwinkel von 120 Grad. Der Bildsensor hat 12 Megapixel. Die Telekamera hat ein Objektiv mit einer Anfangsblende von f/3.5 und einer Bildrate von 24 Grad - es handelt sich anders als beim Galaxy S20 und Galaxy S20+ also um ein echtes Teleobjektiv, das in Periskopbauweise verbaut ist. Sowohl die Hauptkamera als auch das Tele haben einen optischen Bildstabilisator. Bei der vierten Linse auf der Rückseite handelt es sich um eine Time-of-Flight-Kamera (ToF) für die Entfernungsberechnung.

Erstes Update hat die Kameraqualität schon verbessert

Vor dem Test haben wir ein Update von Samsung heruntergeladen und installiert. Dieses verbessert die Qualität der Kamera sichtlich, wie wir anhand von Vorher-Nachher-Vergleichen feststellen können. Anschließend haben wir die Kamera des Galaxy S20 Ultra mit der des Mi Note 10 von Xiaomi verglichen, das ja ebenfalls einen 108-Megapixel-Sensor von Samsung nutzt. Die Ergebnisse haben uns stellenweise überrascht.

  • Das Galaxy S20 Ultra belichtet bei sehr dynamischen Bildsituationen die Schatten häufig zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Mi Note 10 von Xiaomi hingegen ist in der gleichen Situation der Bildeindruck zwar weicher, dafür saufen die dunklen Bereiche nicht ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung ist zu erkennen, dass das Samsung-Bild weniger scharf ist ...
  • ... als das Bild, das wir mit dem Mi Note 10 gemacht haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der Weitwinkelkamera hat das Galaxy S20 Ultra ...
  • ... auch eine Superweitwinkelkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die mit dem Mi Note 10 aufgenommenen Vergleichsbilder zeigen, ...
  • ... dass auch dessen Superweitwinkelkamera besser belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Schärfevergleich zwischen der Superweitwinkelkamera des Galaxy S20 Ultra ...
  • ... und des Mi Note 10 zeigt zudem, dass auch hier das Xiaomi-Smartphone eine bessere Schärfe bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In extremen Belichtungssituationen wie direktem Gegenlicht schaltet oft der automatische HDR-Modus des Galaxy S20 Ultra nicht zu. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Mi Note 10 ist die Belichtung hingegen besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Überblick der einzelnen Vergrößerungsstufen des Galaxy S20 Ultra: hier die einfache Ansicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die fünffache Vergrößerung, (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die zehnfache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die 30-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Hier die 100-fache Vergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Vergleich mit dem Zoom des Mi Note 10 zeigt: Bei stärkerer Vergrößerung bietet der Zoom des Samsung-Smartphones eine bessere Qualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei diesem Bild des Mi Note 10 zeigt sich, dass der digitale Zoom des Galaxy S20 Ultra besser ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Bildern mit unscharf maskiertem Hintergrund fallen uns keine nennenswerten Unterschiede auf. Hier das mit dem Galaxy S20 Ultra gemachte Bild ...
  • ... und hier das mit dem Mi Note 10 gemachte Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra hat einen 6,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Galaxy S20 Ultra nicht. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Kameramodul ragt 2 mm aus dem Gehäuse heraus und ist sehr auffällig. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra ist generell ein eher dickes Smartphone. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Design ist äußerst unspektakulär. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Im Kameramodul sind drei bildgebende Kameras und ein ToF-Sensor verbaut. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Im Inneren des Galaxy S20 Ultra stecken ein 108-Megapixel-Sensor sowie das Exynos-990-SoC. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Das Galaxy S20 Ultra kostet bei Samsung 1.350 Euro. (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
Das Galaxy S20 Ultra belichtet bei sehr dynamischen Bildsituationen die Schatten häufig zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Hauptkamera des Mi Note 10, das aktuell mit 460 Euro ungefähr ein Drittel des Galaxy S20 Ultra kostet, macht die besseren Bilder. In der Standardeinstellung, also bei durch Pixel-Binning reduzierter Auflösung, sind die Bilder des Mi Note 10 sowohl schärfer als auch besser belichtet. Das merken wir besonders in sehr dynamischen Situationen, bei denen die Auto-HDR-Funktion des Galaxy S20 Ultra einfach nicht anspringt; entsprechend sind dunkle Bereiche wie Schatten dann unterbelichtet, während das Mi Note 10 eine ausgewogenere Bilddynamik erzeugt. Von den Farben her ist das Galaxy S20 Ultra etwas kräftiger als das Xiaomi-Gerät.

Dass das Mi Note 10 in der Standardeinstellung merklich schärfere Bilder macht, liegt wohl hauptsächlich daran, dass der Sensor nur vier Pixel zu einem zusammenfasst, und nicht neun, wie der des Galaxy S20 Ultra. Entsprechend macht das Mi Note 10 Bilder mit 27 Megapixeln, wohingegen das Samsung-Smartphone 12-Megapixel-Fotos macht. Allerdings ist die Schärfe auch bei voller 108-Megapixel-Auflösung beim Xiaomi-Gerät besser, was Käufer des wesentlich teureren Galaxy S20 Ultra stören sollte. Bei Bildern mit künstlich erzeugtem unscharfen Hintergrund können wir zwischen den beiden Geräten keinen nennenswerten Unterschied ausmachen; die Unschärfemaskierung ist gut.

Automatisches HDR aktiviert sich oft nicht

Grundsätzlich funktioniert die automatische HDR-Funktion beim Galaxy S20 Ultra weniger gut als beim Mi Note 10. Das führt auch in Situationen mit Gegenlicht meist dazu, dass die dunklen Bereiche beim Samsung-Smartphone unterbelichtet bleiben. Das gilt sowohl beim Einsatz der Hauptkamera als auch beim Einsatz der Superweitwinkelkamera. In Situationen, wo sich HDR automatisch beim Galaxy S20 Ultra hinzuschaltet, sind die hellen Bereiche hingegen besser belichtet als beim Mi Note 10.

Bei Aufnahmen in schlechter Beleuchtung unterscheidet sich die Belichtung in unseren Tests nicht signifikant zwischen den beiden Geräten. Die Bilder des Galaxy S20 Ultra sind allerdings etwas stärker verrauscht als die des Mi Note 10, obwohl der Sensor Samsung zufolge für eine bessere Lichtempfindlichkeit und weniger Artefakte sorgen soll.

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 Galaxy S20 Ultra im Test: Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nichtSuperweitwinkelkamera überzeugt auch nicht komplett 
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sadan 19. Mär 2020

Wie der vorposter schrieb, hier ist es ja keine reine pixelübertreiberei. Man fasst ja...

sadan 19. Mär 2020

Und es geht eben auch um solche situationen: Ich kaufe mir grade voll freude mein neues...

TarikVaineTree 19. Mär 2020

Absolut +1 Schön, dass es im Video gezeigt und erwähnt wird, dass es da aus der...

Premiumbernd 19. Mär 2020

wie sich das Ultra gegen das Xiaomi Mi 10 Pro schlägt. Da müsste es ja ne üble Klatsche...

TrollNo1 19. Mär 2020

Ok, dein Post bringt mch leider dazu, nciht mehr mit dir zu diskutieren. Das ist ein so...


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