Abo
  • Services:

Frontkamera ist ins Display eingebaut

In der oberen rechten Ecke des Displays ist eine einzelne Frontkamera direkt in das Glas eingebaut. Dadurch hat das Galaxy S10e keine Notch und oben und unten einen relativ schmalen Rahmen. Am linken und rechten Rand ist dieser etwas breiter als beim Galaxy S10 und Galaxy S10+. Das liegt nicht am fehlenden Edge-Display, sondern an einem schmalen Kunststoffrahmen, der zwischen Metallgehäuse und Displayglas liegt - und den die beiden größeren Modelle der Galaxy-S10-Reihe nicht haben.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden

Aufgrund der einzelnen Frontkamera nimmt der Ausschnitt im Display weniger Platz weg als der bei der Dualkamera des Galaxy S10+. Wegen der geringeren Bildschirmgröße ist die Benachrichtigungsleiste aber im Endeffekt genauso breit wie die beim großen Modell, es passen also genauso viele Symbole in die Leiste. Entsprechend stört uns der runde Ausschnitt auch beim Galaxy S10e nicht. Wer dies anders sieht, kann das Loch auch in den Einstellungen durch einen schwarzen Bildschirmhintergrund kaschieren lassen.

  • Eine mit dem Standardobjektiv des Galaxy S10e aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die zweite Kamera des Galaxy S10e hat ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: das gleiche Motiv, mit dem Galaxy S10+ aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit dem Superweitwinkelobjektiv des Galaxy S10+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bildqualität des Galaxy S10e ...
  • ... entspricht der des Galaxy S10+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Galaxy S10e spiegelt stark und zieht Fingerabdrücke an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat das Galaxy S10e eine Dualkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie die anderen Galaxy-S10-Modelle hat auch das Galaxy S10e einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist direkt ins Display integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Galaxy S10e ist aus Glas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgrund des relativ schmalen Rahmens um das Display liegt das Galaxy S10e angenehm in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e ist merklich kleiner als die anderen Modelle der Reihe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier zum Vergleich: das Galaxy S10e auf einem Galaxy S10+. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Frontkamera ist direkt ins Display integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Rückseite des Smartphones ist aus Glas, das Fingerabdrücke etwas stärker anzieht als das Keramikmaterial des Galaxy S10+. Beim Anblick der Dualkamera könnte man zunächst denken, Samsung hätte hier einfach die des Galaxy Note 9 erneut verbaut; es handelt sich aber um ein neues Modul. Anstelle eines Weitwinkel- und eines Teleobjektivs hat Samsung ein Weitwinkel- und ein Superweitwinkelobjektiv verbaut.

Nutzer können entsprechend keine optische Zweifachvergrößerung verwenden, wie sie beim Galaxy S10, S10+ und später auch beim S10 5G zum Einsatz kommt. Die Entscheidung für eine zusätzliche weite Perspektive finden wir durchaus interessant, da sie - für unseren Geschmack - im Alltag besser einzusetzen ist. Als Beispiel fallen uns enge Räume oder Landschaftsaufnahmen ein, die von einem größeren Blickwinkel profitieren. Letztlich ist das allerdings auch eine persönliche Geschmacksfrage.

Laut Datenblatt hat die Hauptkamera 12 Megapixel und kommt mit Samsungs Dualblende mit f/1.5 und f/2.4. Bei schwächerer Beleuchtung wird automatisch die größere Blendenöffnung gewählt, um mehr Licht auf den Sensor zu lassen - was zu weniger Artefakten führt. Hinter dem Superweitwinkelobjektiv sitzt ein 16-Megapixel-Sensor. Die anderen Galaxy-S10-Modelle haben ebenfalls 12-Megapixel-Hauptkameras und Superweitwinkelkameras mit 16 Megapixeln.

Genauso gute Fotos wie bei den größeren Galaxy-S10-Modellen

Offensichtlich kommen die gleichen Sensoren und Objektive zum Einsatz, wir können nämlich keinen Unterschied zwischen der Bildqualität des Galaxy S10e und des Galaxy S10+ feststellen. Entsprechend macht auch das kleine Galaxy sehr gute Fotos: Die Schärfe stimmt, die Belichtung ist ausgeglichen und stimmig, die Farben naturnah.

Bei der Frontkamera lassen sich nur Unterschiede zu der des Galaxy S10+ erkennen, wenn wir den Live-Focus-Modus verwenden - etwa für Porträts. Die Grenze zwischen scharfem Vordergrund und unscharfem Hintergrund ist beim Galaxy S10e etwas unschärfer, wahrscheinlich aufgrund des fehlenden Tiefenschärfesensors; Bildfehler sind uns aber nicht aufgefallen. Auch beim kleinen Modell können wir zwischen zwei Blickwinkeln umherschalten.

Anders als das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ wird das Galaxy S10e in nur einer Speicherkonfiguration erscheinen: mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flashspeicher. Dies ist für uns der wichtigste Unterschied in der Hardware zu den beiden anderen Modellen - der Prozessor ist schließlich derselbe. Auch beim Galaxy S10e kommt Samsungs neuer Exynos 9820 zum Einsatz; entsprechend sind die Benchmarkergebnisse identisch. 128 GByte könnten für manchen Nutzer etwas zu wenig sein, immerhin gibt es einen Steckplatz für Speicherkarten - bei dieser Speichergröße praktisch für Fotos.

Hochwertige Hardware und One UI

Das Galaxy S10e unterstützt ebenfalls Cat20-LTE und WLAN nach 802.11ax. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 9 und Samsungs neuer Benutzeroberfläche One UI. Diese ist darauf ausgelegt, ein Smartphone besser mit einer Hand bedienen zu können. Dafür werden die Schaltflächen eher im unteren Teil des Displays angezeigt, das obere Drittel dient nur der Darstellung von Informationen. Auf dem kleinen Smartphone ist dieses Konzept allerdings weitaus weniger wichtig als etwa beim großen Galaxy S10+.

Gute Akkulaufzeit

Der Akku des Galaxy S10e hat eine Nennladung von 3.100 mAh. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit 13 Stunden lang anschauen - das ist ein sehr guter Wert. Beim Galaxy S10+ reichte eine Akkuladung des 4.100-mAh-Akku für eine Laufzeit von elf Stunden.

 Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-SmartphoneVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,95€
  2. 29,95€
  3. 3,89€
  4. 49,86€

davidcl0nel 19. Mär 2019 / Themenstart

Ja, aber nur wenn ich dann auch wieder den Akku tauschen kann. Sonst ist es in 2 Jahren...

neocron 14. Mär 2019 / Themenstart

doch genau das ist es und es ist sogar NUR eine subjektive Einschaetzung! nein...

TarikVaineTree 13. Mär 2019 / Themenstart

Korrekt. Hatte auf der ersten Seite glaube ich auch schon jemand angemerkt. ;)

Eheran 13. Mär 2019 / Themenstart

Ich glaub ich hätte eine Lösung für dein Problem...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /