Abo
  • IT-Karriere:

Bixby nicht so gut bei kontextrelevanten Fragen

Bixby funktioniert in unseren Tests so weit gut, allerdings reagiert der Assistent nicht so gut auf Nachfragen zu bereits erfolgten Anfragen. Diese kontextrelevanten Fragen, bei denen Nutzer Teile der ursprünglichen Frage nicht wiederholen müssen, funktionieren mit dem Google Assistant viel besser. Dafür kann Bixby umfassender auf System-Anwendungen zugreifen. Fragen wir etwa nach unseren letzten SMS, bekommen wir diese angezeigt - nicht jedoch beim Google Assistant. Dieser kann zwar wie Bixby auch die zuletzt aufgenommenen Fotos anzeigen, die Frage nach den von der Samsung-Galerie erstellten Stories kann aber nur Bixby beantworten.

Stellenmarkt
  1. EDAG Engineering GmbH, Ingolstadt
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen

Mit Bixby können wir auch sogenannte Routinen einstellen, mit denen wir das Galaxy S10+ in bestimmten Situationen automatisch Funktionen aktivieren oder ausschalten lassen können. So können wir beispielsweise am Abend die Routine "Gute Nacht" starten lassen, die einen roten Bildschirmfilter aktiviert, das Smartphone stumm stellt und das Always-on-Display deaktiviert. Routinen können entweder zeitlich automatisch gestartet werden, etwa am Abend und am Morgen, oder zu einer von uns festgelegten Uhrzeit. Auch örtliche Routinen, die automatisch aktiviert werden, sind möglich.

  • Das Galaxy S10+ macht ausgewogen belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro hingegen hellt dunkle Bereiche weniger stark auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat neben dem Normal- und einem Teleobjektiv ...
  • ... auch ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro hat neben dem Standardobjektiv ...
  • ... ein Superweitwinkelobjektiv, das allerdings einen etwas geringeren Blickwinkel hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung der mit dem Standardobjektiv gemachten Aufnahme des Galaxy S10+ zeigt, dass es etwas weniger Kantenschärfe hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Standardobjektiv des Mate 20 Pro gemachte Bild ist zwar schärfer, dafür hat es aber mehr Artefakte - gut zu sehen in den Fenstern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Vergrößerung einer mit dem Galaxy S10+ gemachten Superweitwinkelaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro macht etwas schärfere Bilder, die zudem weniger Artefakte haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Galaxy S10+ am Abend gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Belichtung ist ähnlich gut wie die des Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in diesem Beispiel unterschieden sich die Aufnahme mit dem Galaxy S10+ ...
  • ... und die Aufnahme mit dem Mate 20 Pro nur in Nuancen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen ist der Unterschied deutlicher: Das Galaxy S10+ macht weniger gute Bilder ...
  • ... als das Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat ein 6,4 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Edge-Rand können Nutzer sich wieder eine Leiste einblenden lassen, mit der sich Anwendungen schnell starten lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gebogenen Edge-Ränder sind wie bei den vorigen Galaxy-S-Modellen rein kosmetischer Natur, einen wirklichen Nutzen gibt es nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S10+ unter dem Display untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat eine duale Frontkamera, die direkt in das Display eingearbeitet ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über diese Frontkamera können Nutzer das Smartphone auch entsperren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wen der Ausschnitt für die Kameras stört, kann diesen in den Einstellungen auch vor einem schwarzen Hintergrund verstecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Uns hat der Ausschnitt im Alltag aber nicht gestört. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Samsungs neue Dreifach-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ wird über einen USB-C-Anschluss geladen, das Smartphone hat zudem einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor unter dem Display scheint bei direkter Sonneneinstrahlung durch das Bildschirm-Panel durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Galaxy S10+ können wir drahtlos andere Qi-fähige Geräte laden - hier beispielsweise ein Mate 20 Pro von Huawei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S10+ bietet Nutzern eine Motiverkennung an, die gute Vorschläge macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ liegt trotz des großen Bildschirms gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Galaxy S10+ wird über einen USB-C-Anschluss geladen, das Smartphone hat zudem einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Insgesamt gefällt uns One UI besser als Samsungs vorige Benutzeroberfläche. Das Smartphone wirkt aufgeräumter, die Funktionen sind sinnvoll zu erreichen und übersichtlich angeordnet. Die Bixby-Routinen finden wir praktisch, im Gegensatz zur Seitenleiste, die Samsung seit der Einführung des Edge-Displays vorinstalliert. Manch ein Nutzer mag es nützlich finden, mit einem Wisch vom Bildschirmrand verschiedene Apps starten zu können, wir brauchen das nicht - praktischerweise lässt sich die Funktion abstellen.

Von der Verarbeitung her ist das Galaxy S10+ sehr hochwertig. Die Rückseite unseres weißen Testmodells ist aus einem weißen Keramikverbundstoff, was gut aussieht und sich auch gut anfassen lässt. Zudem bleiben Fingerabdrücke so gut wie nicht haften. Unser Testgerät ist ein Duos-Modell, Nutzer können also zwei SIM-Karten parallel verwenden. Samsung weist auf diesen Umstand immer noch sehr prominent mit Hilfe eines entsprechenden Schriftzuges hin. Wir finden, dass das die Rückseite etwas verschandelt. Sie würde besser aussehen, wenn einfach nur Samsung draufstünde.

Bei der Bedienung des Galaxy S10+ ist uns ein nerviges Detail aufgefallen: Der Einschaltknopf ist zu weit oben angebracht. Wollen wir das Smartphone ausschalten, müssen wir unweigerlich die Halteposition verändern - bei unserer normalen Handhabung können wir den Knopf nicht mit unserem Daumen erreichen. Beim Einschalten kann dieses Problem jedoch umgangen werden: Ein doppeltes Tippen auf den Standby-Bildschirm weckt das Galaxy S10+ ebenfalls auf.

Ordentliche Akkulaufzeit

Der Akku des Galaxy S10+ hat eine Nennladung von 4.100 mAh und kann per Kabel oder drahtlos schnellgeladen werden. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit 11 Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Im Alltagstest schneidet das Smartphone aber eher durchschnittlich ab: Wenn wir im Laufe des Tages häufiger Youtube-Videos schauen, ab und an ein Casual Game zocken und surfen sowie E-Mails abrufen, kommen wir mit dem Akku des Smartphones nur knapp über den Tag.

Beim Mate 20 Pro haben wir am Ende des Tages ein paar Prozent mehr Akkustand übrig. Huaweis Smartphone verfügt aber auch über eine von Hause aus ziemlich restriktiv eingestellte Hintergrundüberwachung, die Apps schnell schließt. Glücklicherweise können Nutzer Apps von dieser Praxis ausschließen, ansonsten ist die Nutzung mitunter sehr nervig. Das Galaxy S10+ bietet die Möglichkeit, Apps in eine Art Standby-Zustand zu versetzen, wenn wir sie mehrere Tage lang nicht verwenden. Diese Funktion müssen wir allerdings bei der Einrichtung aktivieren.

Wie das Mate 20 Pro kann auch das Galaxy S10+ andere Qi-kompatible Geräte drahtlos aufladen. Diese Power Share genannte Funktion ist vor allem angesichts weiterer Produkte Samsungs interessant: So lassen sich beispielsweise auch Samsungs aktuelle Smartwatches sowie die neuen Galaxy Buds direkt über das Smartphone drahtlos laden. Das ist besonders auf Reisen praktisch: Das Galaxy S10+ kann über ein Kabel geladen werden und parallel und drahtlos weiteres Zubehör. Dessen Aufladegeräte können dann zu Hause gelassen werden.

 Schnelles neues Exynos-SoCVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

sav 08. Mär 2019

Ohne jetzt Samsung in Schutz nehmen zu wollen, die geben sich bei Sicherheitsupdates...

sav 08. Mär 2019

"Aber wer tatsächlich denkt, dass ein 300¤ oder 400¤ Xiaomi Gerät besser ist als ein...

Nahkampfschaf 06. Mär 2019

Da wird im Testvideo als erstes auf die Kamera eingegangen, die Bildqualität gelobt, und...

Agina 06. Mär 2019

Die BenachrichtigungsLED braucht mehr Strom, als wenn man auf dem (OLED-)Display einen...

bccc1 06. Mär 2019

Ich hab mir mein S8+ nicht wegen, sondern trotz des Materials gekauft. Wenn man ein...


Folgen Sie uns
       


HP Pavilion Gaming 15 - Fazit

Das Pavilion Gaming 15 ist für 1.000 Euro ein gut ausgestattetes und durchaus flottes Spiele-Notebook.

HP Pavilion Gaming 15 - Fazit Video aufrufen
Akku-FAQ: Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!
Akku-FAQ
Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!

Soll man Akkus ganz entladen oder nie unter 20 Prozent fallen lassen - oder garantiert ein ganz anderes Verhalten eine möglichst lange Lebensdauer? Und was ist mit dem Memory-Effekt? Wir geben Antworten.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Müll Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert
  2. Akku-FAQ Wo bleiben billige E-Autos?
  3. Echion Technologies Neuer Akku soll sich in sechs Minuten laden lassen

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

    •  /