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Unterschiedliche Bildqualitäten je nach Objektiv

Die Bildqualität beim Galaxy S10+ gefällt uns im Vergleich mit dem Mate 20 Pro sehr gut. Generell bemerken wir schnell, dass die Kontraste beim Galaxy S10+ etwas kräftiger sind als beim Mate 20 Pro, die Bilddynamik ist wie von Samsung gewohnt sehr ausgewogen. Dabei hilft ein automatischer HDR-Modus, der zuverlässig funktioniert.

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Je nachdem, in welcher Lichtsituation wir das Galaxy S10+ verwenden, ist die Detailschärfe verglichen mit der jeweils korrespondierenden Kamera des Mate 20 Pro mal besser, mal schlechter. Verwenden wir das Standardobjektiv, also den leichten Weitwinkel, sind bei Tageslicht die Aufnahmen des Mate 20 Pro zwar etwas schärfer, zeigen dafür aber auch mehr Artefakte. Die Bilder, die wir mit dem Galaxy S10+ machen, sind etwas weicher. Das gleiche Ergebnis erhalten wir bei Aufnahmen in der Dämmerung: Von der Belichtung her nehmen sich die beiden Smartphones nicht viel, das Bild des Galaxy S10+ wirkt aber etwas feiner.

  • Das Galaxy S10+ macht ausgewogen belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro hingegen hellt dunkle Bereiche weniger stark auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat neben dem Normal- und einem Teleobjektiv ...
  • ... auch ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro hat neben dem Standardobjektiv ...
  • ... ein Superweitwinkelobjektiv, das allerdings einen etwas geringeren Blickwinkel hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung der mit dem Standardobjektiv gemachten Aufnahme des Galaxy S10+ zeigt, dass es etwas weniger Kantenschärfe hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Standardobjektiv des Mate 20 Pro gemachte Bild ist zwar schärfer, dafür hat es aber mehr Artefakte - gut zu sehen in den Fenstern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Vergrößerung einer mit dem Galaxy S10+ gemachten Superweitwinkelaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro macht etwas schärfere Bilder, die zudem weniger Artefakte haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Galaxy S10+ am Abend gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Belichtung ist ähnlich gut wie die des Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in diesem Beispiel unterschieden sich die Aufnahme mit dem Galaxy S10+ ...
  • ... und die Aufnahme mit dem Mate 20 Pro nur in Nuancen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen ist der Unterschied deutlicher: Das Galaxy S10+ macht weniger gute Bilder ...
  • ... als das Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat ein 6,4 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Edge-Rand können Nutzer sich wieder eine Leiste einblenden lassen, mit der sich Anwendungen schnell starten lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gebogenen Edge-Ränder sind wie bei den vorigen Galaxy-S-Modellen rein kosmetischer Natur, einen wirklichen Nutzen gibt es nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S10+ unter dem Display untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat eine duale Frontkamera, die direkt in das Display eingearbeitet ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über diese Frontkamera können Nutzer das Smartphone auch entsperren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wen der Ausschnitt für die Kameras stört, kann diesen in den Einstellungen auch vor einem schwarzen Hintergrund verstecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Uns hat der Ausschnitt im Alltag aber nicht gestört. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Samsungs neue Dreifach-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ wird über einen USB-C-Anschluss geladen, das Smartphone hat zudem einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor unter dem Display scheint bei direkter Sonneneinstrahlung durch das Bildschirm-Panel durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Galaxy S10+ können wir drahtlos andere Qi-fähige Geräte laden - hier beispielsweise ein Mate 20 Pro von Huawei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S10+ bietet Nutzern eine Motiverkennung an, die gute Vorschläge macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ liegt trotz des großen Bildschirms gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Galaxy S10+ hat neben dem Normal- und einem Teleobjektiv ...

Wird die Beleuchtung allerdings schlechter, also etwa bei wirklichen Nachtaufnahmen, sind die Aufnahmen des Mate 20 Pro besser: Selbst ohne Huaweis Nachtmodus sind die Bilder besser belichtet, beim Galaxy S10+ werden die Motive für unseren Geschmack häufig zu stark aufgehellt oder zu stark unterbelichtet - einen passenden Mittelweg gibt es selten. Mit Huaweis separatem Nachtmodus werden die mit dem Mate 20 Pro gemachten Fotos noch besser, da die Schärfe höher ist. Auch das Galaxy S10+ hat einen Nachtmodus, der sich allerdings nicht manuell aktivieren lässt wie beim Mate 20 Pro. Zudem verfügt er nicht über eine automatische Stabilisierung, dank der auch mehrere Sekunden währende Aufnahmen verwacklungsfrei gelingen; beim Galaxy S10+ benötigen wir ein Stativ oder eine sehr, sehr ruhige Hand.

Schalten wir auf das Superweitwinkelobjektiv des Galaxy S10+, so empfinden wir die Aufnahmen als etwas unschärfer als diejenigen, die wir mit dem Superweitwinkelobjektiv des Mate 20 Pro gemacht haben. Beim Galaxy S10+ ist der Bildwinkel etwas größer, weshalb mehr auf dem Bild zu sehen ist; auch gefällt uns die Belichtung meist besser. Der Kontrast ist wieder etwas stärker als beim Mate 20 Pro, ebenso sind die Farben kräftiger und der Weißabgleich etwas kühler. Beim Teleobjektiv schneiden die beiden Smartphones so ab wie beim Standardobjektiv.

Das Galaxy S10+ hat wie das Mate 20 Pro eine Szenenerkennung, allerdings wird uns nicht genau klar, inwieweit diese die Bildparameter beeinflusst. Anders als das Mate 20 Pro oder das P20 Pro von Huawei schaltet das neue Samsung-Smartphone auch nicht in den Porträtmodus, wenn wir die Kamera auf eine Person richten. Stattdessen müssen wir ihn selbst aktivieren, er nennt sich weiterhin Live Focus.

Art der Hintergrundunschärfe beim Live Focus anpassbar

Samsung hat den Live-Focus-Modus, bei dem der Hintergrund künstlich unscharf maskiert wird, um einige Funktionen erweitert. So ist es beispielsweise möglich, die Art der Hintergrundunschärfe zu beeinflussen und die normale Unschärfe gegen einen Dreh-Effekt oder einen Zoom-Effekt auszutauschen. Auch die farbliche Absetzung der fotografierten Person (oder Personen) gegenüber einem monochromen Hintergrund ist möglich und funktioniert gut. Die Trennung zwischen scharfem Vordergrund, also etwa einer Person, und unscharfem Hintergrund funktioniert in unseren Tests bestens, die Porträtaufnahmen sehen gut aus.

Was uns etwas stört, ist, dass wir im Live-Focus-Modus nicht von der Standardkamera auf das Teleobjektiv umschalten können, um eine vorteilhaftere Perspektive zu erhalten. Beim Mate 20 Pro ist das ohne Schwierigkeiten möglich, beim Galaxy S10+ lassen sich mit dem Zweifach-Teleobjektiv nur Aufnahmen ohne künstliche Hintergrundunschärfe aufnehmen.

Dafür bietet das Galaxy S10+ andere KI-Funktionen an, die dem Nutzer bei der Aufnahme besserer Fotos helfen sollen. So lässt sich in den Einstellungen der Kamera-App beispielsweise die Mängelerkennung aktivieren, die den Nutzer nach der Aufnahme darauf hinweisen soll, dass das Bild beispielsweise verwackelt ist. Die Erkennung scheint uns etwas übervorsichtig zu sein: Sie hat uns einige Male auf verwackelte Bilder hingewiesen, die nicht verwackelt waren - aber lieber einmal zu oft kontrolliert, als später nur ein verwackeltes Foto vom Lieblingsmotiv zu haben.

Aufnahmevorschläge nehmen die Motivsuche ab

Weiter als die Mängelerkennung gehen die Aufnahmevorschläge: Diese weisen uns nicht nur darauf hin, wenn wir das Smartphone bei der Aufnahme zu schräg halten, was das Mate 20 Pro auch macht; darüber hinaus wird uns auch ein konkreter Punkt vorgeschlagen, auf den wir die Smartphone-Kamera richten sollen, um das beste Bild in dieser Situation zu erhalten. In unserem Test sind diese Vorschläge generell ziemlich gut - auch wenn wir selbst stellenweise einen etwas anderen Blickwinkel wählen würden. Wirklich daneben liegt die Aufnahmevorschlagsfunktion aber nie, was sie zu einer guten Hilfe für unerfahrene Fotografen macht.

Das Galaxy S10+ kann Videos in 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen. Auch bei 4K-Auflösung verwendet die Kamera eine Bildstabilisierung. Diese ist bereits recht unempfindlich gegenüber wackligen Händen, was sich mit der Einstellung "Superstabil" noch steigern lässt. Dann schaltet das Galaxy S10+ auf die Superweitwinkelkamera um und stabilisiert das Bild zusätzlich durch Wegschneiden der Bildränder. Das Ergebnis ist sehr beeindruckend: Wir können entlang der X- und Y-Achse sehr stark wackeln, ohne dass wir im fertigen Video davon etwas zu sehen bekommen. Lediglich Wackler entlang der Z-Achse kann der Superstabil-Modus nicht so gut ausgleichen. Dies ist aber auch schwieriger - und in der Praxis meist nicht das größte Problem von verwackelten Videos.

Insgesamt gefällt uns die neue Dreifachkamera des Galaxy S10+ sehr gut. Besonders bei Tageslichtaufnahmen ist die Qualität der Aufnahmen verglichen mit denen des Mate 20 Pro häufig besser, was sowohl an der Detailschärfe als auch an der Bilddynamik liegt. Echte Nachtaufnahmen sind jedoch im Vergleich mit dem Mate 20 Pro nicht die Paradedisziplin des Galaxy S10+. Die KI-Szenenerkennung funktioniert, wir wissen aber nicht wirklich, was sie eigentlich macht. Hilfreicher, besonders für unerfahrene Fotografen, sind die Aufnahmevorschläge.

 Duale Frontkamera im DisplaySchnelles neues Exynos-SoC 
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sav 08. Mär 2019 / Themenstart

Ohne jetzt Samsung in Schutz nehmen zu wollen, die geben sich bei Sicherheitsupdates...

sav 08. Mär 2019 / Themenstart

"Aber wer tatsächlich denkt, dass ein 300¤ oder 400¤ Xiaomi Gerät besser ist als ein...

Nahkampfschaf 06. Mär 2019 / Themenstart

Da wird im Testvideo als erstes auf die Kamera eingegangen, die Bildqualität gelobt, und...

Agina 06. Mär 2019 / Themenstart

Die BenachrichtigungsLED braucht mehr Strom, als wenn man auf dem (OLED-)Display einen...

bccc1 06. Mär 2019 / Themenstart

Ich hab mir mein S8+ nicht wegen, sondern trotz des Materials gekauft. Wenn man ein...

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