Duale Frontkamera im Display

Die Frontkamera beim Galaxy S10+ ist in zweierlei Hinsicht besonders: Sie hat nicht nur zwei Objektive, sondern ist auch direkt in das Display-Glas eingelassen. Das macht Samsung bei den anderen Galaxy-S10-Geräten auch, allerdings haben nur das Galaxy S10+ und das Galaxy S10 5G eine duale Frontkamera. Wir können bei Selbstporträts zwischen einem normalen Weitwinkel und einem Superweitwinkel umschalten.

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Der Unterschied zwischen den beiden Brennweiten ist allerdings gering, da er nur durch einen Beschnitt erreicht wird. Das zweite Objektiv ist lediglich für die Tiefenmessung zuständig.

Für das zweite Objektiv musste Samsung im Display den Ausschnitt, hinter dem die beiden Kameras liegen, entsprechend vergrößern. Das Endresultat ist ein 19 x 5 mm großer Bereich in der oberen rechten Ecke, auf dem keine Bildschirminhalte angezeigt werden. Im Alltag hat uns dieses Punchhole nicht sonderlich gestört, wir hätten aber auch nichts dagegen gehabt, wenn Samsung den Bereich kleiner gehalten hätte.

  • Das Galaxy S10+ macht ausgewogen belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro hingegen hellt dunkle Bereiche weniger stark auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat neben dem Normal- und einem Teleobjektiv ...
  • ... auch ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro hat neben dem Standardobjektiv ...
  • ... ein Superweitwinkelobjektiv, das allerdings einen etwas geringeren Blickwinkel hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Detailvergrößerung der mit dem Standardobjektiv gemachten Aufnahme des Galaxy S10+ zeigt, dass es etwas weniger Kantenschärfe hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit dem Standardobjektiv des Mate 20 Pro gemachte Bild ist zwar schärfer, dafür hat es aber mehr Artefakte - gut zu sehen in den Fenstern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Vergrößerung einer mit dem Galaxy S10+ gemachten Superweitwinkelaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro macht etwas schärfere Bilder, die zudem weniger Artefakte haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Galaxy S10+ am Abend gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Belichtung ist ähnlich gut wie die des Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in diesem Beispiel unterschieden sich die Aufnahme mit dem Galaxy S10+ ...
  • ... und die Aufnahme mit dem Mate 20 Pro nur in Nuancen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen ist der Unterschied deutlicher: Das Galaxy S10+ macht weniger gute Bilder ...
  • ... als das Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat ein 6,4 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Edge-Rand können Nutzer sich wieder eine Leiste einblenden lassen, mit der sich Anwendungen schnell starten lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gebogenen Edge-Ränder sind wie bei den vorigen Galaxy-S-Modellen rein kosmetischer Natur, einen wirklichen Nutzen gibt es nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S10+ unter dem Display untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ hat eine duale Frontkamera, die direkt in das Display eingearbeitet ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über diese Frontkamera können Nutzer das Smartphone auch entsperren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wen der Ausschnitt für die Kameras stört, kann diesen in den Einstellungen auch vor einem schwarzen Hintergrund verstecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Uns hat der Ausschnitt im Alltag aber nicht gestört. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Samsungs neue Dreifach-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ wird über einen USB-C-Anschluss geladen, das Smartphone hat zudem einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor unter dem Display scheint bei direkter Sonneneinstrahlung durch das Bildschirm-Panel durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Galaxy S10+ können wir drahtlos andere Qi-fähige Geräte laden - hier beispielsweise ein Mate 20 Pro von Huawei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy S10+ bietet Nutzern eine Motiverkennung an, die gute Vorschläge macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ liegt trotz des großen Bildschirms gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Galaxy S10+ macht ausgewogen belichtete Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auf der Rückseite kommt erstmals bei einem von Samsungs Top-Smartphones eine Dreifachkamera zum Einsatz. Bisher hatte Samsung eine Kamera mit drei Objektiven nur beim Galaxy A7 verbaut, einem Smartphone aus der Mittelklasse. In unserem letzten großen Kameravergleichstest schnitt das Galaxy A7 nicht gut ab - beim Galaxy S10+ ist das allerdings nicht zu erwarten, wie wir im Vergleich mit dem Mate 20 Pro von Huawei feststellen konnten, dem Smartphone mit der aktuell am besten bewerteten Kamera.

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Die Hauptkamera des Galaxy S10+ hat 12 Megapixel und nimmt Fotos mit einem gemäßigten Weitwinkelobjektiv auf. Die Kamera hat Samsungs mit dem Galaxy S9 eingeführte variable Blende: In hellen Umgebungen wird die Blendenöffnung f/2.4 verwendet, bei schlechterer Beleuchtung schaltet die Kamera auf die offenere Blende f/1.5 um. Das zweite Objektiv ist ein Zweifach-Tele, das eine Brennweite von ungefähr 50 mm hat (aufs Kleinbild umgerechnet) und ebenfalls einen 12-Megapixel-Sensor verwendet.

Viele Perspektiven dank drei Brennweiten

Die dritte Kamera hat einen 16-Megapixel-Sensor und ein Superweitwinkelobjektiv. Mit den drei Kameras haben Nutzer des Galaxy S10+ eine gute Auswahl an Brennweiten und sind für verschiedene Aufnahmesituationen gewappnet. Andere Hersteller verwenden bereits etwas länger eine vergleichbare Kombination derartiger Brennweiten, beispielsweise Huawei mit seinem Mate 20 Pro. Dort kommt allerdings ein Dreifach-Tele zum Einsatz, und nicht wie beim Galaxy S10+ ein zweifaches.

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 Galaxy S10+ im Test: Top und teuerUnterschiedliche Bildqualitäten je nach Objektiv 
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sav 08. Mär 2019

Ohne jetzt Samsung in Schutz nehmen zu wollen, die geben sich bei Sicherheitsupdates...

sav 08. Mär 2019

"Aber wer tatsächlich denkt, dass ein 300¤ oder 400¤ Xiaomi Gerät besser ist als ein...

Nahkampfschaf 06. Mär 2019

Da wird im Testvideo als erstes auf die Kamera eingegangen, die Bildqualität gelobt, und...

Anonymer Nutzer 06. Mär 2019

Die BenachrichtigungsLED braucht mehr Strom, als wenn man auf dem (OLED-)Display einen...

bccc1 06. Mär 2019

Ich hab mir mein S8+ nicht wegen, sondern trotz des Materials gekauft. Wenn man ein...



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