Abo
  • IT-Karriere:

Akkus mit umgekehrter Ladefunktion

Auch beim Akku hat Samsung einige interessante Funktionen eingebaut. Alle neuen Geräte lassen sich sowohl per USB als auch drahtlos schnellladen. Zudem können die Smartphones dank Power Share andere Geräte induktiv laden. Das funktioniert auch dann, wenn das Galaxy S10 mit einem Kabel aufgeladen wird - so kann beispielsweise Zubehör wie eine Smartwatch oder Samsungs neue Kopfhörer Galaxy Buds mit aufgeladen werden. Eine Premiere ist diese Funktion allerdings nicht: Huawei hatte sie bereits beim Mate 20 Pro vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holding, Karlsruhe

Der Akku des Galaxy S10e hat eine Nennladung von 3.100 mAh, der des Galaxy S10 3.400 mAh. Das Galaxy S10+ verwendet einen 4.100-mAh-Akku, das Galaxy S10 5G sogar einen mit 4.500 mAh. Das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ sind trotz dieser großen Akkus mit 7,8 und 7,9 mm Dicke verhältnismäßig dünn - das Galaxy S9 kommt auf 8,5 mm.

Alle Geräte unterstützen Cat20-LTE sowie WiFi 6 (802.11ax). Die Smartphones sind nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Das Galaxy S10e hat 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher. Das Galaxy S10 hat 8 GByte RAM und wahlweise 128 GByte oder 256 GByte Flash-Speicher. Das Galaxy S10+ ist mit 8 GByte RAM und 512 GByte Flash-Speicher oder erstmals auch mit 12 GByte Arbeitsspeicher und 1 TByte Flash-Speicher erhältlich. Beim Galaxy S10 5G hat sich Samsung für die Kombinationen 6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher oder 12 GByte RAM und 512 GByte Flash-Speicher entschieden. Alle Geräte kommen mit einem Steckplatz für Speicherkarten.

  • Das neue Galaxy S10 hat ein 6,1 Zoll großes Display, das des Galaxy S10+ ist 6,4 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e ist mit 5,8 Zoll das kleinste der neuen Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e, das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ im direkten Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e und das Galaxy S10 haben jeweils eine einfache Frontkamera, das Galaxy S10+ eine duale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei der Hauptkamera gibt es Unterschiede: Das Galaxy S10e kommt mit einer Dualkamera, das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ jeweils mit einer Dreifachkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkameras sind direkt im Display eingebaut, hier beim Galaxy S10e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Vorteil dieser Infinity-O-Displays ist, dass auf eine Notch verzichtet werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Galaxy S10+ ist uns aber etwas zu groß geraten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle drei Frontkameras im Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders bei hellen Hintergründen fallen die Frontkameras auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle neuen Galaxy-S10-Modelle verfügen über Klinkenanschlüsse für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank Power-Share-Funktion können die Galaxy-S10-Smartphones andere Qi-fähige Geräte laden, beispielsweise ein Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Samsungs neue Kopfhörer Galaxy Buds lassen sich auf diese Weise aufladen, ...
  • ... ebenso die neue Smartwatch Galaxy Watch Active. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ebenfalls vorgestellt hat Samsung eine  5G-Version des Galaxy S10. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Galaxy S10 5G hat eine Dreifachkamera mit zusätzlicher Time-of-Flight-Kamera. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Display ist 6,7 Zoll groß. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Galaxy S10 5G soll im Sommer 2019 erscheinen. (Bild: Areamobile.de)
Dank Power-Share-Funktion können die Galaxy-S10-Smartphones andere Qi-fähige Geräte laden, beispielsweise ein Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vom Design her ähneln sich alle Modelle. Das Galaxy S10e, S10 und S10 5G haben Rückseiten aus Glas, beim S10+ kommt ein Keramikverbundstoff zum Einsatz. Ausgeliefert werden die Smartphones mit Android 9 und Samsungs neuer Benutzeroberfläche One UI. Diese wirkt verglichen mit der vorigen Nutzeroberfläche aufgeräumter. Außerdem hat der Hersteller darauf geachtet, dass sich alle Bedienelemente in den unteren zwei Dritteln des Bildschirmes befinden, wo sie mit dem Daumen gut erreichbar sind. Das obere Bildschirmdrittel dient eher dazu, Informationen anzuzeigen. So soll verhindert werden, dass Nutzer beispielsweise zum Zurückgehen mit dem Daumen in eine der oberen Ecken tippen müssen.

Fazit

Die neuen Galaxy-S10-Modelle machen auf uns im ersten kurzen Test einen sehr guten Eindruck. Wir halten die Idee von Samsung für gut, seine Top-Smartphone-Reihe erstmals in drei, mit der 5G-Version sogar vier Modelle aufzuteilen. Die Geschmäcker bezüglich der Größe sind bei den Nutzern verschieden, zudem erlaubt eine derartige Unterteilung auch eine bessere Staffelung nach Preisen.

Kleines Galaxy S10e gefällt uns gut

Besonders angetan hat es uns das kleinste Modell der Reihe, das Galaxy S10e. Mit 5,8 Zoll ist der Bildschirm für heutige Verhältnisse fast schon klein, entsprechend gut liegt das Smartphone in der Hand und in der Hosentasche. Außerdem schätzen wir die normalen Display-Ränder, die wir den abgerundeten Edge-Rändern stets vorziehen. Beim Umgang mit dem Gerät gibt es schlicht und ergreifend weniger Fehleingaben. Vom Prozessor her unterscheidet sich das Galaxy S10e nicht von den anderen Modellen.

Die duale Hauptkamera dürfte vielen Nutzern im Alltag ausreichen, auch wenn die Dreifachkameras des Galaxy S10 und S10+ mit dem Teleobjektiv noch eine dritte Perspektive ermöglichen. Eher unnötig finden wir die duale Frontkamera des Galaxy S10+, deren perspektivische Unterschiede für unseren Geschmack den Platzverbrauch nicht rechtfertigen. Wer einen größeren Bildschirm, mehr Speicher und mehr Kameras will, kann zu den größeren Modellen greifen.

Dank der NPU des neuen Exynos-Chips verfügt nicht nur die Kamera-App der Galaxy-S10-Modelle über KI-Funktionen, auch das Android-System selbst bietet dem Nutzer Unterstützung an. Wenn der diese nicht will, braucht er sie aber nicht zu aktivieren.

Geräte ab März 2019 erhältlich

Das Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10+ sollen ab dem 8. März 2019 erhältlich sein. Das Galaxy S10e kostet 750 Euro. Das Galaxy S10 mit 128 GByte Speicher ist für 900 Euro erhältlich, die Version mit 512 GByte Speicher soll 1.150 Euro kosten. Das Galaxy S10+ kostet in der günstigsten Version mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte Flash-Speicher 1.250 Euro. Für die Variante mit 12 GByte RAM und 1 TByte Flash-Speicher will Samsung 1.600 Euro haben.

Wer das Galaxy S10 und Galaxy S10+ vorbestellt, bekommt die neuen Kopfhörer Galaxy Buds kostenlos dazu. Das Galaxy S10 5G soll in Kooperation mit Netzwerkanbietern im Sommer 2019 in Deutschland auf den Markt kommen.

Galaxy S10eGalaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10 5G
Display5,8 Zoll, 2.280 x 1.080 Pixel6,1 Zoll, 3.040 x 1.440 Pixel6,4 Zoll, 3.040 x 1.440 Pixel6,7 Zoll, 3.040 x 1.440 Pixel
SoCExynos 9820Exynos 9820Exynos 9820-
Arbeitsspeicher6 GByte8 GByte8 oder 12 GByte6 oder 12 GByte
Flash-Speicher128 GByte128 oder 512 GByte512 GByte oder 1 TByte128 oder 512 GByte
Akku3.100 mAh3.400 mAh4.100 mAh4.500 mAh
Fingerabdrucksensorim Einschaltknopfim Displayim Displayim Display
Hauptkamera12 Megapixel + 16 Megapixel Ultraweitwinkel12 Megapixel + 12 Megapixel Tele + 16 Megapixel Superweitwinkel12 Megapixel + 12 Megapixel Tele + 16 Megapixel Superweitwinkel12 Megapixel + 12 Megapixel Tele + 16 Megapixel Superweitwinkel + ToF
Frontkamera10 Megapixel10 Megapixel10 Megapixel + 8 Megapixel Superweitwinkel10 Megapixel + 8 Megapixel Superweitwinkel
VerbindungCat20-LTE, WiFi 6 (802.11ax)Cat20-LTE, WiFi 6 (802.11ax)Cat20-LTE, WiFi 6 (802.11ax)5G, WiFi 6 (802.11ax)
Samsungs neue Galaxy-S10-Modelle in der Übersicht
 Display mit Kameraöffnung
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-77%) 13,99€
  3. 4,60€
  4. 2,99€

Michael H. 26. Feb 2019

Welcher Mythos? Smartphone-Besitzer, die die Firmware ihres Telefons auf eine vom...

RedRose 25. Feb 2019

Stimmt nicht. Ich würde gerne wissen, welches Samsung (Flaggschiff) nach 3 Monaten die...

rockero 22. Feb 2019

Damit man einen Grund hat auf das neue Gerät umzusteigen. Man kann auch einfach anders an...

techster 21. Feb 2019

"Das Galaxy S10+ kostet in der günstigsten Version mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512...

AntiiHeld 21. Feb 2019

Die Bixbytaste ist derzeit einer der Hauptgründe wieso ich bei Samsung bleibe. Mit...


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

    Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
    Vernetztes Fahren
    Wer hat uns verraten? Autodaten

    An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
    2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
    3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

      •  /