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Display mit Kameraöffnung

Ein Blick auf die Displays der neuen Galaxy-S10-Modelle zeigt eine weitere Gemeinsamkeit: die direkt in das Display eingelassene Frontkamera. Samsung nennt sein Display mit Loch Infinity-O-Display. In der rechten oberen Ecke ist eine Öffnung für die Kamera eingelassen, auf eine Notch kann daher verzichtet werden. Zudem haben die drei Geräte nur einen sehr schmalen Rahmen um die Displays.

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Das Galaxy S10e und das Galaxy S10 haben jeweils eine Frontkamera mit 10 Megapixeln, das Galaxy S10+ eine duale Frontkamera mit 10 und 8 Megapixeln. Dort können wir zwischen einem normalen Weitwinkel und einem Superweitwinkel umschalten, um mehr Personen auf das Selbstporträt zu bekommen. Der Unterschied im Blickwinkel ist aber verhältnismäßig klein, weshalb wir die Dualkamera eher weniger sinnvoll finden. Sie nimmt dafür nach unserem Geschmack zu viel Platz am oberen rechten Rand ein. Beim Galaxy S10e und Galaxy S10 stört uns die eingelassene Frontkamera weniger, wie sie uns auch beim Honor View 20 nicht gestört hat.

  • Das neue Galaxy S10 hat ein 6,1 Zoll großes Display, das des Galaxy S10+ ist 6,4 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e ist mit 5,8 Zoll das kleinste der neuen Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e, das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ im direkten Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy S10e und das Galaxy S10 haben jeweils eine einfache Frontkamera, das Galaxy S10+ eine duale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei der Hauptkamera gibt es Unterschiede: Das Galaxy S10e kommt mit einer Dualkamera, das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ jeweils mit einer Dreifachkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkameras sind direkt im Display eingebaut, hier beim Galaxy S10e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Vorteil dieser Infinity-O-Displays ist, dass auf eine Notch verzichtet werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Galaxy S10+ ist uns aber etwas zu groß geraten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle drei Frontkameras im Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders bei hellen Hintergründen fallen die Frontkameras auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle neuen Galaxy-S10-Modelle verfügen über Klinkenanschlüsse für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank Power-Share-Funktion können die Galaxy-S10-Smartphones andere Qi-fähige Geräte laden, beispielsweise ein Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Samsungs neue Kopfhörer Galaxy Buds lassen sich auf diese Weise aufladen, ...
  • ... ebenso die neue Smartwatch Galaxy Watch Active. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ebenfalls vorgestellt hat Samsung eine  5G-Version des Galaxy S10. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Galaxy S10 5G hat eine Dreifachkamera mit zusätzlicher Time-of-Flight-Kamera. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Display ist 6,7 Zoll groß. (Bild: Areamobile.de)
  • Das Galaxy S10 5G soll im Sommer 2019 erscheinen. (Bild: Areamobile.de)
Die Frontkameras sind direkt im Display eingebaut, hier beim Galaxy S10e. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei den Hauptkameras verwendet Samsung je nach Modell verschiedene Konfigurationen. Das Galaxy S10e kommt mit einer Dualkamera, die einen 12-Megapixel- und einen 16-Megapixel-Sensor verwendet. Die Kamera bietet dem Nutzer einen normalen Weitwinkel und einen Superweitwinkel, ein Teleobjektiv hat das Smartphone nicht. Dieses gibt es erst beim Galaxy S10, das entsprechend mit drei Kameras auf der Rückseite erscheint.

Die normale Weitwinkelkamera hat dort 12 Megapixel, ebenso das Zoom-Objektiv. Die Ultra-Weitwinkelkamera hat 16 Megapixel. Das Galaxy S10+ verwendet die gleiche Konfiguration, hier gibt es aber noch die duale Frontkamera. Beim Galaxy S10 5G, dem 5G-fähigen Modell, das Samsung bei der Vorabpräsentation nur am Rande erwähnte, hat die Frontkamera noch eine zusätzliche Time-of-Flight-Kamera (ToF), mit der Tiefeninformationen noch genauer erfasst werden können. Inwieweit Nutzer diese im Alltag wirklich benötigen, ist fraglich.

Dank der im neuen Exynos-Prozessor verbauten NPU können Nutzer sich beim Fotografieren von einer künstlichen Intelligenz helfen lassen. Diese erkennt und analysiert beispielsweise Szenen und optimiert entsprechend die Bildeinstellungen. Samsung geht bei seinen neuen Smartphones allerdings noch weiter: Mithilfe des sogenannten Composition Guides können die neuen Galaxy-S10-Modelle dem Nutzer auch ganze Bildkompositionen vorschlagen. Mit der Funktion Best Shot zeigen ein großer, weißer Punkt und eine Wasserwaage dem Nutzer an, wie er die Kamera ausrichten muss, um ein gutes Bild zu erhalten - oder zumindest ein Bild, das die KI für gut hält.

Nachtaufnahmemodus benötigt ein Stativ

Der Porträtmodus Live Focus hat ebenfalls neue Optionen erhalten. So kann die Unschärfe des Hintergrundes manipuliert werden, um etwa einen Dreheffekt zu erzeugen. Ebenfalls neu ist der Super-Nightshot-Modus, mit dem Nachtaufnahmen mit Belichtungszeiten von bis zu 40 Sekunden aufgenommen werden können. Dafür benötigen Nutzer allerdings weiterhin ein Stativ, die KI kann keine Handbewegungen ausgleichen, wie es etwa Huawei bei seinen Smartphones ermöglicht.

Die Qualität der Fotos macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, abschließend bewerten können wir sie aber noch nicht. Die Hauptkameras haben wieder Samsungs variable Blende. Videos können alle Modelle in 4K mit 60 fps aufnehmen, die Stabilisierung gefällt uns dabei sehr gut. Aber auch hier wird erst ein detaillierter Test eine genauere Einschätzung erlauben. Die Videos können mit HDR10+-Unterstützung aufgenommen werden.

Die KI soll den Nutzer auch bei der Nutzung seiner Apps unterstützen. Die neuen Galaxy-S10-Modelle beobachten dabei, wann welche Anwendung verwendet wird. Dementsprechend werden bestimmte Apps zu bestimmten Uhrzeiten automatisch im Hintergrund geschlossen - immer dann, wenn sie tendenziell eher nicht verwendet werden. Unter Umständen drosselt die KI auch die Leistung des SoCs, wenn sie der Meinung ist, dass gerade nicht die volle Leistung notwendig ist. Die KI arbeitet Samsung zufolge ausschließlich auf dem Gerät selbst und nicht in der Cloud. Die Optimierungsfunktionen sind bei Auslieferung der Geräte deaktiviert, Nutzer müssen sie explizit einschalten.

 Galaxy S10 im Hands on: Samsung bringt vier neue Galaxy-S10-ModelleAkkus mit umgekehrter Ladefunktion 
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Michael H. 26. Feb 2019

Welcher Mythos? Smartphone-Besitzer, die die Firmware ihres Telefons auf eine vom...

RedRose 25. Feb 2019

Stimmt nicht. Ich würde gerne wissen, welches Samsung (Flaggschiff) nach 3 Monaten die...

rockero 22. Feb 2019

Damit man einen Grund hat auf das neue Gerät umzusteigen. Man kann auch einfach anders an...

techster 21. Feb 2019

"Das Galaxy S10+ kostet in der günstigsten Version mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512...

AntiiHeld 21. Feb 2019

Die Bixbytaste ist derzeit einer der Hauptgründe wieso ich bei Samsung bleibe. Mit...


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