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Stift mit Fernbedienungsfunktion

Als wichtigstes eben jener Kaufargumente sieht Samsung den Stift des Galaxy Note 9, den S Pen. Dieser soll Umfragen unter Käufern des Smartphones zufolge der wichtigste Punkt sein, der sie zum Kauf bewegt habe. Der Stift sieht auf den ersten Blick aus wie der des Vorgängermodells Note 8 aus, auch die Softwarefunktionen sind identisch. Neu ist, dass der Eingabestift ein eingebautes Bluetooth-Modul hat und sich daher als Fernbedienung nutzen lässt. Eine Akkuladung soll 30 Minuten halten, der Stift ist innerhalb von nur 40 Sekunden wieder aufgeladen.

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Die Fernbedienungsfunktion kann in einer Reihe von Anwendungen genutzt werden: Wir können beispielsweise die Seiten einer Präsentation durchblättern, was sich Samsung besonders im Zusammenhang mit der eingebauten Desktop-Oberfläche DeX vorstellt. Diese kann jetzt auch mit einem herkömmlichen HDMI-Adapter verwendet werden, ein spezielles Dock ist nicht mehr nötig.

  • Das Galaxy Note 9 hat ein 6,4 Zoll großes OLED-Display. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Anders als andere aktuelle Smartphones kommt das Galaxy Note 9 mit einem Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Display ist wieder etwas um den Rand gebogen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kamera wurde direkt vom Galaxy S9+ übernommen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Unterhalb der Dualkamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Design ist unauffällig und erinnert an das Vorgängermodell. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der S Pen lässt sich wie gehabt in das Gehäuse des Smartphones stecken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das neue Galaxy Note 9 kommt wieder mit dem Eingabestift S Pen, der jetzt auch als Fernbedienung nutzbar ist. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Der S Pen lässt sich wie gehabt in das Gehäuse des Smartphones stecken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Wir können außerdem die Kamera auslösen, in Chrome vorwärts und zurück blättern oder auch den Musik- und Videoplayer starten, stoppen und Titel überspringen. In einem separaten Einstellungsmenü können wir für die einzelnen Apps die jeweiligen Aktionen festlegen - eine für den einzelnen Druck auf den S-Pen-Button und eine, wenn wir diesen gedrückt halten.

Das klingt erst einmal praktisch, wenn wir genauer darüber nachdenken, sind die meisten Anwendungsszenarien im Alltag aber Unsinn: Warum sollten wir beispielsweise mit unserem S Pen im Chrome-Browser blättern, wenn wir es einfach am Bildschirm mit einer sehr viel natürlicheren Touch-Eingabe machen können? Beim Musikhören geht es bei uns auch schneller, einfach den Sperrbildschirm zu aktivieren und ein Lied weiterzuschalten, als erst den Stift aus der Halterung zu ziehen. Eine Präsentation dürften die meisten Nutzer weiterhin auf ihrem Laptop abspielen und nicht auf ihrem Smartphone.

Auch die Fernauslöse-Funktion für die Kamera dürfte im Alltag nicht allzu häufig praktische Verwendung finden: Der Hintergedanke ist, dass Nutzer bei Selbstporträts nicht mehr den Arm ausstrecken müssen, sondern das Smartphone irgendwo platzieren und aus der Ferne die Kamera auslösen. Dazu müssen sie aber auch erst einmal einen passenden Ablageplatz finden, der einen sicheren Stand des teuren Gerätes sicherstellt. In der Praxis bleibt es weiterhin praktischer, das Smartphone einfach am ausgestreckten Arm zu halten und wie gehabt ein Selbstporträt zu machen.

In dieser gewohnten Haltung könnte der S Pen ebenfalls als Auslöser verwendet werden. Für uns bleibt es aber praktischer, einfach so ein Foto zu machen, als vorher noch den Stift aus der Halterung zu ziehen.

Mit dem S Pen schreibt es sich gut

Der S Pen ist allerdings für Nutzer, die gerne mit einem Stift Notizen auf ihrem Smartphone machen, auch beim Galaxy Note 9 eine praktische Sache: Er arbeitet genau, hat eine zu vernachlässigende Latenz und bietet zahlreiche Softwarefunktionen. Dies ist aber alles nichts Neues, dieselben Funktionen bietet bereits das Galaxy Note 8 aus dem Vorjahr; die neue Fernbedienungsfunktion ist für uns eher eine Nischenanwendung als eine Funktion, die wir täglich nutzen würden.

Die restliche technische Ausstattung des Galaxy Note 9 lässt keine Wünsche offen: Das Smartphone unterstützt WLAN nach 802.11ac und Cat18-LTE. Damit beherrscht es schnellere Verbindungen als das Galaxy S9+, was Nutzern in Deutschland aber eigentlich egal sein kann: Hierzulande sind wir noch weit von derartigen Übertragungsraten entfernt.

Den Speicher hat Samsung in der Grundausstattung des Smartphones verglichen mit dem Vorgängermodell Galaxy Note 8 auf 128 GByte verdoppelt. Das Galaxy Note 9 ist auch mit 512 GByte erhältlich, einen Steckplatz für Micro-SD-Karten haben beide Modelle. Der Arbeitsspeicher ist je nach Flash-Speichergröße 6 oder 8 GByte groß.

Auslieferung mit Android 8.1

Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 8.1, auf dem wie gewohnt Samsungs eigene Benutzeroberfläche installiert ist. Der Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh, für den Samsung eine Nutzungsdauer von einem Tag angibt. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit knapp 15 Stunden lang anschauen - das ist ein sehr guter Wert, allerdings auch nur eine Stunde länger als der des Galaxy S9+.

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 Kamera stammt vom Galaxy S9+Verfügbarkeit und Fazit 
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LewxX 20. Aug 2018

Das halte ich für ein Gerücht. Bei mir passt das Note 8 problemlos in alle Taschen all...

Dsneris 20. Aug 2018

Ich persönlich hatte das Note nie so richtig auf den Zettel, habe mir dann aber mal die...

Anonymer Nutzer 19. Aug 2018

Stimme zu. Telefon aus der Halterung nehmen oder vom Tisch aufheben zum Entsperren ist...

Dsneris 18. Aug 2018

Die Zielgruppe vom Note 9 sind schon lange nicht mehr allein die Business Anwender...

miscanalyst 17. Aug 2018

Hmm, nee klar. Die Dreistigkeit ist einfach dass bei einem Flagship dieser Kategorie, es...


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