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Kamera stammt vom Galaxy S9+

Auch bei der Kamera-Ausstattung gibt es hinsichtlich der Hardware keine Unterschiede zum Galaxy S9+: Auf der Rückseite kommt das gleiche Modul mit zwei Kameras und variabler Blende zum Einsatz. Die Blendenstufe f/1.5 sorgt bei schlechter Beleuchtung dafür, dass mehr Licht auf den Sensor fällt. In hellen Situationen schaltet die Kamera auf die Blendenstufe f/2.4, was eine bessere Schärfe ermöglicht. Im Alltag funktioniert das gut, wie unser Vergleichstest des Galaxy S9+ gezeigt hat: Die Bilder sind scharf und gut belichtet. Allerdings bietet Huaweis P20 Pro im 40-Megapixel-Modus ein noch schärferes Bildergebnis.

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Neu beim Galaxy Note 9 sind intelligente Assistenzfunktionen, die den Nutzer beim Fotografieren helfen sollen. So gibt es eine Szenenerkennung, die anhand des erkannten Motivs die Bildeinstellungen verändert. Ein vergleichbares Prinzip verwendet unter anderem Huawei bei seiner P20-Serie.

  • Das Galaxy Note 9 hat ein 6,4 Zoll großes OLED-Display. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Anders als andere aktuelle Smartphones kommt das Galaxy Note 9 mit einem Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Display ist wieder etwas um den Rand gebogen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Kamera wurde direkt vom Galaxy S9+ übernommen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Unterhalb der Dualkamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Design ist unauffällig und erinnert an das Vorgängermodell. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der S Pen lässt sich wie gehabt in das Gehäuse des Smartphones stecken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das neue Galaxy Note 9 kommt wieder mit dem Eingabestift S Pen, der jetzt auch als Fernbedienung nutzbar ist. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die Kamera wurde direkt vom Galaxy S9+ übernommen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Aktuell kann das Galaxy Note 9 20 Szenen und Objekte erkennen. Dazu gehören unter anderem Blumen, Bäume, Grünpflanzen, Personen, Wasserfälle, Straßenszenen, Sonnenuntergänge, Berge oder auch Landschaftsaufnahmen. Die Änderungen, die das Galaxy Note 9 vornimmt, sind in unseren Tests aber eher unauffällig. Überprüfen lässt sich das recht leicht, da die Verbesserungsfunktion ausgeschaltet werden kann. So können wir die einzelnen Bildsituationen ohne und mit Optimierung vergleichen.

Bei Blumenmotiven können wir eine leichte Kontrasterhöhung durch die Bildoptimierung feststellen, die mit einer leicht erhöhten Sättigung der Farben einhergeht. Der Effekt ist für uns aber nur im direkten Vergleich mit einem nicht optimierten Bild des gleichen Motivs sichtbar, aber immerhin ist er überhaupt sichtbar. Das können wir nicht bei jeder erkannten Szene behaupten.

So können wir beispielsweise keinen nennenswerten Unterschied zwischen der Aufnahme mit Landschaftserkennung und einer normalen Aufnahme ausmachen. Auch die Personenerkennung bringt für uns im direkten Vergleich keine Veränderung an den Bildparametern. Ein dezentes Eingreifen ist nicht zwingenderweise schlecht, besonders, wenn wir an die teilweise sehr auffälligen "Optimierungen" des P20 Pro denken, die wir häufig verwerfen; beim Galaxy Note 9 sehen wir aktuell aber keine wirklichen Vorteile, die uns die automatische Optimierung bringt.

Keine Hinweise auf Aufnahmefehler

Zusätzlich soll die Kamera des Galaxy Note 9 den Nutzer auf mögliche Aufnahmefehler hinweisen, etwa wenn das Bild verwackelt ist oder eine der aufgenommenen Personen die Augen geschlossen hat. Das hat in unseren Tests überhaupt nicht funktioniert, obwohl wir die Funktion in den Einstellungen der Kamera aktiviert haben. Sowohl geschlossene Augen als auch sehr verwackelte Bilder hat das System nicht erkannt und uns entsprechend auch nicht darauf hingewiesen. Hier muss Samsung noch nachbessern, aktuell bringt uns die Funktion nichts.

Insgesamt betrachtet macht die Kamera des Galaxy Note 9 gute Bilder, was angesichts der Tatsache, dass es sich um das Modul des Galaxy S9+ handelt, nicht verwundert. Die neuen intelligenten Funktionen konnten uns noch nicht überzeugen, sie stellen für uns kein Kaufargument gegenüber dem Galaxy S9+ oder Konkurrenzgeräten dar. Hier sollte Samsung noch nachbessern, ansonsten sind die Funktionen ohne Nutzen.

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 Galaxy Note 9 im Test: Samsung muss die Note-Serie wiederbelebenStift mit Fernbedienungsfunktion 
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LewxX 20. Aug 2018

Das halte ich für ein Gerücht. Bei mir passt das Note 8 problemlos in alle Taschen all...

Dsneris 20. Aug 2018

Ich persönlich hatte das Note nie so richtig auf den Zettel, habe mir dann aber mal die...

Anonymer Nutzer 19. Aug 2018

Stimme zu. Telefon aus der Halterung nehmen oder vom Tisch aufheben zum Entsperren ist...

Dsneris 18. Aug 2018

Die Zielgruppe vom Note 9 sind schon lange nicht mehr allein die Business Anwender...

miscanalyst 17. Aug 2018

Hmm, nee klar. Die Dreistigkeit ist einfach dass bei einem Flagship dieser Kategorie, es...


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