Abo
  • Services:

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere

Das Galaxy Note 8 ist Samsungs erstes Smartphone mit Dual-Kamera - und dass diese sich lohnt, zeigt das Gerät im Test auf beeindruckende Weise. Weniger beeindruckt sind wir allerdings vom 2-zu-1-Format des Displays, das uns im Alltag mitunter zu Verrenkungen nötigt.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Dual-Kamera des Galaxy Note 8
Die Dual-Kamera des Galaxy Note 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch nach dem Debakel um das Galaxy Note 7 hat Samsung die Reihe nicht aufgegeben und das Galaxy Note 8 (offiziell Note8 geschrieben) vorgestellt. Das Smartphone zeichnet sich wie seine Vorgänger durch einen großen Bildschirm und einen eingebauten Stift aus - beim Note 8 gibt es aber auch einige Besonderheiten.

Am auffälligsten sind dabei die Dual-Kamera sowie das 6,3 Zoll große, langgestreckte Display im 2-zu-1-Format (vom Hersteller als 18 : 9 bezeichnet). Im Test können wir uns allerdings nicht für jede Neuerung beim Note 8 begeistern.

  • Ein mit dem Galaxy Note 8 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Live-Fokus-Funktion schafft es, auch komplexere Objekte gut freizustellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Live-Fokus-Funktion im Einsatz (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Zwischenräume werden korrekt erkannt und freigestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 8 von Samsung hat ein 6,3 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Dual-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 8 hat wieder einen Stift eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der S Pen bietet verschiedene Funktionen, beispielsweise die Möglichkeit, Notizen zu machen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen sichtbaren Homebutton hat das Galaxy Note 8 nicht mehr. Unter dem Softwarebutton ist allerdings ein druckempfindlicher Knopf eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Galaxy Note 8 ist sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Edge-Ränder sehen schick aus, einen Nutzen haben sie allerdings nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 8 wird über einen USB-Typ-C-Anschluss geladen und hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Erstmals hat Samsung eine Dual-Kamera eingebaut, die sehr gute Fotos macht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Galaxy Note 8 von Samsung hat ein 6,3 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Größtes Note-Display aller Zeiten

Das Galaxy Note 8 hat ein 6,3 Zoll großes Display, das größte, das Samsung jemals bei einem Smartphone dieser Modellreihe verbaut hat. Wie bei den Smartphones der Galaxy-S8-Reihe hat der Bildschirm ein Format von 2 : 1 - ist also weitaus langgestreckter als die üblichen 16-zu-9-Displays. Das OLED-Panel verfügt über eine Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixeln, entsprechend hochauflösend werden Inhalte angezeigt.

Die Farben sind in der Grundeinstellung nicht zu aufdringlich, das Schwarz ist satt. Das Display ist von hoher Qualität, auch beim Note 8 hat Samsung wieder einen tollen Bildschirm eingebaut. Dank Mobile-HDR-Unterstützung lassen sich zudem Videos mit verbessertem Dynamikumfang anschauen - seit kurzem auch bei Youtube.

Edge-Ränder stören uns

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. State Street Bank International GmbH, Frankfurt

Trotz der guten Bildqualität haben wir einen Kritikpunkt am Display des Galaxy Note 8: die Edge-Ränder. Ursprünglich als zusätzliche Bedienfläche geplant, erfüllen die abgerundeten Display-Kanten mittlerweile schlicht keinen Zweck mehr - dafür sind sie zu schmal. Beim Note 8 hat Samsung sie extra schmal gehalten, um nicht die Stiftbedienung zu behindern. Sie sind nur noch ein Designelement, und kein besonders gutes.

Durch die Edge-Ränder ist das Galaxy Note 8 nicht wesentlich schmaler als andere Topgeräte mit normalem Rand - neben dem abgerundeten Displayglas folgt schließlich noch der Gehäuserahmen. Im Alltag empfinden wir besonders die durch die Lichtbrechung auftretende Verfärbung im Bereich der Edge-Ränder als störend: Besonders bei hellen Bildschirminhalten und beim Betrachten von Videos nervt uns dieser bläulich-grüne Schimmer mitunter sehr.

Samsung könnte die Ränder einfach weglassen, dies hätte keine negativen Auswirkungen auf die Nutzung des Smartphones. Die als Edge UX bezeichneten seitlichen Wisch-Menüs ließen sich auch ohne abgerundete Bildschirmkante nutzen, zumal wir von deren Sinn immer noch nicht so recht überzeugt sind.

Stellenweise schwer zu bedienendes Format 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Trollfeeder 24. Okt 2017

:D Du bist heute aber besonders sarkastisch drauf. ^^

Trollfeeder 24. Okt 2017

:D Ich habe auch nicht wirklich große Hände, komme aber an den Sensor rrecht gut dran...

genussge 18. Sep 2017

Bei den Android-Geräten fällt der Preis aber viel schneller als bei Apple. Wenn Samsung...

DrBernd 17. Sep 2017

Ich habe das Galaxy S7 privat und das S7 Edge als Diensthandy. Beim Edge nerven die...

Topf 16. Sep 2017

Schöne Rechnung, mit der du nun meinen Beitrag irgendwie bestätigt, bzw. den von Autor...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameras im Vergleich

Wir haben die Fotoqualität von sechs aktuellen Top-Smartphones verglichen.

Smartphone-Kameras im Vergleich Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /