Abo
  • IT-Karriere:

Galaxy Note 8.0 Hands On: Samsungs 8-Zoll-Tablet mit Eingabestift

Am Vorabend des Mobile World Congress hat Samsung sein neues Galaxy Note 8.0 vorgestellt. Wie die anderen Note-Geräte kommt das Android-Tablet mit dem S-Pen, dessen Funktion ausgeweitet wurde. Wir haben uns das 8-Zoll-Tablet genauer angeschaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung hat auf dem MWC das neue Galaxy Note 8.0 vorgestellt.
Samsung hat auf dem MWC das neue Galaxy Note 8.0 vorgestellt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Samsung hat mit dem Galaxy Note 8.0 sein Angebot an Android-Tablets um ein Gerät mit 8 Zoll großem Bildschirm und Stifteingabe erweitert. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2013 hat der südkoreanische Hersteller das Gerät jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit einem Monat steht fest, dass das Galaxy Note 8.0 auf dem MWC 2013 gezeigt wird. Wie die anderen Note-Geräte kann das Galaxy Note 8.0 entweder mit dem Finger oder mit einem Eingabestift, dem S-Pen, bedient werden.

Stellenmarkt
  1. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Peine

Mit dem S-Pen kann der Nutzer jetzt auch den Menü- und Zurück-Button unterhalb des Bildschirms bedienen. Bei den bisherigen Note-Modellen war dies nicht möglich, was etwas gestört hat, da der Nutzer immer statt des Stiftes den Finger nehmen musste.

  • Samsung hat mit dem Galaxy Note 8.0 ein neues Android-Tablet mit Eingabestift vorgestellt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Inneren des Galaxy Note 8.0 arbeitet ein Exynos-Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 GHz. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wie auch bei anderen Samsung-Geräten befinden sich unterhalb des Displays ein Menü-, ein Home- und ein Zurück-Knopf. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 64 GByte ist eingebaut. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 8.0 kann wie die anderen Note-Geräte mit dem S-Pen, einem Eingabestift, verwendet werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Neben handschriftlichen Eingaben und einer Schrifterkennung erkennt der S-Pen auch Gesten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  •  
Samsung hat mit dem Galaxy Note 8.0 ein neues Android-Tablet mit Eingabestift vorgestellt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auch bei einigen Anwendungen von Fremdanbietern kann der S-Pen jetzt mit speziellen Funktionen eingesetzt werden. So kann beispielsweise bei der Nachrichten-App Flipboard jetzt auch die Air-View-Funktion verwendet werden. Diese zeigt dem Nutzer nähere Informationen an, wenn der Eingabestift über einem Objekt schwebt. Bei Flipboard geschieht das, wenn der S-Pen über einzelne Streams gehalten wird.

Das Display des Galaxy Note 8.0 hat bei einer Größe von 8 Zoll eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, was einer Pixeldichte von 189 ppi entspricht. Das iPad Mini hat im Vergleich dazu eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und eine Pixeldichte von 163 ppi.

Quad-Core-Prozessor und 2 GByte RAM

Im Inneren des Galaxy Note 8.0 arbeitet ein Exynos-Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der Flash-Speicher beträgt je nach Modell 16 oder 32 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 64 GByte ist vorhanden. Bluetooth wird in der Version 4.0 unterstützt, ein GPS-Modul ist eingebaut.

WLAN unterstützt das Galaxy Note 8.0 nach 802.11a/b/g/n, also sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5,0 GHz. Das von uns angeschaute Modell hatte zudem einen Steckplatz für eine SIM-Karte, zu den UMTS-Frequenzen macht Samsung im technischen Datenblatt allerdings keine Angaben.

Flotte Bedienung und neuer Reader Mode

Einen Benchmark-Test konnten wir aus Zeitgründen nicht machen, das Tablet macht allerdings einen äußerst flotten Eindruck. In der Menüführung konnten wir keinen Ruckler feststellen, auch der Browser läuft flüssig. Dies dürfte auch an Android 4.1.2 alias Jelly Bean liegen, mit dem das Tablet ausgeliefert wird. Die Kamera wird schnell aufgerufen, aufgenommene Videos werden prompt angezeigt.

Samsung hat zusätzlich zu den S-Pen-Apps auch weitere Anwendungen vorinstalliert. Besonders stolz ist der Hersteller auf die Kalender-App Awesome Note, die es beim Galaxy Note 8.0 laut Samsung zum ersten Mal kostenlos auf einem Android-Gerät vorinstalliert gibt. Eine neue Reader-Mode-Funktion stimmt den Kontrast und die Helligkeit des Displays so ab, dass der Nutzer den Eindruck gewinnen soll, er lese wirklich ein Buch. Der Modus zeigt in der Tat eine Veränderung der Bildschirmdarstellung, allerdings empfanden wir die leichte Abdunkelung als weniger spektakulär als die Mitarbeiterin aus Samsungs Firmenzentrale.

Das Gehäuse des Galaxy Note 8.0 misst 210,8 x 135,9 mm, die Dicke nennt Samsung nicht. Uns kam das Gerät aber etwas dicker vor als beispielsweise ein iPad Mini. Das Gerät ist aus dem Samsung-typischen Kunststoff, der sich ähnlich wie beim Galaxy S3 anfühlt. Das Gerät liegt gut in der Hand und wirkt nicht allzu schwer, obwohl die UMTS-Variante mit 338 Gramm über 25 Gramm schwerer als das iPad Mini ist. Mit einer Hand kann das Galaxy Note 8.0 wohl auch längere Zeit problemlos gehalten werden.

Fazit

Das Galaxy Note 8.0 macht in unserem ersten Hands on einen guten Eindruck. Trotz des Kunststoffgehäuses fühlt sich das Tablet hochwertig an und liegt gut in der Hand. Die S-Pen-Funktionen sind praktisch und intuitiv, dank der Gestensteuerung lässt sich das Tablet sinnvoll mit dem Eingabestift steuern. Dies wird dadurch unterstützt, dass jetzt auch die Touch-Tasten unter dem Display auf die Stifteingabe reagieren - dass dies bei vorigen Note-Geräten nicht ging, nervte etwas. Auch die Air-View-Funktion bei Apps von anderen Herstellern ist praktisch.

Mit der flotten Bedienbarkeit und dem angenehmen 8-Zoll-Format hat uns das Galaxy Note 8.0 insgesamt gut gefallen. Laut Samsung wird das Tablet im zweiten Quartal 2013 auch in Europa erscheinen. Wie viel das Android-Tablet kosten wird, hat der Hersteller noch nicht gesagt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 0,89€ (u. a. enthalten Distraint 2, Rusty Lake Paradise, Nex Machina, Shantae: Half-Genie Hero)
  2. (u. a. The Division 2 für 36,99€, Just Cause 4 für 17,99€, Kerbal Space Program für 7,99€)
  3. (u. a. Sandisk Plus 1-TB-SSD für 88,00€, WD Elements 4-TB-Festplatte extern für 79,00€)
  4. ab 419,00€

neocron 26. Feb 2013

handelt es sich aum Amoled oder IPS display? bei der Aufloesung haette ich mir ein Amoled...

Christian72D 25. Feb 2013

Von den techn. Daten her finde ich es auch super, das könnte echt mein Motorola Xoom 2 ME...

jejo 25. Feb 2013

Nicht alle.


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /