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Galaxy Note 7: Gorilla Glass 5 soll so kratzresistent wie Vorgänger sein

Corning reagiert auf die Vorwürfe, das mit Gorilla Glass 5 geschützte Galaxy Note 7 sei nicht kratzfest: Der auf Youtube veröffentlichte Test sei nicht zuverlässig, bei den Kratzspuren könne es sich nur um Materialabrieb handeln. Der wäre für den Nutzer aber im Endeffekt genauso ärgerlich.

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Das Display des Galaxy Note 7 hatte in einem Kratztest nicht besonders gut abgeschnitten.
Das Display des Galaxy Note 7 hatte in einem Kratztest nicht besonders gut abgeschnitten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Corning hat auf ein jüngst veröffentlichtes Video auf Youtube reagiert, in dem die Oberfläche des neuen Gorilla Glass 5 (GG5) als nicht besonders kratzfest dargestellt wurde. Der Hersteller des kratzresistenten Displayglases Gorilla Glass erklärte in einem Gespräch mit Android Authority, dass die Testbedingungen nicht konsistent und überprüfbar seien; in eigenen Tests habe sich gezeigt, dass GG5 "mindestens so kratzfest wie Gorilla Glass 4" zu sein scheint.

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Sprecher von Corning argumentieren, dass Glas einen Mohs-Härtegrad von 5 bis 6 hätte und demnach nicht von einem Mohs-Metallstift der Härte 3 zerkratzt werden könne. Der Druck, den der Youtuber JerryRigEverything bei seinem Kratztest auf dem Display eines Galaxy Note 7 von Samsung ausgeübt habe, sei sicherlich nicht bei allen verwendeten Metallstiften gleich gewesen, weshalb das Ergebnis nicht valide sei.

Keine Kratzer, sondern Materialabrieb

Der Hinweis, dass der Youtuber den entsprechenden Test bereits bei vielen anderen Geräten durchgeführt habe und über eine gewisse Erfahrung verfügen dürfte, wurde mit dem Verweis auf die grundlegende Härte von Glass abgewiesen. Dass es allerdings zu Spuren auf dem Glas kommt, wie im Video zu sehen ist, streitet Corning nicht ab.

Bei der Verwendung mutmaßlich weicherer Materialien kann es in einem derartigen Kratztest zu Materialabrieb kommen, erklärt der Hersteller. Dieser sei für den Laien nicht ohne weiteres von einem echten Kratzer zu unterscheiden. Für den Nutzer macht das im Grunde kaum einen Unterschied: Corning zufolge ist dieser Abrieb auf dem Glas nur äußerst schwer zu entfernen, wie im Video von JerryRigEverything auch zu sehen ist. Eine Beschädigung des Displays wäre also in jedem Fall vorhanden.

Empfehlung für Schutzfolie dürfte bestehen bleiben

In diesem Zusammenhang ist es zudem interessant, dass es bei Geräten mit Gorilla Glass 4 in den Tests von JerryRIgEverything nicht zu einem derartigen Abrieb kam. Für Käufer eines Galaxy Note 7 dürfte demnach die Empfehlung weiterbestehen, sich besser eine Schutzfolie für das Display des Smartphones zu besorgen.



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plutoniumsulfat 22. Aug 2016

Kannst du das genauer erklären?

Anonymer Nutzer 22. Aug 2016

Wieso nicht, dort wo die beiden Materialien aneinander gerieben werden entsteht Reibung...

quasides 22. Aug 2016

soweiso eine frechheit. kein hersteller hat bisher den .50bmg test bestanden. nur noch...

quasides 22. Aug 2016

korrektelamente. deswegen verwenden wir in sehr vielen lebenslagen komposit materialien...

t3st3rst3st 22. Aug 2016

zu sein "scheint". Scheint es nun so zu sein oder ist es so? Weiss es Corning selber...


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