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Galaxy Note 10+ im Test: 300 Euro für einen Stift

Mit dem Galaxy Note 10+ hätte Samsung die Wende schaffen und seiner Note-Serie wieder eine Existenzberechtigung geben können. Doch trotz hervorragendem Display, guter Kamera und schnellem SoC ist das leider nicht gelungen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Galaxy Note 10+ mit dem S Pen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zu Zeiten von Samsungs ersten Galaxy Note war das Smartphone ein Exot: Es gab keine nennenswerte Konkurrenz mit einem derart großen Bildschirm, mit dem beigefügten Eingabestift S Pen konnte das Gerät als digitales Notizbuch verwendet werden. Seit dem ersten Note sind fast acht Jahre vergangen, kürzlich hat Samsung das neue Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+ vorgestellt.

Inhalt:
  1. Galaxy Note 10+ im Test: 300 Euro für einen Stift
  2. Herumfuchteln mit dem S Pen
  3. Starkes Display, schneller Chipsatz
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Nach dem Test des letztjährigen Galaxy Note 9 hatten wir uns erhofft, dass Samsung den Mut haben würde, mit der Note-Reihe wieder etwas mehr anzustellen. Ein fast mit den Top-Modellen der Galaxy-S-Serie identisches Gerät, das lediglich um einen Stift erweitert wurde, war uns schlicht zu wenig. Bei neuen Galaxy Note 10+ versucht Samsung, mit neuen Funktionen des S Pens zu punkten - was wir uns näher angeschaut haben.

  • Hervorstechendes Unterscheidungsmerkmal zur Galaxy-S-Serie bleibt der S Pen, dessen Funktionen Samsung beim neuen Modell wieder erweitert hat. Auf Seite 2 dieses Tests schauen wir uns den Stift genauer an - und stellen fest, dass neue Funktionen eines Gerätes nicht unbedingt praktisch sein müssen. Auch was die neue Dreifachkamera mit zusätzlicher Time-of-Flight-Kamera (ToF) kann, werden wir auf dieser Seite untersuchen.
  • Auf Seite 3 schauen wir uns an, inwieweit Samsung die Hardware des Galaxy Note 10+ verbessert hat. Besonders im Fokus stehen dabei das Display und natürlich das SoC. Dabei zeigt sich schnell: Beim Display ist auf Samsung einfach Verlass.
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  • Seite 4 enthält unser Fazit - und die Antwort auf die Frage, ob Samsung der Note-Serie neue Impulse verleihen konnte.

Gehäuse

Zunächst aber ein paar Worte zum äußeren Design des Galaxy Note 10+: Direkt beim Auspacken unseres Testgerätes in der Farbe Aura Glow merken wir, dass Samsung offenbar die neuen Farben des P30 Pro von Huawei gefallen. Das hochwertig verarbeitete und aus Glas gefertigte Gehäuse des neuen Note schimmert wie das Smartphone des chinesischen Konkurrenten in allen Farben des Regenbogens, was wie beim P30 Pro nett aussieht. Weniger nett beziehungsweise gewöhnungsbedürftig finden wir den Umstand, dass der Ein-Schalter am linken Rand des Smartphones verbaut ist und nicht wie bei früheren Geräten und im Grunde fast allen anderen Smartphones auf dem Markt auf der rechten Seite.

  • Eine Aufnahme mit der Hauptkamera des Galaxy Note 10+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit dem P30 Pro von Huawei aufgenommen; die Farben sind etwas weniger gesättigt, die Färbung geht etwas ins Magenta. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Superweitwinkelaufnahmen sind die Farben beim Galaxy Note 10+ noch satter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P30 Pro ist hier nicht minder dezent. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 10+ hat ein Teleobjektiv mit zweifacher Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P30 Pro kommt mit seinem Fünffachtele deutlich näher heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass die Hauptkamera des Galaxy Note 10+ etwas weniger Schärfe bietet, ...
  • ... als die Hauptkamera des P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Nachtmodus schafft es das Galaxy Note 10+ nicht, unsere sehr dunkle Testszene zufriedenstellend abzulichten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P30 Pro hingegen überzeugt in dieser Situation. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Samsungs neues Galaxy Note 10+ ist das bisher größte Modell der Note-Reihe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist von der Grundfarbe her Cremeweiß, im Licht schillert sie aber in allen Farben des Regenbogens. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Galaxy Note 10+ hat drei Bildobjektive und eine Time-of-Flight-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der S Pen lässt sich wieder im Gehäuse verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einer kreisförmigen Aussparung im Display untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat den gleichen Aufbau wie die des Galaxy S10+. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem S Pen lassen sich zahlreiche Extrafunktionen nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am praktischsten finden wir den Stift immer noch, um Notizen einzugeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Wischgesten hingegen konnten uns nicht überzeugen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Samsungs neues Galaxy Note 10+ ist das bisher größte Modell der Note-Reihe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Den Bixby-Button hat sich Samsung dafür geschenkt, er ist als Zweitbelegung auf dem Ein-Schalter untergebracht. Ebenfalls verzichtet hat Samsung - zum Spott vieler - auf den Klinkenanschluss für einen Kopfhörer. Vor drei Jahren hatte sich der Hersteller noch über Apple mokiert, die ihrerseits damals den Anschluss beim iPhone 7 wegließen; die entsprechenden Werbevideos sind nach der Vorstellung der neuen Note-Geräte aber klammheimlich von Youtube verschwunden. Da das Internet nichts vergisst, sind die Videos aber noch auf zahlreichen anderen Seiten zu finden.

Schauen wir von vorne auf das Display des Galaxy Note 10+, ist der S Pen wie gewohnt unten rechts im Gehäuse verstaut.

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Herumfuchteln mit dem S Pen 
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Achranon 05. Sep 2019

Die 300¤ haben mit dem Pen überhaupts nicht zu tun, das hat sich der Autor mal eben aus...

Achranon 05. Sep 2019

Ja, klingt sehr danach als ob der Autor sich sein privates Huawei Smartphone, das bald...

OderUnd 05. Sep 2019

Doch, ziemlich oft, auch andere "Edge-Screen"-Smartphones von anderen Herstellern Schön...

aargau 31. Aug 2019

Es zwingt dich aber ja auch niemand ein Note zu kaufen. Du kannst natürlich auch ein S10...

Potrimpo 29. Aug 2019

Habe ich von Kosten gesprochen? Ich habe davon gesprochen, dass es diverse Abweichungen...


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