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Samsungs Smartwatch Galaxy Gear
Samsungs Smartwatch Galaxy Gear (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Alltagsnutzen fraglich

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Den Alltagsnutzen der Galaxy Gear einzuschätzen, ist etwas schwierig, er hängt zum einen von der Nutzungssituation ab, zum anderen vom Nutzerprofil des Trägers. Sicherlich ist es unter Umständen praktisch, eine E-Mail während einer Besprechung schnell auf der Smartwatch ablesen zu können. Allerdings gilt dies auch nur für gelegentliche E-Mails oder SMS - bei ständigem E-Mail-Verkehr andauernd auf die Uhr zu schauen, wirkt womöglich genauso unhöflich wie ein Blick aufs Smartphone. Zudem können Nachrichten nicht mit der Uhr beantwortet werden, und sei es nur durch vorgefertigte Kurzantworten wie "OK", "Ja" oder "Nein".

  • Die mit der Galaxy Gear gemachten Fotos haben überraschend gute Schnappschussqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Smartwatch Galaxy Gear von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Uhr kann sich der Nutzer Benachrichtigungen des verbundenen Smartphones anzeigen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine eingebaute Kamera mit 2 Megapixeln steht für Schnappschüsse bereit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der verstellbaren Schnalle ist ein kleiner Lautsprecher eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird die Galaxy Gear in einer mitgelieferten Ladeschale. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nur an diese Ladeschale kann das Micro-USB-Kabel zum Laden angeschlossen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über Kontaktstifte wird die Verbindung zur eingelegten Smartwatch hergestellt. Die Galaxy Gear selbst hat keinen Ladeanschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über ADB können auf der Galaxy Gear auch normale Android-Apps installiert werden, beispielsweise das Spiel Angdy Birds. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Über ADB können auf der Galaxy Gear auch normale Android-Apps installiert werden, beispielsweise das Spiel Angdy Birds. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für Nutzer, die häufig auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ unterwegs sind, eignet sich die Galaxy Gear im aktuellen Zustand wegen fehlender Informationen nicht. Aber auch für andere Vielnutzer, die häufig E-Mails und SMS bekommen, sehen wir den Nutzen nicht zwingend. Zum einen liegt das daran, dass es gerade im Winter mit Mantel und Pullover meist nicht weniger umständlich ist, auf sein Smartphone zu schauen als auf seine Armbanduhr - bis die Uhr am Handgelenk freigelegt ist, haben wir meist auch das Smartphone aus der Tasche gezogen. Zum anderen können mit der Galaxy Gear keinerlei Antworten auf Nachrichten gegeben werden, was den Nutzen stark einschränkt: Im Endeffekt schauen wir doch wieder auf unser Smartphone.

Android-Apps per ADB installieren

Eine interessante Verwendung haben wir für die Galaxy Gear letztlich aber doch gefunden. Da die Uhr mit ihrem Single-Core-Prozessor mit 800 MHz und einem Arbeitsspeicher von 512 MByte ein echtes Android-System installiert hat, können per Android Debugging Bridge (ADB) Android-Apps im APK-Format installiert werden.

Dazu muss in den Einstellungen der Galaxy Gear zunächst das USB-Debugging eingestellt und auf dem PC die Android SDK installiert werden. Anschließend wird die Smartwatch über die Ladestation mit einem PC verbunden. Hat der Rechner die Uhr erkannt, können über die ADB mit Hilfe des Befehls "adb install" Android-Apps im APK-Format aufgespielt werden.

Auf diese Weise können wir problemlos kleine Spiele wie Angry Birds auf der Galaxy Gear installieren. Entgegen unserer Vermutung lässt sich Angry Birds auf dem kleinen Bildschirm sogar recht gut spielen. Das Bild sieht zudem dank der anständigen Pixeldichte gut aus. Auch andere Apps wie Musik- oder Videoplayer können samt Medien auf die Smartwatch gespielt werden, auch ein alternativer Launcher ist denkbar.

Keine echte Internetverbindung

Lediglich Programme, die eine Internetverbindung benötigen, bringen nicht viel auf der Galaxy Gear: Da sich die Smartwatch ausschließlich über das angeschlossene Smartphone mit dem Internet verbindet und kein eigenes Funkmodul hat, können Apps wie Twitter oder Zattoo keine Daten beziehen.

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hrothgaar 22. Nov 2013

Wann fangen die endlich an Lithium-Ionen-Plutonium-Akkumulatoren einzubauen?!

JarJarThomas 18. Nov 2013

*gg* die werden eher das Problem haben dass es keinen gibt der sowas trägt ;)

HSB-Admin 18. Nov 2013

Denke mal, dass dies nun erwähnt werden sollte: http://allaboutsamsung.de/2013/11/samsung...

borstel 15. Nov 2013

... es bestätigt meine Vermutung, dass das Teil zumindest für mich in die Schublade mit...

Hohle1989 14. Nov 2013

+1



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