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Galaxy Fold: Samsungs faltbares Smartphone kostet 2.000 US-Dollar

Samsung hat sein erstes Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt: Das Galaxy Fold bietet einen Bildschirm auf der Außenseite und ein großes Display im Inneren, das ausgeklappt wird. Die Technik sieht anders als bei Konkurrenten fertig aus, hat aber ihren Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Galaxy Fold von Samsung
Das Galaxy Fold von Samsung (Bild: Samsung)

Diesmal durfte Justin Denison auf einer beleuchteten Bühne stehen: Der Samsung-Manager hat Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt. Das Galaxy Fold verwendet das von Samsung entwickelte Infinity-Flex-Display, das Denison bereits im Herbst 2018 auf Samsungs Entwicklerkonferenz präsentierte - damals im Dunkeln, damit nur der Bildschirm zu sehen war.

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Das Galaxy Fold hat zusammengeklappt ein 4,6 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.960 x 840 Pixeln auf der Außenseite. Dieses können Nutzer wie den Bildschirm eines normalen Smartphones verwenden. Interessant wird das Smartphone, wenn es aufgeklappt wird: Dann entfaltet sich ein 7,3 Zoll großer Bildschirm, der eine Auflösung von 2.152 x 1.536 Pixeln hat.

Nutzer können Apps nahtlos auf den verschiedenen Displays verwenden, Samsung nennt das App Continuity. In einer Demo wurde beispielsweise gezeigt, wie Google Maps auf dem Außendisplay gestartet und nach dem Aufklappen auf dem inneren Bildschirm weiterverwendet wurde. Dabei traten keine sichtbaren Lags auf, anders als beim Royole Flexpai.

Galaxy Fold lässt sich sehr flach zusammenklappen

Während der Präsentation fielen uns zudem keine Wellen im Display auf. Das wird mit Hilfe einer Gelenkkonstruktion ermöglicht. Dank dieser ist auch der Klappwinkel, anders als bei Royoles Flexpai, sehr gering, weshalb sich das Galaxy Fold relativ flach zusammenklappen lässt. Eingeklappt ist es aber immer noch dicker als ein herkömmliches Gerät.

Aufgeklappt jedoch ist das Galaxy Fold nicht dicker als andere Smartphones. Samsung baute in jeder der beiden Hälften jeweils einen Akku ein, die kombiniert werden. Die Gesamtnennladung beträgt 4.380 mAh. Das Galaxy Fold kann über ein Kabel und drahtlos schnellgeladen werden.

  • Das Galaxy Fold von Samsung hat ein 4,6 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Samsung)
  • Das Außendisplay lässt sich wie bei einem herkömmlichen Smartphone verwenden. (Bild: Samsung)
  • Klappt der Nutzer das Smartphone auf, entfaltet sich ein 7,5 Zoll großer Bildschirm. (Bild: Samsung)
  • Dank eines faltbaren Displays gibt es kein sichtbares Gelenk in der Mitte. (Bild: Samsung)
  • Das Galaxy Fold hat insgesamt sechs Kameras. (Bild: Samsung)
  • Das Galaxy Fold kostet ab 2.000 US-Dollar. (Bild: Samsung)
Das Galaxy Fold von Samsung hat ein 4,6 Zoll großes Außendisplay. (Bild: Samsung)

Insgesamt sechs Kameras

Ebenfalls auf die Hälften verteilt hat Samsung die Kameras. Auf der Rückseite hat das Galaxy Fold eine Dreifachkamera als Hauptkamera - es handelt sich um das gleiche Modul wie beim neuen Galaxy S10. Auf der ausgeklappten Innenseite sind zwei Kameras für Selbstporträts eingebaut, dort verwendet Samsung das Frontkamerasystem des Galaxy S10+. Außerdem hat das Smartphone noch eine einzelne Frontkamera mit zehn Megapixeln, die der Nutzer im zusammengeklappten Zustand verwenden kann.

Auf der rechten Seite ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Im Inneren des Smartphones arbeitet ein von Samsung nicht näher benanntes 7-nm-SoC, der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß. Der Flash-Speicher hat eine Größe von 512 GByte.

Das Galaxy Fold soll ab dem 26. April 2019 erhältlich sein. Es soll je nach Konfiguration ab 2.000 US-Dollar kosten, es wird eine LTE- und eine 5G-Version geben. Einen Europreis gab Samsung noch nicht bekannt.

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Anonymer Nutzer 24. Feb 2019

Vergiss nicht die größte Leistung der Apple Entwicklungsabteilung, vier abgerundete...

redmord 23. Feb 2019

Die Frage ist was nicht von Apple kommt!

SanderK 23. Feb 2019

Wäre Wünschenswert. Richtig!

SanderK 22. Feb 2019

Ich kenn des zwar nur getragen am Oberarm ;-) Ich will das was dort gezeigt wird, um...

JackIsBlack 22. Feb 2019

Ok. Jedem das seine. Niemals. Ich nicht.


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