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Auch Huawei erwartet noch Arbeit

Zu früh freuen sollte sich Huawei aber nicht: Die für Samsung peinliche aktuelle Situation kann der chinesische Hersteller momentan nämlich nicht direkt ausnutzen. Das Mate X dürfte wie das Galaxy Fold ebensowenig marktreif sein. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2019 sprach Huawei davon, erst noch eine Oberflächenbeschichtung für das biegbare OLED-Displays aus kratzempfindlichem Kunststoff entwickeln zu müssen.

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Mit seinem außenliegenden Display erscheint uns das Mate X verglichen mit dem Galaxy Fold als das praktischere, aber auch empfindlichere Gerät. Würde das Display nach wenigen Tagen Kratzer bekommen, dürfte das für die meisten Interessenten ein Grund sein, das über 2.000 Euro teure Smartphone wieder zurückzugeben - oder sich langfristig von der neuen Produktkategorie abzuwenden. Das dürfte auch potenzielle Käufer abschrecken.

Huawei hat aber den Vorteil, nicht unter einem vergleichbaren Druck wie Samsung zu stehen. Das chinesische Unternehmen ist auf dem Smartphone-Markt der Verfolger, nicht der Verfolgte. Samsung stand nach so vielen Jahren der Entwicklung unter dem Druck, wenigstens vor Huawei sein faltbares Smartphone zu präsentieren und idealerweise auch auf den Markt zu bringen. Würde der Verfolger Huawei jetzt auch noch vor Samsung sein eigenes Modell verkaufen - für Samsung wäre dies imagetechnisch eine Katastrophe.

Auszuschließen ist eine derartige Situation nach den aktuellen Vorfällen aber nicht mehr. Eine Analyse von iFixit zeigt, dass das Galaxy Fold möglicherweise ein größeres Konstruktionsproblem hat: Durch kleine Öffnungen an den Seiten können offenbar Schmutzpartikel in den Gelenkmechanismus eindringen und das Display zerstören. Wie Samsung dieses Problem ohne ein umfangreiches Neudesign lösen will, ist fraglich - wie lange das dauert ebenso.

Wir wissen allerdings nicht, ob Huawei nicht vielleicht auch ein vergleichbares Problem mit seinem Mate X hat. Der Hersteller muss etwaige Konstruktionshürden aber derzeit - anders als Samsung - nicht vor der Weltöffentlichkeit ausbessern. Zudem könnte Huawei sein Gerät wohl auch noch problemlos erst im Herbst veröffentlichen. Die Nachfrage nach faltbaren Smartphones dürfte angesichts der Preise momentan eher noch verhalten sein, die Skepsis gegenüber der neuen Technologie hingegen groß.

Bei Samsung dürfte man momentan hoffen, dass sich das Galaxy Fold nicht zu einem neuen Galaxy Note 7 entwickelt. Der Vorteil im Markt der faltbaren Smartphones liegt jetzt bei Huawei. Ob der chinesische Hersteller das ausnutzen kann, wird sich zeigen.

 Galaxy-Fold-Pleite: Leises Kichern in Shenzhen
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AllDayPiano 25. Apr 2019

Die älteren kleinen hatten oft Probleme mit gesprungenem Glas. Weiß nicht, ob die neuen...

deus-ex 25. Apr 2019

Wenns Apple wäre, wären sich alle einig und Apple wäre in 6 Monaten tot.

Balion 25. Apr 2019

Wie sind denn die Maße zusammengeklappt? Scheinst da ja mehr zu wissen. :D

derMax 25. Apr 2019

-> That's what she said!

Kondom 24. Apr 2019

Samsung Galaxy-Fold: verschoben Huawei Mate X: Juli 2019 (Termin soll gehalten werden...


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