• IT-Karriere:
  • Services:

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?

Ein Test von veröffentlicht am
Das Galaxy Fold mit stimmigem Hintergrundbild (Video) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Den Marktstart des Galaxy Fold wird Samsung sicherlich noch länger im Gedächtnis behalten, und das nicht unbedingt positiv: Kurz vor der Präsentation Ende April 2019 musste der Hersteller sein erstes Smartphone mit faltbarem Display zurückziehen, da es fehlerhaft konstruiert war - ein peinlicher Zwischenfall, der immerhin konsequent von Samsung kommuniziert wurde.

Seit einiger Zeit ist die neue Version des Galaxy Fold in Deutschland für 2.100 Euro erhältlich. Wir haben uns nach einem ersten kurzen Hands on länger mit dem faltbaren Smartphone beschäftigt und es auf Alltagstauglichkeit getestet. Dabei zeigt sich, dass Samsung aus den Fehlern gelernt hat - vom Gesamtkonzept des Galaxy Fold sind wir aber nicht überzeugt.

  • Im ersten Teil des Tests schauen wir uns an, wie gut sich der faltbare Bildschirm des Galaxy Fold in unseren Alltag einfügt. Dabei betrachten wir auch das Zusammenspiel zwischen vorderem und innenliegendem Bildschirm.
  • Im zweiten Teil schauen wir uns den verbesserten Klappmechanismus an. Samsung hat unter anderem beim Gelenk Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Probleme der ersten Version zu verhindern. An der Widerstandsfähigkeit des Faltbildschirms zweifeln wir aber auch beim neuen Modell.
  • Stellenmarkt
    1. SySS GmbH, Tübingen, Frankfurt am Main, München, Wien (Österreich)
    2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

  • Im dritten Teil betrachten wir die Hardware. Samsung hat beim Galaxy Fold Hardware verbaut, die zur besten auf dem Markt gehört - angesichts des Preises dürfen Käufer dies auch erwarten.
  • Am Ende findet sich wie gewohnt unser Fazit.

Bevor wir uns das Galaxy Fold genauer anschauen können, müssen wir es zunächst auspacken. Die Verpackung unterscheidet sich merklich von der der übrigen Smartphones von Samsung. Auch die Oberklassegeräte des südkoreanischen Herstellers sind normalerweise in einem recht unauffälligen, einfachen Karton mit einem Pappschieber eingepackt. Anders beim Galaxy Fold: Um das Smartphone auszupacken, müssen wir den Karton zunächst von zwei Schiebern befreien, die Präsentation des teuren Gerätes ist gelungen. Der berüchtigte Hinweis, sich dem Display nicht mit einem scharfen Objekt zu nähern und keine Schutzfolie aufzukleben, findet sich bei unserem Testgerät in der Schnellanleitung.

  • Das halb aufgeklappte Galaxy Fold von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der innenliegende Bildschirm des Galaxy Fold hat eine ausgeprägte Notch, in der vier der sechs verbauten Kameraobjektive liegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold hat Samsung mit Kunststoffnasen abgedeckt, die verhindern sollen, dass Staub in das Smartphone eindringt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das zusammengeklappte Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold macht auf uns einen stabilen Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Galaxy Fold ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist ein kleiner, 4,6 Zoll großer Bildschirm verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold hat einen 7,3 Zoll großen Bildschirm, der nach innen gefaltet werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das flexible Display-Panel hat einen sehr geringen Faltradius, weshalb der Bildschirm einen ausgeprägten Falz in der Mitte hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausgeklappt bietet das Galaxy Fold reichlich Platz, der Bildschirm ist aber aufgrund fehlender Glasabdeckung gegen Kratzer nur leicht geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Youtube auf dem Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei einigen Videoinhalten lohnt sich der große Bildschirm des Galaxy Fold. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei modernen Serien oder Spielfilmen hingegen wird auf dem 4-zu-3-Display viel Platz verschwendet; der sichtbare Bereich ist dann nicht größer als bei anderen Smartphones herkömmlicher Bauart. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ausgeklappt bietet das Galaxy Fold reichlich Platz, der Bildschirm ist aber aufgrund fehlender Glasabdeckung gegen Kratzer nur leicht geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Schalten wir das aufgeklappte Galaxy Fold ein, strahlt uns der 7,3 Zoll große faltbare OLED-Bildschirm an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Das Display mit dem Knick in der Mitte 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 32,99€
  2. (-92%) 0,75€
  3. 4,25€
  4. 3,58€

Fatal3ty 17. Dez 2019 / Themenstart

Dann solltest du fast alle aktuellen Modelle wegstreichen, die haben nämlich abgerundete...

RedRanger 11. Dez 2019 / Themenstart

Jedes Pixel in "The Wall" hat einen beinahe 1mm großen Rand. Der Pixelabstand beträgt 0...

Qbit42 11. Dez 2019 / Themenstart

Ganz ehrlich? Wer heutzutage noch Text-to-speech benutzt für den Input sieht längst von...

unterhosendieb 11. Dez 2019 / Themenstart

Thx für den Tip, direkt bestellt!

FrankGallagher 11. Dez 2019 / Themenstart

Wow... Es gibt auch Leute die behaupten, die Erde sei flach.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /