Schnelles SoC und viel Speicher

Im Inneren des Galaxy Fold steckt Qualcomms Snapdragon 855, ein SoC mit maximaler Taktrate von 2,8 GHz. Erwartungsgemäß erreicht das Smartphone im Geräte-Benchmark Geekbench 5 einen Single-Wert von 752 Punkten, was auf dem Niveau der Konkurrenz mit gleichem Chipsatz ist. Der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß, der Gerätespeicher 512 GByte. Das Smartphone unterstützt nicht nur LTE, sondern auch 5G sowie WLAN nach 802.11ax. Bluetooth läuft in der Version 5.0; Ein NFC-Chip ist eingebaut, über den beispielsweise drahtlose Zahlungen abgewickelt werden können.

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Das Galaxy Fold hat insgesamt sechs Objektive, mit denen Nutzer sowohl bei aufgeklapptem als auch bei geschlossenem Smartphone Fotos machen können. Die Kamera auf der Rückseite ist identisch zu der des Galaxy S10 und hat drei Objektive: Die Hauptkamera nutzt ein Weitwinkelobjektiv, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkelkamera und einer Telekamera. Die Hauptkamera hat die von Samsung-Smartphones mittlerweile bekannte Dual-Blende, die bei schlechten Lichtverhältnissen mehr Licht auf den Sensor lässt. Die Bildqualität ist - wenig überraschend - identisch mit der des von uns getesteten Galaxy S10+: Die Bilder sind scharf, die Belichtung ausgewogen. An die Schärfe eines Xiaomi Mi Note 10 oder Huawei P30 Pro kommt aber auch das Galaxy Fold nicht heran.

Die zweite Kamera sitzt direkt über dem Frontbildschirm. Sie hat eine Auflösung von 10 Megapixeln und ermöglicht es uns, bei geschlossenem Galaxy Fold Selbstporträts aufzunehmen. Wollen wir qualitativ bessere Aufnahmen von uns selbst, müssen wir das Smartphone aufklappen: In einer sehr prägnanten Ausbuchtung am rechten oberen Rand des Bildschirms sind die letzten beiden Objektive untergebracht, die zusammen eine duale Frontkamera bilden. Auch dieses Konzept ist bereits von Samsung bekannt.

Immer eine Kamera zur Stelle

Zunächst mag die Ausstattung mit derart vielen Kameras übertrieben erscheinen, sie hat allerdings den Vorteil, dass wir wirklich immer eine Kamera für jeden Einsatzzweck zur Verfügung haben. Um die Hauptkamera zu verwenden, müssen wir das Galaxy Fold zudem gar nicht erst aufklappen: Wir können einfach den kleinen Bildschirm auf der Vorderseite als Sucher verwenden, was trotz der vergleichsweise geringen Größe im Alltag gut funktioniert.

  • Das halb aufgeklappte Galaxy Fold von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der innenliegende Bildschirm des Galaxy Fold hat eine ausgeprägte Notch, in der vier der sechs verbauten Kameraobjektive liegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold hat Samsung mit Kunststoffnasen abgedeckt, die verhindern sollen, dass Staub in das Smartphone eindringt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das zusammengeklappte Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold macht auf uns einen stabilen Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Galaxy Fold ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist ein kleiner, 4,6 Zoll großer Bildschirm verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold hat einen 7,3 Zoll großen Bildschirm, der nach innen gefaltet werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das flexible Display-Panel hat einen sehr geringen Faltradius, weshalb der Bildschirm einen ausgeprägten Falz in der Mitte hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausgeklappt bietet das Galaxy Fold reichlich Platz, der Bildschirm ist aber aufgrund fehlender Glasabdeckung gegen Kratzer nur leicht geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Youtube auf dem Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei einigen Videoinhalten lohnt sich der große Bildschirm des Galaxy Fold. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei modernen Serien oder Spielfilmen hingegen wird auf dem 4-zu-3-Display viel Platz verschwendet; der sichtbare Bereich ist dann nicht größer als bei anderen Smartphones herkömmlicher Bauart. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das halb aufgeklappte Galaxy Fold von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die allgemeine Verarbeitung des Galaxy Fold ist sehr hochwertig, das Gehäuse ist aus Metall und Glas. Das Gelenk macht einen stabilen Eindruck: Nicht nur greift der Mechanismus beim Aufklappen kräftig zu, auch im zusammengeklappten Zustand klappern die beiden Hälften des Smartphones nicht. Abzuwarten bleibt, ob die Konstruktion auch langlebig ist und das Gerät nicht doch wieder durch eindringenden Staub beschädigt werden kann.

Der Akku des Galaxy Fold ist zweigeteilt und hat eine Nennladung von 4.235 mAh. Einen Full-HD-Film können wir auf dem aufgefalteten Hauptbildschirm bei voller Helligkeit 14 Stunden lang anschauen - angesichts der Größe des Displays ist das ein sehr guter Wert. Im Alltag hält das Smartphone problemlos mehr als einen Tag lang durch; besonders, wenn wir häufig das kleine Frontdisplay verwenden, verlängert sich die Nutzungsdauer zum Teil erheblich. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 9 - wir hätten uns an dieser Stelle das bereits seit längerem verfügbare Android 10 gewünscht.

Serienmäßig mit 5G ausgestattet

Das Galaxy Fold unterstützt nicht nur LTE, sondern als eines der ersten Mobiltelefone auch 5G. Den Fingerabdrucksensor hat Samsung nicht unter einem der Displays verbaut, sondern an der Seite des Smartphones.

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 Neuer Schutz vor Staub und SchmutzVerfügbarkeit und Fazit 
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Fatal3ty 17. Dez 2019

Dann solltest du fast alle aktuellen Modelle wegstreichen, die haben nämlich abgerundete...

RedRanger 11. Dez 2019

Jedes Pixel in "The Wall" hat einen beinahe 1mm großen Rand. Der Pixelabstand beträgt 0...

Qbit42 11. Dez 2019

Ganz ehrlich? Wer heutzutage noch Text-to-speech benutzt für den Input sieht längst von...

unterhosendieb 11. Dez 2019

Thx für den Tip, direkt bestellt!

FrankGallagher 11. Dez 2019

Wow... Es gibt auch Leute die behaupten, die Erde sei flach.



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