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Neuer Schutz vor Staub und Schmutz

Der Klappmechanismus des Galaxy Fold fühlt sich sehr hochwertig an: Klappen wir das Smartphone auf, rastet es auf den letzten Millimetern in eine komplett flache Position ein. Aufgeklappt ist es entsprechend absolut plan, auch beim Halten in beiden Händen und beim Drauftippen gibt die Konstruktion nicht nach. In diesem Punkt unterscheidet es sich sowohl vom Huawei Mate X als auch vom Royole Flexpai.

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Dank der nun verbauten Nasen am oberen und unteren Rand sollten Schmutzpartikel des Smartphones draußen bleiben und nicht in das Innere des Smartphones eindringen. Bei der ersten Version des Smartphones fehlten die Nasen noch und dies führte dazu, dass einzelne Partikel das Display von hinten zerstörten. Anders als beim ersten Galaxy Fold ist beim Zusammenklappen keine breite Öffnung zwischen Display-Panel und Gehäuse sichtbar. Wir würden das Smartphone aber dennoch so wenig Schmutz oder gar Wasser wie möglich aussetzen; explizit vor Wasser ist das Gerät nicht geschützt.

Vor allem sollte Kontakt zu Schmutz und Staub auch wegen des empfindlichen Displaymaterials vermieden werden. Da es noch kein in der für das Galaxy Fold notwendigen Biegsamkeit gefertigtes Glas gibt, ist das Display-Panel lediglich durch eine Kunststofffolie geschützt. Diese ist integraler Bestandteil des Bildschirms und kann nicht abgelöst werden - das ist anders als bei der ersten Version des Galaxy Fold aufgrund einer neuen Rahmenkonstruktion nicht mehr möglich. Kunststoff ist natürlich viel empfindlicher gegenüber Kratzern als Glas, besonders, wenn es sich um explizit kratzfestes, gehärtetes Glas handelt. Wir trauen es dem Galaxy Fold nicht zu, bei der Nutzung in staubigen oder gar sandigen Umgebungen frei von Kratzern zu bleiben.

Kunststoff und darauf geriebener Staub vertragen sich nicht

Längerfristig dürfte der Kunststoffoberfläche des Bildschirms auch feiner Staub zu schaffen machen. Tragen wir das Galaxy Fold in der Hosentasche, landen früher oder später kleinste Staubpartikel auf dem innenliegenden Bildschirm - schließlich ist er zugeklappt nicht hermetisch verschlossen. Streichen wir dann über das Display, reiben wir diese Partikel in den Kunststoff, was an diesem nicht spurlos vorübergehen wird. Für das Kratzproblem bei faltbaren Displays gibt es aktuell noch keine Lösung, da es kein geeignetes Material gibt, um den Kunststoff zu schützen. Samsungs und Motorolas Idee, den Bildschirm durch Zuklappen zu schützen, dürfte momentan die beste Strategie darstellen - perfekt ist aber auch sie nicht.

  • Das halb aufgeklappte Galaxy Fold von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der innenliegende Bildschirm des Galaxy Fold hat eine ausgeprägte Notch, in der vier der sechs verbauten Kameraobjektive liegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold hat Samsung mit Kunststoffnasen abgedeckt, die verhindern sollen, dass Staub in das Smartphone eindringt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das zusammengeklappte Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold macht auf uns einen stabilen Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Galaxy Fold ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite ist ein kleiner, 4,6 Zoll großer Bildschirm verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold hat einen 7,3 Zoll großen Bildschirm, der nach innen gefaltet werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das flexible Display-Panel hat einen sehr geringen Faltradius, weshalb der Bildschirm einen ausgeprägten Falz in der Mitte hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausgeklappt bietet das Galaxy Fold reichlich Platz, der Bildschirm ist aber aufgrund fehlender Glasabdeckung gegen Kratzer nur leicht geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Youtube auf dem Galaxy Fold (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei einigen Videoinhalten lohnt sich der große Bildschirm des Galaxy Fold. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei modernen Serien oder Spielfilmen hingegen wird auf dem 4-zu-3-Display viel Platz verschwendet; der sichtbare Bereich ist dann nicht größer als bei anderen Smartphones herkömmlicher Bauart. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Gelenk des Galaxy Fold hat Samsung mit Kunststoffnasen abgedeckt, die verhindern sollen, dass Staub in das Smartphone eindringt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei unserem ersten Hands on des Galaxy Fold haben wir bei dem uns zur Verfügung gestellten Gerät direkt eine kleine Delle auf dem innenliegenden Display bemerkt, die von einem Fingernagel zu stammen scheint. Selbst stärkerer Druck mit einem Fingernagel dürfte ausreichen, um den Bildschirm dauerhaft einzudrücken. Für so alltagstauglich wie ein herkömmliches Smartphone halten wir das Galaxy Fold dadurch schlichtweg nicht. Ob die neuen Kunststoffnasen das Innere des Smartphones auch gegen feine Staubpartikel abschließen, ist unklar. Diese Partikel könnten sich sammeln und letztlich doch wieder zu Beschädigungen des Displays führen - hier muss allerdings abgewartet werden, was eine langfristige Nutzung zeigt.

Gelenk dürfte jahrelang halten

Das betrifft auch die Haltbarkeit des Gelenks, dem Samsung bis zu 200.000 mögliche Faltvorgänge ohne Beschädigungen zuspricht. Andere Tests haben ergeben, dass das Gelenk nach etwa 120.000 Faltvorgängen kaputtgeht, was aber immer noch einer jahrelangen Nutzung des Galaxy Fold entspricht. Zudem wurde das Smartphone bei dem betreffenden Test äußerst ruppig auf- und zugeklappt - in der Praxis reicht es, das Galaxy Fold ohne besonders große Kraft zu öffnen und zu schließen.

Das Galaxy Fold ist ein sehr gut ausgestattetes Smartphone der Oberklasse, wie ein Blick auf die Hardware jenseits des faltbaren Bildschirms zeigt.

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Fatal3ty 17. Dez 2019

Dann solltest du fast alle aktuellen Modelle wegstreichen, die haben nämlich abgerundete...

RedRanger 11. Dez 2019

Jedes Pixel in "The Wall" hat einen beinahe 1mm großen Rand. Der Pixelabstand beträgt 0...

Qbit42 11. Dez 2019

Ganz ehrlich? Wer heutzutage noch Text-to-speech benutzt für den Input sieht längst von...

unterhosendieb 11. Dez 2019

Thx für den Tip, direkt bestellt!

FrankGallagher 11. Dez 2019

Wow... Es gibt auch Leute die behaupten, die Erde sei flach.


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