• IT-Karriere:
  • Services:

Kleiner Bildschirm für kurze Nutzungszeiten

Den kleinen Bildschirm auf der Außenseite sehen wir tendenziell eher als erweitertes Benachrichtigungsdisplay an. Kurznachrichten lassen sich schnell darauf beantworten, auch für Navigationsanwendungen dürfte der Bildschirm praktisch sein. Sobald wir das Galaxy Fold länger verwenden wollten, würden wir es allerdings aufklappen und den Innenbildschirm verwenden. Mit 4,6 Zoll ist das Außendisplay für uns einfach zu klein, um es über längere Zeit zu nutzen.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. Universitätsklinikum Bonn, Bonn

Wie bei seiner ersten Vorstellung bleibt das neue Galaxy Fold ein Smartphone der Spitzenklasse: Im Inneren arbeitet ein schneller Achtkernprozessor, der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß, der UFS-3.0-Speicher misst 512 GByte. Das Smartphone hat insgesamt sechs Kameras: Auf der Außenseite kommt eine 10-Megapixel-Kamera zum Einsatz, über dem Innendisplay ist eine duale Frontkamera mit einem 10-Megapixel- und einem 8-Megapixel-Sensor verbaut. Auf der Rückseite ist die Dreifachkamera des Galaxy S10+ verbaut. Die Bildqualität zeigt sich bereits in unserem Kurztest als sehr gut.

Innenbildschirm scheint nicht sonderlich gut vor Kratzern geschützt zu sein

Neben all den guten Verbesserungen des neuen Modells fragen wir uns nach unserem Test allerdings, wie widerstandsfähig der faltbare Bildschirm auf der Innenseite im Alltag sein wird. Technisch bedingt ist es aktuell noch nicht möglich, das Display mit einem Schutzglas zu versehen, sondern nur mit einer Kunststofffolie. Da auch das Panel selbst aus Kunststoff ist, ist die Oberfläche merklich weicher als bei herkömmlichen Smartphones.

Dass bei der Nutzung Vorsicht angebracht ist, haben wir bei dem uns zur Verfügung gestellten Testgerät gemerkt: Im unteren Bereich des Innenbildschirms war eine sichtbare kleine Macke zu sehen, die aussah, als hätte jemand mit langen Fingernägeln auf das Display gedrückt. Sicherlich ist das Galaxy Fold als eines der ersten faltbaren Smartphones ein technisches Vorreitergerät, das könnte manchem Käufer, der 2.100 Euro für das Gerät ausgibt, aber letztlich nicht sonderlich interessieren. Spannend wird zu sehen, wie Samsung mit eventuellen Garantieansprüchen bei zerkratzten Displays umgehen wird.

  • Samsung hat das überarbeitete Galaxy Fold vorgestellt. Neu sind unter anderem Kunststoffnasen, die den Spalt zwischen Display und Gehäuse verschließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nasen fallen währen der Nutzung nicht auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayschutzfolie ist beim neuen Modell unter den Rahmen gezogen worden - sie kann also nicht abgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das 4,6 Zoll große Außendisplay kann wie ein eigenständiges Smartphone verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die meisten Inhalte machen aber auf dem Innendisplay mehr Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk des Galaxy Fold ist stabil und wirkt sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold hat einen Fingerabdrucksensor an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem 7,3 Zoll großen Innenbildschirm können bis zu drei Anwendungen gleichzeitig verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So können wir beispielsweise Browser, Youtube und Maps gleichzeitig nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Klappen wir das Smartphone im Multitasking-Modus zu, erscheint die Haupt-App auf dem Außendisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Galaxy Fold ist vom Galaxy S10+ übernommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Innenbildschirm eignet sich auch gut zum Spielen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Technisch bedingt ist in der Mitte des faltbaren Displays ein Falz zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold kann auch nur halb aufgeklappt und wie ein kleiner Communicator genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Galaxy Fold wird es in zwei Farben geben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Innendisplay ist aus Kunststoff - und vor Macken nicht zwingenderweise gut geschützt, wie wir anhand unseres Testgerätes erkennen konnten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf dem 7,3 Zoll großen Innenbildschirm können bis zu drei Anwendungen gleichzeitig verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Das renovierte Galaxy Fold ist Samsung gut gelungen. Die Verbesserungen machen auf uns den Anschein, als ob die beim ersten verpatzten Marktstart aufgetretenen Probleme nicht erneut auftreten werden. Genaueres lässt sich aber wohl erst nach einem längeren Testzeitraum sagen.

Von der Hardware und auch der Software her ist das Galaxy Fold ein tolles Smartphone. Die Verarbeitung ist sehr gut, das Umschalten zwischen den Displays erfolgt absolut nahtlos und ohne Ruckler. Besseres Multitasking als auf dem Galaxy Fold dürfte wohl auf keinem Smartphone möglich sein.

DisplayInnen: 7,3 Zoll AMOLED, 2.152 x 1.536 PixelAußen: 4,6 Zoll AMOLED, 1.680 x 720 Pixel
Hauptkamera16 Megapixel Ultraweitwinkel (123 Grad, f/2.2, 12 Megapixel Weitwinkel (77 Grad, f/1.5 und f/2.4), 12 Megapixel Tele (45 Grad, f/2.1)
FrontkameraInnen: 10 Megapixel + 8 MegapixelAußen: 10 Megapixel
Chipsatz7nm Achtkernprozessor (2,84 GHz + 2,41 GHz + 1,78 GHz)
Speicher12 GByte RAM, 512 GByte Flash
NetzwerkLTE (Cat 18), 5G, WLAN ac/ax, Bluetooth 5.0, NFC, GPS/Galileo/Glonass/Beidou
AkkuLTE-Modell für Deutschland: 4.380 mAh, schnellladbar
BetriebssystemAndroid 9.0 mit eigener Benutzeroberfläche
BesonderheitenInnen-Display faltbar
Samsung Galaxy Fold - Spezifikationen

Nach unserem ersten Test machen wir uns aber dennoch einige Gedanken, vor allem hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Innenbildschirms: Wir haben etwas Zweifel, ob das der große Bildschirm des Galaxy Fold auch nach mehreren Monaten intensiver Nutzung so gut aussehen wird wie der eines Galaxy S10 oder Galaxy Note 10. Das ist natürlich technisch bedingt, bei einem Preis von 2.100 Euro dürften Nutzer bei einem möglicherweise verkratzten Bildschirm aber dennoch etwas verärgert sein.

Das Galaxy Fold ist ab dem 18. September 2019 in Deutschland erhältlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Jormungandr 10. Sep 2019

Ich hatte das Gerät selbst auf der IFA in der Hand. Ja, die Falz ist sichtbar, aber vor...

Kahmu 09. Sep 2019

:) +1 Warum nur habe ich jetzt Spinal Tap vor meinem geistigen Auge? :D

Niaxa 09. Sep 2019

Mehr ist bei dir nicht hängen geblieben von seiner Aussage? Eijeijei. Fachkräftemangel...

tk (Golem.de) 09. Sep 2019

Hallo, Die Partikel kamen beim ersten Smartphone nicht zwischen die Folie und das...

Kleba 09. Sep 2019

Da wird man wohl noch ein paar Tage warten müssen, bis tatsächlich ein Gerät in der...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt

Golem.de hat den Microsoft Flight Simulator 2020 in einer Vorabfassung angespielt und erste Eindrücke aus den detaillierten Cockpits gesammelt.

Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt Video aufrufen
UX-Designer: Computer sind soziale Akteure
UX-Designer
"Computer sind soziale Akteure"

User Experience Designer schaffen positive Erlebnisse, wenn Nutzer IT-Produkte verwenden. Der Job erfordert Liebe zum Detail und den Blick fürs große Ganze.
Ein Porträt von Louisa Schmidt

  1. Coronapandemie Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage
  2. IT-Fachkräftemangel Es müssen nicht immer Informatiker sein
  3. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher

Norbert Röttgen: Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G
Norbert Röttgen
Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G

In der explosiven Situation zwischen den USA und China zündelt Norbert Röttgen, CDU-Politiker mit Aspirationen auf den Parteivorsitz und die Kanzlerschaft, mit unrichtigen Aussagen zu 5G und Huawei.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Handelskrieg Australiens Regierung greift Huawei wegen Rechenzentrum an
  2. 5G Verbot von Huawei in Deutschland praktisch ausgeschlossen
  3. Smartphone Huawei gehen die SoCs aus

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft
  2. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
  3. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab

    •  /