Galaxy Fold: "Es war peinlich"
Koh Dong-Jin, international auch als DJ Koh bekannt, hat sich zum verpatzten Marktstart des Galaxy Fold geäußert. Dabei hat der Chef von Samsung Electronics die Schuld auf sich genommen: "Ich habe [das Galaxy Fold, Anm. d. Red.] durchgedrückt, bevor es fertig war" , erklärte Koh auf einer Pressekonferenz, wie der britische Independent meldet(öffnet im neuen Fenster) .
"Es war peinlich" , fasst Koh den gescheiterten Start des Galaxy Fold zusammen. "Ich gebe zu, dass ich beim faltbaren Smartphone etwas übersehen habe, aber wir sind dabei, uns zu erholen" , erklärt der Manager. Aktuell würde Samsung über 2.000 Galaxy Folds testen, alle Probleme seien ausgemacht.
Samsungs Chefin für globales Marketing, Stephanie Choi, sieht die Probleme nicht nur in Kohs Ungeduld: Auch Samsungs Anfang der 1990er Jahre entwickelte Management-Initiative habe etwas mit dem Scheitern des Galaxy Fold zu tun.
Managementinitiative von 1993 mit Schuld am Debakel
"Unsere Markenphilosophie lautet: 'Mach, was nicht machbar ist'" , erklärt Choi. "Wir stellen her, was nicht herzustellen ist. Das Galaxy Fold ist leider teilweise Teil dieses Prozesses" .

Das Galaxy Fold wurde Ende April 2019 in der Woche des geplanten weltweiten Marktstarts zurückgezogen. Grund waren zahlreiche Meldungen von Journalisten, die das faltbare Smartphone vor der Veröffentlichung ausprobieren konnten. Das Display wurde durch eindringenden Schmutz zerstört, außerdem gab es Probleme mit einer Schutzfolie auf dem Bildschirm.
Eine konkrete offizielle Aussage, wann das Galaxy Fold erscheinen soll, gibt es noch nicht. Auch Huawei hat den Start seines faltbaren Smartphones Mate X mittlerweile nach hinten verschoben; spätestens im September 2019 soll es aber so weit sein.
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