Galaxy Buds: Samsungs neue Hörstöpsel sollen 6 Stunden durchhalten

Mit den Galaxy Buds hat Samsung neue kabellose Hörstöpsel vorgestellt. Für True Wireless In-Ears haben sie eine recht lange Akkulaufzeit. Das Ladeetui lässt sich kabellos laden - beispielsweise auf dem neuen Galaxy S10.

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Die neuen Galaxy Buds von Samsung
Die neuen Galaxy Buds von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Samsung hat auf seiner Pressekonferenz zur Galaxy-S10-Serie neue Hörstöpsel vorgestellt, sogenannte True Wireless In-Ears. Die Galaxy Buds sind die Nachfolger der Gear Icon X, die Samsung vor zweieinhalb Jahren präsentiert hat.

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Wie die Gear Icon X arbeiten auch die Galaxy Buds komplett kabellos und haben keine Kabelverbindung untereinander. Die Tonübertragung erfolgt stattdessen per Bluetooth. Ein einzelner Hörstöpsel wiegt nur 5,6 Gramm.

Aufgeladen werden die Akkus der Galaxy Buds in einem für diese Gerätegattung typischen Ladeetui, in dem ein Akku eingebaut ist. Voll aufgeladen sollen es die Hörstöpsel dem Nutzer ermöglichen, sechs Stunden lang Musik zu hören oder fünf Stunden lang zu telefonieren. Das sind verglichen mit Konkurrenzgeräten gute Werte, wenn sie denn in der Praxis erreicht werden.

  • Samsung hat mit den Galaxy Buds neue kabelllose Kopfhörer vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hörstöpsel sind "true wireless", verzichten also auf jegliche Kabelverbindungen, auch untereinander. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kopfhörer werden über Pogo-Pins aufgeladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dazu werden sie in eine Ladebox gelegt, die die Hörstöpsel noch einmal vollständig aufladen kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktischerweise kann die Ladeschatulle ebenfalls drahtlos aufgeladen werden - beispielsweise auf dem neuen Galaxy S10. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Samsung hat mit den Galaxy Buds neue kabelllose Kopfhörer vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Akku im Ladeetui ermöglicht nur etwas mehr als ein einmaliges Aufladen der Hörstöpselakkus. Laut Samsung reicht das für weitere sieben Stunden Musik oder sechs Stunden Telefonie. Andere Hersteller liefern hier mindestens zwei und oft sogar mehr Aufladevorgänge. Immerhin ist die Samsung-Ladeschatulle verhältnismäßig klein.

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Zudem ist sie praktischerweise ebenfalls drahtlos aufladbar: Die Ladebox kann einfach auf ein Qi-fähiges Pad gelegt werden. Das bieten bisher nur wenige Anbieter, B&O ist hier mit dem Beoplay E8 2.0 eine weitere Ausnahme. Dank der Power-Share-Funktion können Galaxy-S10-Besitzer die Galaxy Buds auch auf ihrem Smartphone aufladen.

Steuerung per Touchfelder

Über Touchfelder auf den Rückseiten der Stöpsel können Nutzer beispielsweise die aktuell gehörte Musik steuern. Ein längerer Druck auf das Touchfeld ruft den Sprachassistenten Bixby auf. Eine Regulierung der Lautstärke ist über die Sensorfelder nicht möglich, der Nutzer muss dann zum Smartphone greifen - das ist unkomfortabel. Die Hörstöpsel haben ein adaptives Dual-Mikro: Bei lauten Umgebungsgeräuschen soll das Außenmikrofon abgeschaltet werden, in leisen Umgebungen hingegen nicht. So sollen Nutzer einerseits ungestört telefonieren können, andererseits aber bei leisen Außengeräuschen diese nicht überhören - etwa beim Fahrradfahren.

Sportliche Aktivitäten können die Galaxy Buds nicht aufzeichnen, anders als ihre Vorgänger Gear Icon X. Im Praxistest der Gear Icon X zeigte sich allerdings, dass die Akkulaufzeit bei der Sportaufzeichnung viel zu kurz war - ein großes Manko ist der Verlust dieser Funktion also nicht zwingenderweise.

Die Galaxy Buds kosten 150 Euro und sind ab März 2019 in Schwarz, Weiß oder Gelb erhältlich.

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