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Die Galaxy Buds Live klingen nicht schön

Die offene Bauweise der Galaxy Buds Live sorgt dafür, dass sie keine Probleme mit Schritthall haben, der bei vielen Bluetooth-Hörstöpseln mit Aufsätzen auftritt. Derzeit sind Apple und Google die beiden einzigen Hersteller, die das Problem angehen. Bei den Airpods Pro gelingt das aber unterm Strich deutlich besser als bei den Pixel Buds 2.

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Wir haben den Klang der Galaxy Buds Live mit dem Klangbild der Airpods Pro und der Elite 75t von Jabra verglichen. Wir haben zuerst die Galaxy Buds Live gehört und empfanden das Klangbild als viel zu bedeckt, es mangelte uns an Höhen. Mitten, Höhen und der Bassbereich waren uns nicht definiert genug, der Klang war wenig dynamisch und das Hören von Musik machte wenig Freude.

Als wir die gleichen Musikstücke mit den Airpods Pro und den Elite 75t anhörten, zeigte sich die Schwäche der Galaxy Buds Live beim Klang noch stärker. Beide Konkurrenten liefern einen intensiven Tiefbass und dabei klar verständliche Höhen. Sie bieten genau die Agilität und Dynamik, die wir bei den Samsung-Stöpseln vermissen.

Galaxy Buds Live mit hochempfindlicher Steuerung

Bei Telefonaten ist der andere Gesprächsteilnehmer angenehmerweise auf beiden Stöpselseiten zu hören und wir werden gut verstanden. Der bedeckte Klang macht sich aber negativ bemerkbar, denn gerade bei Gesprächen sorgt ein klarer Klang für eine bessere Verständlichkeit.

Die Galaxy Buds Live haben eine Sensorsteuerung und Samsung wiederholt dabei die gleichen Fehler wie Google bei den Pixel Buds sowie den neuen Pixel Buds 2. Auch die Galaxy Buds Live führen Befehle aus, sobald die Sensorfläche einmal berührt wird. Das bedeutet, wir können die Stöpsel kaum ins Ohr bekommen, ohne dabei nicht ungewollt Befehle auszuführen. Das gleiche Problem gilt bei der Ablage der Stöpsel im Ladeetui und ist entsprechend nervig.

  • Ladeetui der Galaxy Buds Live (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Live im Ladeetui  (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Galaxy Buds Live hat einen USB-C-Anschluss. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Live mit Ladeetui  (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Live (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Live  (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Live  (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Samsungs Galaxy Buds Live (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Ansonsten liegen wieder mehrere Steuergesten auf den Stöpseln, aber es ist dabei nicht immer garantiert, dass diese korrekt interpretiert werden, so dass es immer wieder dazu kommt, dass Befehle mal ungewollt umgesetzt werden. Wir können etwa die Lautstärkeregelung auf die Sensorfläche legen, indem eine der beiden Stöpselseiten länger gedrückt wird. Lassen wir hier zu früh los, wird nicht die Lautstärke verändert, sondern die Musik angehalten.

Die Sensorfläche lässt sich bei Bedarf ganz abschalten, dann ist aber keine Steuerung mehr an den Stöpseln möglich, was auch keine Lösung ist. Prinzipiell lassen sich die Stöpsel auch einzeln verwenden.

Diese Probleme gibt es mit allen Stöpseln mit Sensorsteuerung, wenn darauf mehrere Befehle untergebracht sind. Das führt zu einer ungenauen Steuerung, weil wir uns nicht darauf verlassen können, dass das umgesetzt wird, was wir machen wollen. Bezüglich der Steuerung sind wir mit den Elite 65h von Jabra besonders zufrieden. Sie haben eine leichtgängige Knopfsteuerung und für die Lautstärkeregelung gibt es spezielle Tastenbereiche.

Galaxy-Wear-App mit sonderbarem Konzept

Auch bei den neuen Galaxy Buds setzt Samsung auf seine Galaxy-Wear-App, die bei der Installation das Umständlichste ist, was wir bisher bei Bluetooth-Kopfhörern gesehen haben. Wir müssen erst die Galaxy-Wearable-App von Samsung installieren und im nächsten Schritt das passende Plugin für die Galaxy Buds Live einspielen. Wir finden den Ansatz anderer Hersteller deutlich praktischer, bei denen einfach nur die passende App installiert werden muss. Samsung hat sich erfreulicherweise entschieden, mittlerweile die Galaxy-Wear-App auch für die iOS-Plattform anzubieten.

In der App gibt es einen Equalizer mit sechs Voreinstellungen, aber damit können wir den bedeckten Klang auch nicht aufwerten. Zudem können wir in der App einstellen, dass die Sensorfläche abgeschaltet wird. Außerdem können wir die Stöpsel piepen lassen, falls sie verlegt sind und sich in Bluetooth-Reichweite befinden. Zudem gibt es in der App noch eine experimentelle Funktion zur Druckentlastung, die bei uns aber keine Wirkung zeigt. Über die App kann eine neue Firmware aufgespielt werden und wir können angenehmerweise selbst entscheiden, wann eine Aktualisierung vorgenommen wird.

Eine Komfortfunktion wie eine Ohrerkennung gibt es nicht, damit die Musik pausiert, wenn mindestens ein Stöpsel aus dem Ohr genommen wird. Das ist bei vielen Stöpseln mittlerweile Standard und ist auch durchaus praktisch. Denn sobald erneut beide Stöpsel im Ohr sind, spielt die Musik wieder los.

Galaxy Buds Live mit guter Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit konnten wir meist die Werte von Samsung überbieten, die mit sechs Stunden angegeben werden. Auch die Galaxy Buds Live leiden darunter, dass sich die Stöpselakkus sehr ungleichmäßig entladen können. So kam es vor, dass der eine Stöpselakku bereits leer war, während der andere noch einen Akkustand von 30 Prozent hatte. Dann mussten wir schon nach 5,5 Stunden nachladen. Ansonsten kamen wir auf Werte zwischen sieben und acht Stunden. Mit dem Ladeetui konnten wir die Stöpsel drei Mal aufladen und hatten am Ende eine Gesamtlaufzeit von 29 Stunden, während Samsung selbst nur 21 Stunden angibt.

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stoneburner 19. Sep 2020 / Themenstart

ist auch beim (etwa zeitgleich erschienenen) iphone 11 so

Sportstudent 13. Sep 2020 / Themenstart

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Sportstudent 13. Sep 2020 / Themenstart

Danke - die persönliche Wertung des Autors, der die ganze Zeit von sich im Plural...

deus-ex 12. Sep 2020 / Themenstart

Selbstschussanlage sind höchst sensibel bezüglich Genfer Konvention. Warum? Naja. Ne...

katze_sonne 11. Sep 2020 / Themenstart

Hängt vom Händler ab. Laut Rückgaberecht sind das Hygieneartikel und damit sind sie nicht...

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