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Gaia-X: Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig

Einzelne Teile der geplanten Gaia-X-Cloud müssen strikte Regeln befolgen. So müssen sich Knoten eindeutig identifizieren und Informationen zu ihren Fähigkeiten, Schnittstellen und zu ihrer Energieeffizienz abgeben. Auch Nutzer der Cloud müssen sich an strikte Vorgaben halten.

Artikel veröffentlicht am ,
Gaia-X soll ein europäischer Cloud-Konkurrent zu Microsoft, AWS, Google und Co. sein.
Gaia-X soll ein europäischer Cloud-Konkurrent zu Microsoft, AWS, Google und Co. sein. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und sein Team haben in einem zusätzlichen Dokument einige weitere Details zum geplanten Cloud-Projekt Gaia-X bekanntgegeben. Im Vergleich zu bekannten Cloud-Plattformen von AWS, Google, Microsoft und anderen Herstellern soll sich das dezentrale Gaia-X-Netz auf mehr Transparenz fokussieren. Eine erste Bedingung: Das System soll auf möglichst offene Technologien setzen, die von der Dateninfrastrukur bereitgestellt werden. Außerdem soll es entsprechende Schnittstellen für den Datenaustausch oder eine Datenmigration geben.

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In der Beschreibung ist auch von Open-Source-Software die Rede - ohne genau auf deren Bezeichnung einzugehen. Teilweise seien Techniken bereits vorhanden. Neue erforderliche Programme und Schnittstellen sollen von den Mitgliedern des Projektes entwickelt werden. Zu diesen zählen beispielsweise Bosch, SAP, Siemens und die Deutsche Telekom, wie Golem.de vor wenigen Tagen erfahren hat.

Interessant ist das Konzept, dass jeder Knoten innerhalb des Netzwerkes eindeutig von Teilnehmern identifizierbar und erreichbar sein soll. Das ermöglicht Kunden in der Theorie, Datenstandorte für ihre Cloud-Angebote selbst zu wählen und zu überprüfen. Jeder Standort soll auf der gleichen Leitarchitektur aufbauen und daher kompatibel mit anderen Knoten in der Cloud sein. Es soll zudem für einzelne Knoten eine Selbstbeschreibung erstellt werden, die die eigenen Fähigkeiten und Attribute darlegt. Auch Werte wie Energiebedarf und Effizienz sollen in dieser Beschreibung stehen.

Zentral oder Peer-to-Peer

Alle Anbieter sollen Zugriff auf ein standardisiertes Repository haben. Darin enthalten sind Zertifikatsdienste, Schnittstellen und Berechtigungen. Einzelne Komponenten sollen auf mehrere Arten bereitgestellt werden können: Über mehrere Knoten verteilt, zentral auf einem Knoten oder - ungewöhnlich für einen Cloud-Ansatz - per Peer-to-Peer.

Um auf die Gaia-X-Infrastruktur zugreifen zu können, soll es mehrere Kanäle geben. Anbieter oder digitale Plattformen sollen Ressourcen bereitstellen. Eine Übersicht über alle verfügbaren Knoten und Fähigkeiten soll den Nutzern die Auswahl leichter machen. Alternativ stellt sich das Entwicklerteam vor, dass diese Entscheidung ein Dienstleister übernimmt.

Wichtig ist: Teilnehmer am Gaia-X-Programm müssen sich an die Transparenzregeln und Standards halten. Das sei eine Bedingung für die Nutzung der Cloud. Eine separate Zertifzierung soll sicherstellen, dass diese Regeln auch eingehalten werden.

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ptepic 30. Okt 2019 / Themenstart

Hab heute gehört, dass die Cloud erst mal nur für unsere Industrie sein soll. So müssen...

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