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Gabe Newell: "Wir kämen gut damit klar, wenn VR ein Totalflop würde"

Der ganz große Erfolg sind VR-Headsets wie Oculus Rift und HTC Vive noch nicht. Valve-Chef Gabe Newell ist in einem Interview dennoch optimistisch, was Virtual Reality angeht – er könnte aber damit leben, wenn die Technologie floppt.
/ Peter Steinlechner
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Valve-Chef Gabe Newell im Jahr 2014 auf einer Messe (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)
Valve-Chef Gabe Newell im Jahr 2014 auf einer Messe Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images

Nach einer Phase des Hypes befindet sich zumindest ein Teil der Spiele- und Virtual-Reality-Branche in einer kleinen Depression. Auf Veranstaltungen sind nicht nur hinter vorgehaltener Hand sogar Vergleiche mit dem unrühmlichen Ende der 3D-Fernseher zu hören. Gabe Newell sieht die Sache aber relativ entspannt. "Wir kämen gut damit klar, wenn VR ein Totalflop wäre" , so der Valve-Chef.

HTC Vive – Test
HTC Vive – Test (02:36)

Im Gespräch mit Journalisten hat Newell laut Polygon.com(öffnet im neuen Fenster) weiter gesagt, dass sich das Interesse an Virtual Reality in den erwarteten Größenordnungen entwickle und dass sich einige VR-Spiele "ordentlich" verkaufen würden. Nach seinen Angaben gibt es auf Steam derzeit rund 1.300 Anwendungen, die VR unterstützen. Von denen hätten bereits 30 einen Umsatz von mehr als 250.000 US-Dollar erzielt.

Weitere Zahlen nennt Newell nicht – dabei müsste er sie im Detail haben, schließlich hat seine Firma zusammen mit HTC das VR-Headset Vive veröffentlicht. Auch sonst gibt es bislang keine unabhängigen, verlässlichen Zahlen über den rund ein Jahr alten Markt für VR-Hardware und -Software. So gut wie alle Analysten haben ihre früher sehr optimistischen Prognosen inzwischen wieder zurückgenommen und erwarten nun nur langsam wachsende Umsätze.


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