Abo
  • Services:
Anzeige
Valve-Chef Gabe Newell
Valve-Chef Gabe Newell (Bild: Benedikt Adam/Wikimedia)

Gabe Newell: "Windows 8 ist eine Katastrophe"

Valve-Chef Gabe Newell
Valve-Chef Gabe Newell (Bild: Benedikt Adam/Wikimedia)

Er hat früher bei Microsoft gearbeitet, jetzt äußert sich Valve-Chef Gabe Newell mehr als kritisch über Windows 8 - und erklärt, er wolle verstärkt auf Linux setzen. Außerdem spricht Newell über Zukunft der Computerbranche und über Zungeneingabegeräte.

Gabe Newell, Gründer und Chef von Valve Software, hat sich in einem öffentlichen Gespräch mit Ed Fries - ehemals Chef der XBox-Sparte von Microsoft - auf der US-Tagung Casual Connect sehr negativ über Windows 8 geäußert. Er sagte, dass das kommende Betriebssystem von Microsoft für "die PC-Branche eine Katastrophe ist". Allerdings geht es Newell weniger um die Technologie oder um die umstrittene Benutzerführung Metro als um den Windows Store. Der Valve-Chef ist überzeugt, dass dieser die Gewinnmargen der Softwarehersteller "zerstört" und eine Reihe von Unternehmen der Plattform den Rücken zukehren werden.

Anzeige

Windows Store setzt Margen unter Druck

Auch deshalb will Newell, der früher selbst in leitender Funktion bei Microsoft gearbeitet hat, mit Steam künftig verstärkt auf Linux setzen. Für ihn ist es das wahre offene Betriebssystem und eine "Absicherung". Mit der Konkurrenz durch den Windows Store dürften auch die Margen seines eigenen Onlineportals Steam unter Druck geraten. In dem virtuellen Laden sollen Apps ab 1,49 US-Dollar erhältlich sein. Microsoft orientiert sich am Modell von iTunes App Store und Mac App Store, verlangt aber für populäre Apps eine geringere Provision.

Das größte Problem von Linux sei derzeit die im Vergleich zu Windows noch lange nicht ausreichende Unterstützung durch die Spielebranche. Seiner Auffassung sei der Linux-Community nicht klar, "wie stark sich Spiele auf das Kauf- und Nutzerverhalten auswirken." Er wolle es für die über 2.500 auf Steam verfügbaren Games so einfach wie möglich machen, künftig auch direkt unter Linux zu laufen, schreibt unter anderem Venturebeat.com in einem Protokoll des Gesprächs.

Die Zunge als Eingabegerät der Zukunft

Ed Fries und Gabe Newell haben in ihrer Diskussion noch eine Reihe weiterer Themen gestreift, darunter auch die Zukunft der Eingabegeräte. Newell ist überzeugt, dass Touchscreen-Eingaben in den nächsten zehn Jahre eine große Rolle spielen werden - ähnlich, wie Tastatur und Maus während der vergangenen 25 Jahre. Newell erzählt, dass einer seiner Entwicklungsingenieure den Prototyp eines Zungenkontrollers als Eingabegerät gebaut habe.

Das klinge schräg, aber in Wahrheit sei die Zunge einer der flexibelsten Muskeln des menschlichen Körpers, mit dem sich recht hohe Datendurchsätze an Mensch-Maschine-Schnittstellen erreichen ließen, sagte Newell. Richtig ernsthaft glaube er aber auch nicht an derartige Ideen.


eye home zur Startseite
Ole 04. Jan 2013

Definitiv. Außerdem hat man keine Probleme mit Viren.

Ole 04. Jan 2013

Weil offensichtlich alle, die nicht programmieren können doof sind..

Webcruise 03. Aug 2012

Die Pfeife, Steve Ballmer ist "um es mal deutlich auszudrücken" ein echtes Arschloch der...

Thaodan 02. Aug 2012

Irgend wie kommt es so vor als hätte Microsoft viel mit einem bestimmten Character aus...

AppRio 02. Aug 2012

Ich das Sommerloch mal wieder so schlimm? Muss man jetzt jede Meinung der Exmicrosoftler...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Isar Kliniken GmbH, München
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn
  3. Bank-Verlag GmbH, Köln
  4. OSRAM GmbH, Augsburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Monster Hunter 4 Ultimate 3DS 14,99€)
  2. 139,99€/149,99€ (Preisgarantie)
  3. 799€ (Vergleichspreis ca. 1.090€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Libertybell | 02:15

  2. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    Teebecher | 02:04

  3. Re: Technische Details

    Gandalf2210 | 01:24

  4. Re: Bei einer Neuinstallation...

    Teebecher | 01:22

  5. Re: Kleine Onlineshops: Zu teuer, schlechter...

    User_x | 00:52


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel