Gabe Newell: "Höhere Produktivität bei Source 2 am wichtigsten"

Valve-Chef Gabe Newell hat sich auf Reddit.com den Fragen der Community gestellt. Dabei hat er unter anderem über die Engine Source 2 und seine Pläne in Sachen Virtual Reality geplaudert. Zum für viele interessantesten Thema hat er sich wieder nicht geäußert: Half-Life 3.

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Selfie von Gabe Newell vor dem AuA auf Reddit.com
Selfie von Gabe Newell vor dem AuA auf Reddit.com (Bild: Gabe Newell)

Auf einem sogenannten "Ask us Anything!", einer Art Diskussionsrunde auf Reddit.com, hat Valve-Chef Gabe Newell in der vergangenen Nacht Fragen der Community beantwortet. Seine wohl wichtigste Aussage betrifft die Engine Source 2, die eigentlich immer noch nicht offiziell vorgestellt wurde, deren Existenz Newell aber ganz selbstverständlich genommen hat.

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Als ihre wichtigste Neuerung bezeichnet er die "Steigerung der Produktivität bei der Erstellung von Inhalten. Dieser Fokus ist auch von der Wichtigkeit getrieben, die wir nutzergenerierten Inhalten beimessen", sagte Newell. Außerdem sagt er, dass derzeit der Programmierer Alex Vlachos damit beschäftigt ist, Unterstützung für Virtual-Reality-Anwendungen in die Engine zu integrieren. Newell betont, dass seine Firma bei der Weiterentwicklung von VR mit Oculus VR zusammenarbeiten will. Auf das unternehmenseigene, bislang nicht öffentlich vorgestellte VR-Headset von Valve ging er nicht näher ein.

Viele Spieler hatten im Vorfeld der Plauderstunde auf Reddit.com auf eine offizielle Ankündigung von Half-Life 3 gehofft - schließlich war im Vorfeld der Eindruck geweckt worden, Gabe würde wirklich alle Fragen beantworten. Tatsächlich hat sich der Valve-Chef aber zu diesem Thema nicht geäußert. Nachträglich ging zwar ein Screenshot durch Teile der Szene, auf dem er offenbar die Existenz des Spiels bestätigt. Der kam jedoch zustande, indem eine Fragestelle nachträglich eine Frage geändert hatte, die Newell mit "Ja" beantwortet hatte - ursprünglich ging es dabei gar nicht um Half-Life 3.

Newell bestätigt, dass sein Team derzeit an einer Portierung von Counter-Strike: Global Offensive für Linux arbeitet; einen Erscheinungstermin nennt er nicht. Nach Angaben des Valve-Chefs ist es erstaunlich einfach, externe Entwicklerstudios dazu zu bringen, ihre Spiele auch für Linux umzusetzen - das offene Betriebssystem genieße in der Szene einfach einen guten Ruf. Dabei setze sich Valve für native Ports ein, und nicht etwa für die Verwendung von Wine oder ähnlicher Software, obwohl die durchaus Stärke habe.

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An exklusiven Spielen für seine Linux-basierte Steam-Machine-Plattform ist Newell nach eigenen Angaben nicht interessiert. Er hat auch bestätigt, dass Valve weiterhin an kostengünstigen Steam Machines für das Streaming von Spielen arbeitet.

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