• IT-Karriere:
  • Services:

G7 Thinq: LG stellt neues Android-Smartphone mit KI-Funktionen vor

Mit dem G7 Thinq hat LG sein neues Android-Top-Smartphone vorgestellt. Bei dem Gerät setzt der südkoreanische Hersteller auf Hardware im Oberklassebereich, KI-Funktionen und ein Display mit Einbuchtung. Bei der Dual-Kamera verwendet LG weiter zwei unterschiedliche Weitwinkel-Objektive.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue LG G7 Thinq
Das neue LG G7 Thinq (Bild: LG)

Auf dem MWC 2018 mussten die Zuschauer auf ein wirklich neues Smartphone von LG verzichten, jetzt hat der südkoreanische Hersteller in New York sein neues G7 Thinq vorgestellt. Das Smartphone ist der Nachfolger des auf dem MWC 2017 vorgestellten G7.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. HEGLA GmbH & Co. KG, Beverungen

Das neue Modell steht in einigen Belangen in der Tradition des G6, bietet aber auch ein paar Neuerungen. So hat das G7 Thinq beispielsweise wieder eine Dual-Kamera auf der Rückseite eingebaut, die über zwei Objektive mit Weitwinkelbrennweiten verfügen. Das Hauptobjektiv hat 16 Megapixel, eine Anfangsblende von f/1.6 und bildet ein Sichtfeld von 71 Grad ab.

Die zweite Kamera hat ebenfalls 16 Megapixel, kommt aber nur auf eine Anfangsblende von f/1.9. Das Sichtfeld ist mit 107 Grad weitaus größer. Damit lassen sich wie beim G6 beispielsweise Aufnahmen im Stile einer Actionkamera aufnehmen. Die Frontkamera hat 8 Megapixel.

Neu ist beispielsweise das Display: Im G7 Thinq kommt ein 6,1 Zoll großes LC-Display zum Einsatz, das ein sehr langgestrecktes Format von 19,5:9 hat. Die Auflösung liegt bei 3.120 x 1.440 Pixeln. Am oberen Rand hat der Bildschirm eine Einbuchtung, in der die Sensoren und die Frontkamera eingebaut sind. Diese sogenannte Notch hatte Apple mit dem iPhone X eingeführt, mittlerweile bieten einige Hersteller Smartphones damit an - etwa Huawei mit dem P20 Pro.

Im Inneren des G7 Thinq arbeitet Qualcomms Snapdragon 845, ein Achtkern-SoC mit einer maximalen Taktrate von 2,8 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, ein G7+ mit 6 GByte RAM gibt es auch noch. Das normale G7 hat 64 GByte Flash-Speicher eingebaut, die größere Version 128 GByte. Beide Modelle haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten.

  • Das neue LG G7 hat ein Display mit Einbuchtung. (Bild: LG)
  • Die beiden Kameras auf der Rückseite haben jeweils eine Auflösung von 16 Megapixeln. (Bild: LG)
  • Das G7 Thinq kommt mit einigen KI-Funktionen. (Bild: LG)
  • Das G7 ThinQ von LG (Bild: LG)
Das neue LG G7 hat ein Display mit Einbuchtung. (Bild: LG)

Thinq soll Hilfe durch KI bringen

Mit dem Namenszusatz Thinq bezeichnet LG diejenigen Geräte in seinem Portfolio, die den Nutzer mit Hilfe künstlicher Intelligenz unterstützen. Auf der CES 2018 war dieses das dominante Thema bei LG. Das G7 dürfte ähnliche Funktionen wie das V30S Thinq bieten. Über eine separate Taste am linken Rand des Smartphones können Nutzer den Google Assistant und Google Lens aufrufen.

Die künstliche Intelligenz soll sich beim ersten Thinq-Smartphone, dem V30s, auch auf die Qualität der Fotos auswirken. So soll das Smartphone Motive erkennen und entsprechend den passenden Aufnahmemodus einstellen. Bei der Erkennung werden Farben, Reflexionen, die Beleuchtung, der Betrachtungswinkel sowie der Sättigungsgrad berücksichtigt. Huawei macht das beim P20 Pro mittlerweile auch, nachdem das Mate 10 Pro zwar Szenen erkannte, aber keine Änderungen an den Einstellungen vornahm.

Das G7 Thinq soll dank eines größeren akustischen Hohlraums im Inneren lauter sein als andere Smartphones. LG nennt diese Funktion Boombox. Ausgeliefert wird das G7 Thinq mit Android 8.0 alias Oreo. Das Smartphone unterstützt LTE und WLAN nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 5.0.

Preis in Deutschland liegt bei 850 Euro

Das G7 Thinq und das G7+ Thinq sollen in den kommenden Tagen weltweit auf den Markt kommen. In Deutschland kann das Smartphone ab dem 25. Mai 2018 vorbestellt werden. Der Preis liegt bei 850 Euro für die 64-GByte-Version. Die 128-GByte-Variante kommt hierzulande nicht auf den Markt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Nintendo Switch 270,00€, Gigabyte GeForce RTX 2070 Super Gaming OC für 479,00€, Zotac...
  2. 59,99€ (PC)/ 69,99€ (PS4, Xbox) - Release am 20. März
  3. 68,90€
  4. (aktuell u. a. Emtec X150 Power Plus SSD 480 GB für 52,90€, Apacer AS340 120 GB SSD für 18...

devman 24. Mai 2018

Das LG G6 - super Kamera mit Weitwinkel - überraschend lange Akkulaufzeit, man kann...

ichbinsmalwieder 02. Mai 2018

Ja, aber Apple hat es zum Must-Have der Saison gemacht!


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

    •  /