Abo
  • Services:

Rückseite repariert sich schneller

Die Rückseite des neuen G Flex ist wie beim ersten Modell mit einer Schicht bezogen, die kleine Kratzer von selbst ausbessern soll. Wie beim Vorgänger dürfte es sich dabei um Polyrotaxan-Lack handeln, zumindest sieht die Schicht äußerlich genauso aus. Die Selbstheilungskräfte hat LG allerdings verbessert: Anstatt nach ein paar Minuten sollen Kratzer jetzt bereits nach wenigen Sekunden verschwunden sein. Beim ersten G Flex hat die selbstreparierende Schicht bei nicht allzu tiefen Kratzern gut funktioniert.

  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
  • Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
Das neue G Flex 2 von LG (Bild: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. regiocom SE, Magdeburg
  2. Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Berlin

Die Rückseite ist zudem abnehmbar, bei allzu starken Kratzern könnte sie also auch ausgetauscht werden. Der ebenfalls gebogene Akku hat eine Nennladung von 3.000 mAh, zur Laufzeit macht LG keine Angaben. Innerhalb von 40 Minuten soll er bis zu 50 Prozent seines Ladestandes erreichen.

Auch im Inneren hat LG einiges verbessert: Als Prozessor kommt jetzt ein Snapdragon 810 zum Einsatz, ein 64-Bit-SoC mit acht Kernen. Vier A57-Kerne takten auf knapp 2 GHz, die restlichen vier A53-Kerne kommen auf 1,5 GHz. Zusammen mit den 2 GByte Arbeitsspeicher führt die Chip-Ausstattung zu einem flüssig laufenden Betriebssystem, das in unserem kurzen Test keine nennenswerten Ruckler gezeigt hat. Die Speicherausstattung soll wahlweise bei 16 oder 32 GByte liegen.

13-Megapixel-Kamera mit schnellem Fokus

Die Kamera auf der Rückseite hat 13 Megapixel, LG hat sich anders als andere Hersteller nicht für einen Sensor mit mehr Pixeln entschieden. Dafür wurde der separate Autofokus-Sensor des G3 eingebaut, der mit Hilfe eines Laser-Rasters Entfernungen schnell misst und so schnell scharf stellt. Im Test klappt das wie beim G3 sehr gut. Die Bildqualität ist auf den ersten Blick gut, Genaueres kann aber erst ein tiefergehender Test zeigen.

Die Frontkamera hat 2,1 Megapixel, hier bieten viele andere Hersteller mittlerweile eine höhere Auflösung, was im Hinblick auf die Vorliebe für Selbstporträts bei vielen Nutzern einleuchtet. LG bedient diese Zielgruppe allerdings auch, indem es einige nützliche Hilfen installiert hat. So kann die Frontkamera wie beim G3 auf Zuruf oder durch eine Geste mit der Hand ausgelöst werden. Neu ist die Möglichkeit, den Selbstauslöser durch eine Bewegung des Smartphones zu starten.

Das G Flex 2 wird mit Android 5.0 alias Lollipop ausgeliefert, auf dem uns gezeigten Gerät war die Version 5.0.1 installiert. Die Benutzerfläche hat LG angepasst. Sie fügt sich gut in das Design von Lollipop ein. Dem Nutzer stehen einige Extrafunktionen wie ein Dual-Window-Modus zur Verfügung, bei dem zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm genutzt werden können. Praktisch ist auch die neue Glance-Funktion: Hier kann der Nutzer im Standby-Zustand von oben in das Display ziehen und so die Uhrzeit und Benachrichtigungen einsehen.

Fazit

Das neue G Flex 2 macht im ersten Kurztest einen sehr guten Eindruck. LG hat verglichen mit dem ersten Modell das Display und den Prozessor verbessert. Die Größe wurde etwas reduziert, was das Smartphone handlicher macht. Auch der schnelle Autofokus gefällt uns gut. Ob man den gekrümmten Bildschirm sinnvoll findet, ist sicherlich auch eine subjektive Entscheidung - wir empfinden die gebogene Form als sehr angenehm bei der Bedienung des Smartphones.

LG will das G Flex 2 Ende Januar 2015 in Südkorea auf den Markt bringen. Den Preis hat der Hersteller noch nicht verraten. In Deutschland soll das Gerät in den kommenden Wochen ebenfalls auf den Markt kommen.

 G Flex 2 im Hands On: LG verbiegt sich ein zweites Mal
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 5,75€
  2. 14,95€
  3. 25,99€
  4. 19,95€

Wessii 08. Jan 2015

Welchen Standpunkt? mir isses egal ob gebogen oder nicht. Hauptsache es sieht aus wie vom...

ip (Golem.de) 06. Jan 2015

danke sehr für den Hinweis, der Tippfehler in der Meldung wurde korrigiert.


Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /