G Data: Symantecs "Ende der Antivirensoftware" verunsichert Nutzer
Der deutsche Hersteller G Data Software kritisiert(öffnet im neuen Fenster) die provokante Aussage von Symantecs Senior Vice President Brian Dye, Antivirensoftware sei tot. Sie habe weltweit Internetnutzer und Unternehmen "zu Recht verunsichert". Symantec hatte erklärt, dass nur noch durchschnittlich 45 Prozent aller Angriffe von Antivirensoftware erkannt werden. Antivirensoftware sei zwar weiterhin notwendig, aber ineffizient, so Dye.
Laut G Data entdecken die G Ddata SecurityLabs täglich mehr als 8.000 neue Computerschädlinge. "Bei der Malware-Bekämpfung spielen die Reaktionsgeschwindigkeit auf neue Bedrohungen und die Leistungsfähigkeit der eingebundenen Technologien eine wichtige Rolle. Antivirensoftware, die lediglich auf signaturbasierte Verfahren der Schadcodeerkennung setzt, hat hier längst ausgedient", erklärt der Antivirushersteller. Daher setzten modernere Sicherheitsprodukte auf reaktive und proaktive Technologien. Aus diesem Grund sei der Einsatz von Virenschutzlösungen weiterhin unverzichtbar, sagte der Leiter der G Data SecurityLabs, Ralf Benzmüller.
G Data kombiniere signaturbasierte mit proaktiven Abwehrtechnologien, dazu kämen Applikations- und Device-Kontrollsysteme und das zeitnahe Schließen von Sicherheitslücken mit Patch-Management-Systemen.
Erste Wahl für einen wirkungsvollen Schutz vor Malware seien auch zukünftig effektive Antivirusprodukte, "die selbstverständlich Teil einer vielschichtigen Abwehrstrategie sein müssen", so Benzmüller.
Antivirensoftware sei für Privatanwender die wichtigste Schutzkomponente vor Online-Kriminellen. "Die Ausgangslage ist bei Endanwendern eine andere. Hier gilt es nicht, große dezentrale Netzwerke mit heterogenen Strukturen vor Angriffen von innen und außen abzusichern", so Benzmüller. "Für Privatanwender ist der Virenschutz der wichtigste Bestandteil zur Verteidigung ihres PCs gegen aktuelle Angriffe."
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