FX-9590: AMD bestätigt FX-CPU mit 5 GHz - und sonst nichts

Zwei neue Prozessoren der FX-Reihe mit Piledriver-Kernen hat AMD angekündigt - und alle relevanten technischen Daten verschwiegen. Somit ist unklar, auf welchen Mainboards die bis zu 5 GHz schnellen CPUs laufen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neuen CPUs stecken im selben Gehäuse wie dieser FX-8350 für den Sockel AM3+.
Die neuen CPUs stecken im selben Gehäuse wie dieser FX-8350 für den Sockel AM3+. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wie bereits im Vorfeld durchgesickert war, will AMD mit zwei neuen Prozessoren der FX-Reihe für Mainboards mit dem Sockel AM3+ den Taktrekord bei Desktop-CPUs setzen. Statt die auf der Computex schon unter der Hand gehandelten Daten zu bestätigen, hat AMD nun aber offiziell nur die Modellnummern und den maximalen Takt der beiden Prozessoren bestätigt: Der FX-9590 erreicht 5,0 GHz, der FX-9370 4,7 GHz.

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) Adobe Marketing Cloud
    Allianz Technology SE, Unterföhring bei München
  2. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für den Bereich Community Interaction innerhalb ... (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
Detailsuche

Den Basistakt bei Auslastung aller acht Integer-Kerne gibt AMD noch nicht an, laut Informationen, die Golem.de vorliegen, beträgt er 4,8 beziehungsweise 4,5 GHz. Noch nicht bekannt ist, ob AMD den bisher bei den FX-CPUs auf 2,2 GHz festgelegten Takt des Shared-Frontend der Bulldozer-Architektur gesteigert hat.

Die inoffiziell bereits bekannte TDP der neuen Boliden von 220 Watt gibt AMD in seiner per E-Mail versandten Ankündigung der Prozessoren auch nicht an. Da die bisherigen FX-Prozessoren mit 125 Watt auskamen, benötigen die beiden neuen Spitzenmodelle spezielle Mainboards. Asus und Gigabyte ließen auf der Computex durchblicken, dass vor allem die Overclocking-Boards der Anbieter für den neuen FX geeignet sein sollen. Kompatibilitätslisten, die eine solche Eigenschaft zusichern, gibt es aber bisher weder von AMD noch von den Mainboardherstellern.

Für Selbstbau-PCs sind die 5-GHz-CPUs aber offensichtlich auch nicht gedacht, denn AMD kündigt nur an, dass sie im Sommer 2013 "bei Systemintegratoren" erhältlich sein sollen, also: mit Komplett-PCs. Für den Einzelhandel, etwa als Boxed-Version wie manche andere FX-CPUs, sind die unter dem Codenamen "Centurion" entwickelten Prozessoren nicht vorgesehen, wie AMD auf Anfrage ausdrücklich klarstellte. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Bausteine wie fast alle OEM-CPUs auch als sogenannte "Tray-Ware" einzeln den Weg in den Handel finden.

Golem Karrierewelt
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
  2. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Einen Preis für die beiden FXe nennt AMD nicht. Er soll für PC-Hersteller nach unbestätigten Angaben für das Spitzenmodell FX-9590 bei rund 800 US-Dollar liegen.

Nachtrag vom 12. Juni 2013, 13:05 Uhr

Unsere Kollegen von PC Games Hardware haben einen FX-8350 auf 5 GHz übertaktet, um die Leistung eines FX-9590 zu simulieren. Dabei war der Prozessor bei Last auf allen Kernen und 4,8 GHz - also seinem garantierten Basistakt - bis zu 18 Prozent schneller als das bisherige Spitzenmodell. Dafür war aber auch das Overclocking-Mainboard Sabertooth 990FX GEN3 R2.0 von Asus samt einer Wasserkühlung nötig. Bei Last auf allen Kernen und 5,0 GHz nahm das Gesamtsystem 360 Watt elektrischer Leistung auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


George99 20. Jun 2014

Es gibt durchaus noch Verwendung für unsigned-Variablen, auch wenn die gemeine Index...

Tom01 19. Jun 2014

Laut Passmark ist der AMD-FX genauso schnell wie ein i7. Zieht halt nur mehr Strom. Ich...

pythoneer 11. Jun 2013

Nein sollte er nicht. Er kann erwarten, dass die Leser des lesens mächtig sind. ;-)

Raistlin 11. Jun 2013

Das hatte ich mir auch gedacht als ich das gelesen habe. Macht sich doch voll gut in...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Softwareupdate: Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen
    Softwareupdate
    Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen

    Durch ein Softwareupdate können Teslas nach Schlaglöchern suchen und bei Bedarf die adaptive Federung ändern.

  2. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  3. Bundeskartellamt: VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen
    Bundeskartellamt
    VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen

    Das Bundeskartellamt erlaubt es VW und Bosch, gemeinsam an der Fortentwicklung des automatisierten Fahrens zu arbeiten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Audible 2,95€/Monat • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) [Werbung]
    •  /