FWA: Huawei verspricht schnellen Glasfaserausbau ohne Spleißen

Huawei hat Komponenten für den Glasfaserausbau entwickelt, die das Spleißen überflüssig machen sollen. Statt in 360 Minuten könne mit End-to-End-Plug-and-Play der Prozess in nur 36 Minuten erfolgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei will das Spleißen abschaffen.
Huawei will das Spleißen abschaffen. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei will den Ausbau von Glasfaser mit vormontierten Komponenten und technischen Neuerungen erheblich beschleunigen. "Die Glasfaserpenetration ist bisher nicht so hoch, wie wir erwartet haben", sagte Roc Xiong, Chief Architect für Access Network Product, bei Huawei am 16. Oktober 2019 auf dem Broadband World Forum in Amsterdam. "Wir wollen darum mit Huawei E2E Fiber Plug and Play das Spleißen überflüssig machen."

Stellenmarkt
  1. Facility Technology Solution Lead (m/f/x)
    Autodoc AG, Berlin, Szczecin (Polen), Cheb (Tschechische Republik)
  2. Client-Administratoren (m/w/d)
    Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
Detailsuche

Glasfaserspleißen ist eine filigrane Arbeit und erfordert neben ruhigen Händen viel Erfahrung und Zeit. Die Enden müssen richtig abgesetzt, geschnitten und die Glasfasern anschließend zusammengeschweißt werden.

Schnelle Verarbeitung der Anschlusskomponenten am Haus

Huawei setze zudem auf Single Core Fiber, was den Verarbeitungsprozess der Glasfaser verbessern soll. Mit AI-Bilderkennung würden Boxen und Kabel automatisch identifiziert. "Die Arbeiter machen nach der Installation ein Foto und können es einfach hochladen", erklärte Xiong.

Mit traditionellen Ausbaumethoden seien für das Verlegen der Glasfaser am Haus bisher 360 Minuten erforderlich. Mit E2E (End to End) Plug and Play könne der Prozess in nur 36 Minuten erfolgen, rechnete Xiong vor.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit Fixed Wireless Access (FWA) seien 100 MBit/s oder 1 GBit/s für die Haushalte möglich. Der einzige Unterschied seien die letzten 500 Meter oder auch nur die letzten Hunderte Meter. "Dabei gibt es zwei Wege: C-Band oder Millimeterwellen. Das CPE (Teilnehmerendgerät) soll direkt in die Häuser, Millimeterwellen-Basisstationen müssen sehr nah zum Endkunden, weil sie keine weiten Entfernungen zurücklegen können", sagte Xiong. Günstig seien 200 Meter vom Endnutzer. Die neuen Verfahren seien in China bereits erfolgreich ausprobiert worden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bombinho 18. Okt 2019

Sah für mich eher aus, als ob er schlicht die Ironiesmilies vergessen hatte.

ldlx 17. Okt 2019

Macht das mal so. Ich warte darauf, dass der Bums funktioniert. Auf Technologien zu...

voidyvoid 17. Okt 2019

So sieht es aus, generell brauche ich für zwei Spleiße, inklusive dem Ablegen in die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fernwartung
Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat

Wie schätzt man die weitere Geschäftsentwicklung ein, wenn die Kunden in der Pandemie plötzlich Panikkäufe machen? Das gelang bei Teamviewer nicht.
Ein Bericht von Achim Sawall

Fernwartung: Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat
Artikel
  1. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  2. Netzneutralität: Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe
    Netzneutralität
    Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe

    Die beiden großen Internetkonzerne Google und Meta verweisen im Gespräch mit Golem.de auf ihren Beitrag zur weltweiten Infrastruktur wie Seekabel und Connectivity.

  3. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /