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Festnetzersatz: Drei bietet Festnetzersatz mit 500 MBit/s aus dem 5G-Netz

Drei schaltet sein 5G-Netz auf Standalone um. Kunden können die garantierten Datenraten als Festnetzersatz nutzen. Ausrüster ist ZTE.
/ Achim Sawall
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Die Ausrüstung für Fixed Wireless von Drei: Hersteller sind TPLink und ZTE (Bild: Hutchison Drei Austria GmbH/APA-Fotoservice/Juhasz)
Die Ausrüstung für Fixed Wireless von Drei: Hersteller sind TPLink und ZTE Bild: Hutchison Drei Austria GmbH/APA-Fotoservice/Juhasz

Der österreichische Mobilfunkbetreiber Drei bietet seinen Kunden einen Festnetzersatz über das 5G-Netz. Wie der Tochterkonzern des chinesischen CK Hutchison am 29. September 2022 erklärte(öffnet im neuen Fenster), gibt es die neuen Tarife und feste Kapazitäten mit 5G Standalone (SA) und Network Slicing. Die Tarife haben ein unlimitiertes Datenvolumen und garantieren eine bestimmte Datenrate.

Rudolf Schrefl, Chef von Drei Österreich, erklärte, man sei "in Europa und sogar weltweit der erste", der die Kunden "in vollem Umfang vom neuesten Technologiestandard im Alltag profitieren" ließe. "Ab heute ist unser österreichweites Netz vollständig mit einem 5G-Kernnetz ausgestattet. Alle unsere bestehenden 5G-Sendestandorte sind für 5G+ freigeschaltet", sagte Matthias Baldermann, Chief Technology Officer (CTO) von Drei Österreich.

Drei: Auch die Ausrüster sind aus China

Zu den Fix-Tarifen(öffnet im neuen Fenster) bietet Drei einen 5G+-Router für innen und außen und zwei Mesh-Geräte sowie auf Wunsch auch einen Installationsservice an. Die Ausrüstung für den Kunden kommt von dem chinesischen Konzern ZTE und von TP Link.

Mit dem leistungsfähigsten Tarif Fix XXl erhalten Nutzer für 50 Euro im Monat eine Datenflatrate und eine Übertragungsrate von 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Von dem Netzbetreiber werden dabei 250 MBit/s im Download garantiert. Dazu kommen eine sogenannte Servicepauschale von 27 Euro im Jahr und ein Aktivierungsentgelt von 19,90 Euro. Der monatliche Preis wird für Mobilfunkkunden von Drei reduziert.

Laut dem Bericht des Branchenverbandes FTTH Council Europe aus Brüssel lag Österreich beim Ausbau mit Glasfaser (FTTH/B) bei 36 Prozent. Die Angaben sind vom September 2021. Nach Angaben der Regierung will man im Jahr 2022 rund 800.000 Haushalte neu ausbauen und so einen Glasfaseranschluss für 57 Prozent der Haushalte bereitstellen.


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