Fuzzing: Mozilla automatisiert Hilfen bei komplizierten Bugs

Der Einsatz von automatisiertem Fuzzing macht Fehler oft schwer nachvollziehbar. Mozilla löst das mit Automatisierung.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla sucht automatisiert nach Fehlern in Firefox.
Mozilla sucht automatisiert nach Fehlern in Firefox. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Der Browserhersteller Mozilla hat in seinem Hacks-Entwicklungsblog ausführlich dargelegt, wie das Unternehmen mit Hilfe des sogenannten Fuzzing Fehler in seinem Code findet und diese behebt. Mit dem Fuzzing wird Software systematisch mit vielen verschiedenen Eingaben genutzt, um dadurch unerwartet auftretende Fehler zu finden. Das Problem dabei sind aber oft extrem komplizierte Fehlerberichte, die das Auffinden und Beheben der Ursache sehr kompliziert machen. Mozilla löst diesen Aspekt wiederum durch eine Automatisierung, um den Prozess weitgehend zu vereinfachen.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist (m/w/d)
    Kreissparkasse Ravensburg, Ravensburg
  2. Applikationsverantwortlicher für IT-Fachverfahren (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
Detailsuche

In dem Blogeintrag von Mozilla heißt es dazu: "Das Ausführen mehrerer Fuzzers gegen verschiedene Ziele im großen Maßstab generiert eine große Datenmenge. Diese Abstürze sind nicht für den direkten Eintrag in ein Bug-Tracking-System wie Bugzilla geeignet. Wir haben Werkzeuge, um diese Daten zu verwalten und für die Berichterstellung vorzubereiten". Und zu der schieren Größe der erzeugten Testcases schreibt das Team, dass diese üblicherweise Hunderte oder sogar Tausende Zeilen lang seien.

Damit lässt sich aber eben extrem schwer arbeiten. "Unser Ziel ist es, umsetzbare Fehlerberichte zu erstellen, um Probleme so schnell wie möglich zu beheben und gleichzeitig den Overhead für Entwickler zu minimieren", heißt es dazu. Mozilla hat dazu das eigene Werkzeug Gorilla Reduce erstellt, um die Mehrheit der nicht notwendigen Daten zu entfernen und den eigentlichen Fehler so möglichst einfach überprüfbar zu machen. Diese Tests werden mit dem RR-Debugger aufgezeichnet und stehen dann in dem darauf aufbauenden Web-Interface Pernosco bereit.

Diese Kombination "hatte den zusätzlichen Vorteil, seltene, schwer zu reproduzierende Probleme verfolgbar zu machen". Der Test wird dabei so lange ausgeführt, bis der Absturz geschieht, was dann wiederum mit RR aufgezeichnet wird. Erst dann beginnen die Entwickler damit, den Fehler zu untersuchen und zu beheben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesgerichtshof
Ebay-Bewertungen dürfen auch ungerecht sein

Ein Käufer, der sich über gängige Portokosten beschwert hat, kann weiter "Ware gut, Versandkosten Wucher" erklären. Der Bundesgerichtshof sieht dies nicht als Schmähkritik, sondern durch die Meinungsfreiheit geschützt.

Bundesgerichtshof: Ebay-Bewertungen dürfen auch ungerecht sein
Artikel
  1. Verwirrendes USB: Trennt die Klassengesellschaft!
    Verwirrendes USB
    Trennt die Klassengesellschaft!

    USB ist ziemlich verwirrend geworden, daran werden auch neue Logos nichts ändern. Das Problem ist konzeptuell.
    Ein IMHO von Johannes Hiltscher

  2. Berufsschule für die IT-Branche: Leider nicht mal ausreichend
    Berufsschule für die IT-Branche
    Leider nicht mal "ausreichend"

    Lehrmaterial wie aus einem Schüleralbtraum, ein veralteter Rahmenlehrplan und nette Lehrer, denen aber die Praxis fehlt - mein Fazit aus drei Jahren als Berufsschullehrer.
    Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch

  3. Vorratsdatenspeicherung: CDU/CSU wollen IP-Adressen sechs Monate lang speichern
    Vorratsdatenspeicherung
    CDU/CSU wollen IP-Adressen sechs Monate lang speichern

    Die Unionsfraktion setzt weiterhin auf eine Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen. Quick-Freeze sei eine "Nebelkerze".

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller GoW Ragnarök Edition vorbestellbar • Saturn Technik-Booster • Viewsonic Curved 27" FHD 240 Hz günstig wie nie: 179,90€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 499€, ASRock RX 6800 579€) • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • Alternate (KF DDR5-5600 16GB 96,90€) [Werbung]
    •  /