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Futuremark 3DMark: Time Spy Extreme unterstützt 4K und AVX512

Der 3DMark-Test Time Spy Extreme wird in 4K-UHD-Auflösung berechnet, auch ohne ein entsprechendes Display. Die neue CPU-Szene skaliert viel besser mit mehr Kernen und nutzt optional AVX2- und AVX512-Instruktionen für mehr Leistung.

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Time Spy Extreme
Time Spy Extreme (Bild: Futuremark)

Der finnische Benchmark-Entwickler Futuremark hat einen neuen Test für den 3DMark veröffentlicht: Time Spy Extreme baut auf Time Spy vom Sommer 2016 auf und erweitert die ursprüngliche Szene in mehrfacher Hinsicht: Die vordefinierte Render-Auflösung der beiden Grafiktests steigt von 2.560 x 1.440 Pixeln auf 4K-UHD, also 3.840 x 2.160 Bildpunkte, und der CPU-Test wurde umgebaut.

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Grundlegend ist auch Time Spy Extreme für sehr schnelle und moderne Systeme ausgelegt, da die Workloads aufwendig sind und DirectX 12 unterstützt wird. Time Spy (Extreme) nutzt allerdings keine Funktionen, die Feature Level 12_0 oder 12_1 voraussetzen; alle Tests laufen unter Feature Level 11_1 und ergo auf älteren Grafikkarten wie einer Geforce GTX 680 oder einer Radeon HD 7970. Allerdings verwendet Futuremark - sofern vorhanden - Async Compute, um die Auslastung der Pixelbeschleuniger zu verbessern.

An den zwei Grafiktests, basierend auf Futuremarks eigener Engine, ändert sich nichts: Der erste GPU-Abschnitt zeigt viele Transparenzeffekte wie Scheiben, der zweite konzentriert sich auf Licht, Schatten und Partikel. Der CPU-Test hingegen wurde überarbeitet, da er bisher mit zehn oder mehr CPU-Kernen nur schlecht skalierte. Er soll nun die dreifache Last aufweisen, was allerdings eine Änderung bei der Messmetrik erforderte. Statt die Bildrate pro Sekunde auszugeben, wird die durchschnittliche Frametime verwendet.

AVX2 und AVX512 für Boids

Wie bisher umfasst der CPU-Test eine Boids-Simulation. Bei Time Spy Extreme erfolgt die Berechnung nicht vollständig mit SSE3-Instruktionen, sondern zur Hälfte auch mit AVX2. Per Custom Run kann sogar AVX512 verwendet werden, das unterstützen neben den Xeon SP aber nur die Core X. Die Physik-Simulation läuft immer per SSE3, sie macht etwa 15 bis 30 Prozent des CPUs-Tests aus.

Time Spy Extreme ist ab dem 11. Oktober 2017 für den 3DMark Advanced Edition und den 3DMark Professional Edition verfügbar, sofern diese nach dem 14. Juli 2016 erworben wurden. Ansonsten muss das Time-Spy-Upgrade gekauft werden.



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